++ "Hannoversches Stabilitätspaket" kann beantragt werden ++

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Sportvereine, Kulturschaffende und Gastronomen: Viele von ihnen hat die Corona-Krise hart getroffen. Die Stadt hat deshalb ein weiteres Hilfspaket über drei Millionen Euro auf den Weg gebracht, das „hannoversche Stabilitätspaket“. Anträge könnten ab sofort im Netz gestellt werden, teilte die Verwaltung am Freitag mit.

Beim Stabilitätspaket gehe es darum, Strukturen zu stabilisieren, die für das kulturelle, wirtschaftliche und soziale Leben in Hannover wesentlich seien, sagte Oberbürgermeister Belit Onay.

Der größte Teil des Pakets, rund 1,5 Millionen Euro, sind etwa für Gastronomie, Stadtteilfeste und Beherbergungsbetriebe vorgesehen. 650.000 für die Kultur und 400.000 Euro für Hilfsorganisationen. Vorgesehen sind nicht nur Zuwendungen, sondern auch der Verzicht auf Mieten und Pachten oder Gebührennachlässe. Anträge für das Stabilitätspaket können im Netz gestellt werden unter stabilitaetspaket.hannover-stadt.de

++ Corona bei UPS zieht Kreise: Drei Verdachtsfälle in Kitas ++

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Der Corona-Ausbruch bei UPS in Langenhagen zieht weiter Kreise: Nach zwei Covid-19-Infektionen in einer Schule und einer Kindertagesstätte hier in unserer Stadt gibt es nun drei weitere Corona-Verdachtsfälle – wieder in hannoverschen Kitas. Das hat die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder, am Freitag gesagt.

72 Mitarbeiter des UPS-Paketzentrums in Langenhagen sind derzeit mit Corona infiziert, weitere 80 sind zum Teil erneut auf das Virus getestet worden. Die Ergebnisse sollen laut Schröder frühestens morgen vorliegen. Die Infektionen und Verdachtsfälle an Schulen und Kitas sind demnach auf UPS-Mitarbeiter zurückzuführen. Die Betroffenen sollen sich in Quarantäne befinden. Krisenstabs-Vize Schröder sagte, seit der ersten Corona-Infektion bei UPS vor zwei Wochen hätten die Behörden die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich eingedämmt.

Bei UPS in Langenhagen arbeiten rund 900 Menschen, 72 sind derzeit Corona-positiv. Paketboten sollen nicht betroffen sein. Insgesamt sind die Neuinfektionen in Niedersachsen zuletzt wieder leicht angestiegen.

++ Notleidende Musiker: Igor Levit spielt 20 Stunden Klavier ++

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Hannovers Star-Pianist Igor Levit will ein Zeichen setzen und 20 Stunden ohne Pause Klavier spielen. Damit will der 33-Jährige auf die Notlage von Musikern in der Corona-Krise aufmerksam machen. Das Stück, das Levit spielen will, heißt „Vexations“, zu deutsch etwa: Quälereien, von Erik Satie.

Und der Name Quälereien ist Programm, denn „Vexations“ passt auf eine Notenseite, muss aber 840 Mal wiederholt werden. Brutal also – so wie die Corona-Krise zu den Künstlern, sagte Levit. Das Mammut-Projekt „Vexations“ 20 Stunden ohne Pause Klavierspielen von Igor Levit, wird von Samstag bis Sonntag im Netz übertragen, unter anderem auf dem Twitter-Account des Pianisten.

++ Gleidingen verlagert Schützenfest ins Internet ++

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Gleidingen lässt sich sein Schützenfest nicht nehmen – trotz Corona-Krise. Der Schützenverein des Laatzener Ortsteils verlagert das Fest kurzerhand ins Internet. Die Mitglieder hätten das erst für einen Witz gehalten, sagte der Vorsitzende des Gleidinger Schützenvereins, Christian Dawideit, der dpa. Aber inzwischen gebe es etliche Zugriffe auf die Homepage. Dort soll am Samstag ab 18 Uhr ein Live-Stream aus dem Schützenhaus zu sehen sein, wo auch ein DJ auflegt. Das Fanfarenchorps werde aber wohl nicht live spielen dürfen – das habe die Region Hannover bislang nicht genehmigt, so Dawideit. Dafür wisse er von etlichen Feierwütigen, die bereits Lütje Lage für zu Hause bestellt hätten. Popcorn und Bratwurst für die Live-Stream-Zuschauer soll es übrigens auch geben – in virtueller Form. Der Erlös des Ganzen soll für einen guten Zweck sein.

++ Corona-Ausbruch bei UPS in Langenhagen - keine Zusteller betroffen ++

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Corona-Ausbruch bei UPS: Im Langenhagener Paketzentrum haben sich 72 Mitarbeiter mit dem Virus angesteckt, 55 weitere müssen noch getestet werden. Das hat die Region Hannover am Donnerstag mitgeteilt. Paketzusteller sind demnach nicht von dem Krankheitsausbruch betroffen.

Dafür stünden aber die Covid-19-Fälle in einer Kita und einer Schule hier in Hannover aber in Zusammenhang mit UPS, so die Region. Das Gesundheitsamt bittet Familien mit einem beruflichen Bezug zu UPS daher, ganz besonders auf das Auftreten eventueller Krankheitssymptome zu achten und ggf. den Hausarzt zu kontaktieren.

Amtsarzt Mustafa Yilmaz sagte heute, man verfolge die Kontakte jedes gemeldeten Corona-Falls nach, auch bei UPS, um die Infektionsketten zu durchbrechen. Laut Region trat der erste Corona-Fall bei dem Paketdienst mit den braunen Fahrzeugen bereits vor zwei Wochen auf. UPS beschäftigt in Langenhagen mehr als 1000 Mitarbeiter.

++ Wertstoffhöfe öffnen nach Pfingsten wieder normal ++

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Wer Müll zum Wertstoffhof fahren wollte, musste bislang gucken, ob er eine gerade oder eine ungerade Zahl auf dem Autokennzeichen hat. War die Zahl gerade, durfte er an Tagen mit geradem Datum wie dem 2. oder dem 4. zum Wertstoffhof. War die Zahl auf dem Autokennzeichen ungerade … genau. Damit ist nun Schluss: Ab Dienstag sollen alle Aha-Wertstoffhöfe in der Region Hannover wieder wie gewohnt öffnen. Die Gerade-Ungerade-Regelung entfällt. Das hat der Abfallentsorger mitgeteilt. Einzig die Beratungs- und Verkaufsleistungen würden noch nicht wieder angeboten. Natürlich gilt Abstandspflicht und das Tragen von Masken auf den Wertstoffhöfen ist erwünscht.

++ Corona-Schutz: Obdachlose dürfen länger in Jugendherberge bleiben ++

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Rund 100 Obdachlose bewohnen derzeit die Jugendherberge am Sportpark hier in Hannover. Grund ist die Corona-Krise. Stadt, Region und Land haben sich darauf geeinigt, das Angebot um einen Monat bis zum 15. Juli zu verlängern.

Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf sagte am Donnerstag, viele Obdachlose seien durch Versorgung und geregelte Tagesabläufe in der Jugendherberge zur Ruhe gekommen, hätten Hoffnung und Kraft geschöpft, und teilweise sogar Arbeit gefunden. Zudem verringere das Angebot die Gruppenbildung auf der Straße und verlangsame so die Verbreitung des Corona-Virus.

Stadt, Region und Land teilen sich die Kosten für die Unterbringung der Obdachlosen in der Jugendherberge.

++ Autofreie City: Grüne stellen Verkehrskonzept vor ++

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Die Kurt-Schumacher-Straße: Für Autos gesperrt. Ebenso die Otto-Brenner-Straße und das gesamte Steintor. Was für manchen wohl klingt wie eine Horrorvorstellung, ist Teil des neuen Verkehrskonzepts für die City, das die Grünen am Mittwoch vorgestellt haben. Die Vorsitzende des Grünen Stadtverbands Gisela Witte sagte gegenüber „Radio Hannover“, man wolle Autos nicht aus der City verbannen. Aber man wolle sie leiten. So sollten vom Cityring aus sämtliche Parkhäuser und Wohnquartiere erreichbar bleiben.

Oberbürgermeister Belit Onay hatte zuletzt die teilweise Sperrung der Schmiedestraße noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Hannovers CDU und die Innenstadt-Händler sind skeptisch gegenüber Straßensperrungen.

++ Kultusminister Tonne: Kitas sollen Mitte Juni wieder öffnen ++

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Hoffnungsschimmer für gestresste Eltern: Die Kitas in Hannover und ganz Niedersachsen könnten bald wieder öffnen. Die Zahl der Corona-Infektionen pendle sich auf niedrigem Niveau ein, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Mittwoch. Deshalb strebe er an, dass Kinder wieder in ihre Kitas dürfen – und zwar möglicherweise ab Mitte Juni, wenn auch noch nicht im vollen zeitlichen Umfang. Das Ganze müsse jedoch noch mit den Kommunalen Spitzenverbänden und den Kita-Trägern abgestimmt werden.

++ Test: Orangene Mülleimer mit flotten Sprüchen auf dem Steintorplatz ++

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Farbenfroh statt Grau-in-grau: So sollen Hannovers Mülleimer künftig aussehen – zumindest wenn es nach dem Abfallentsorger Aha geht. Der startet am Donnerstag nämlich einen Test auf dem Steintorplatz in der City. Die 75 Mülleimer auf dem Platz sollen mit orangener Signalfarbe markiert werden, damit sie besser sichtbar sind – und die Menschen ihren Abfall öfter in die Eimer werfen statt auf die Straße. Ein Aufkleber mit einem Spruch wie "Innere Werte zählen" soll die Bürger zusätzlich anspornen, sagte der Chef der Stadtreinigung Mathias Quast heute gegenüber Radio Hannover.

++ Abgesagt wegen Corona-Unsicherheiten: Kein Winterzoo 2020 ++

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Noch bevor der Sommer begonnen hat, ist der diesjährige Winterzoo bereits abgesagt. Das kündigte der Erlebniszoo Hannover am Rande eines Pressetermins an, berichtet die NP. Die Verträge müssten jetzt unterschrieben werden, heißt es vom Zoo als Begründung, das Risiko sei wegen Corona zu hoch. Damit müssen wir Hannoveraner kommenden Winter auf das beleuchtete Eislaufen und Rodeln verzichten. Der Winterzoo hätte von Ende November bis Anfang Februar des nächsten Jahres gehen sollen. Vergangenen Winter waren rund 200.000 Besucher dort.

++ Poolnudeln für mehr Abstand: Radfahrer leben weiterhin gefährlich ++

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Viele Radfahrer in Hannover wissen das längst: Autofahrer halten zu ihnen im Straßenverkehr meist zu wenig Abstand. Zu diesem Ergebnis kam am Dienstag auch ein Bündnis aus Hannoveranern. Vor dem Hintergrund der neuen Straßenverkehrsordnung, die seit Ende April einen Mindestabstand von 1,50m vorschreibt, hatten sie in der Innenstadt einen Praxistext gemacht. Die Gruppierungen Hannovair Connection und Parents for Future Hannover setzten sich dafür mit angeklemmten sogenannten Poolnudeln aufs Fahrrad. Diese länglichen Schwimmutensilien sollten den Mindestabstand zum Autoverkehr zeigen. Die Veranstalter forderten in ihrem Resümee eine fahrradfreundlichere Infrastruktur für Hannover: Oftmals seien Straßen gar nicht breit genug, um den Mindestabstand umzusetzen.

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