++ Mittwoch wieder Warnstreik: Kitas und Schwimmbäder dicht, Müll bleibt liegen ++

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Hannover wird am Mittwoch wieder teilweise lahmgelegt: Die Gewerkschaft Verdi hat erneut Beschäftigte des öffentlichen Dienstes aufgerufen, die Arbeit niederzulegen, darunter auch Mitarbeiter des Stadtverwaltung. Etliche Kitas, Bürgerämter und Schwimmbäder sowie die Kfz-Zulassungsstelle bleiben deshalb wohl geschlossen. Auch Beschäftigte des Abfallentsorgers Aha und des Regions-Klinikums sollen für mehr Geld auf die Straße gehen und sich am Vormittag in der Innenstadt versammeln. Am Opernplatz soll Verdi-Chef Frank Werneke sprechen. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro pro Monat. Die bisherigen Angebote der Arbeitgeberseite seien nicht hinnehmbar, hieß es von Verdi. Immerhin: Busse und Bahnen sollen Mittwoch wie gewohnt fahren.

++ Ab Donnerstag herrscht Maskenpflicht bei der Arbeit ++

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Die Maskenpflicht auf der Arbeit kommt: Ab Donnerstag muss in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen hier bei uns in Hannover ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Grund sind die gestiegenen Corona-Zahlen, wie die Region am Dienstag mitteilte. Die Maske muss demnach in Fluren oder Küchen aufgesetzt werden, nicht aber am Schreibtisch.

Die Unternehmerverbände Niedersachsen UVN begrüßten die Entscheidung: Die Wirtschaft könne keinen erneuten Lockdown gebrauchen, sagte UVN-Hauptgeschäftsführer Volker Müller. Deshalb halte er Masketragen in Unternehmen für sinnvoll. Ausgenommen von der Regelung, die ab Donnerstag auch für öffentliche Einrichtungen gilt, sind Schulen und Kitas.

Die Inzidenz, also die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen 7-Tagen, liegt derzeit bei 36,1 – also über dem ersten kritischen Grenzwert von 35. Deshalb hat die Region verschärfte Corona-Verhaltensregeln erlassen, etwa für private Feiern. Eine allgemeine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit wird geprüft.

++ Mord mit 100 Messerstichen? Heute war Prozessauftakt ++

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Sie sollen einen Mann aus Bielefeld mit 100 Messerstichen ermordet und die Leiche auf einem Friedhof in Kirchrode verscharrt haben. Vor dem Landgericht Hannover hat am Dienstag der Prozess gegen eine 25-Jährige und ihren 24 Jahre alten Freund begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Pärchen heimtückischen Mord aus niederen Beweggründen vor, wie aus der Verlesung der Anklageschrift hervorging.

Demnach hatte die 25-Jährige eine Beziehung mit dem späteren Opfer, einem 28 Jahre alten Mann aus Bielefeld. Nachdem dieser sich getrennt hatte, kam die Frau mit dem 24-jährigen Mitangeklagten zusammen. Beiden wird vorgeworfen, den Bielefelder im April in eine Wohnung in Kirchrode gelockt zu haben. Dann sollen sie mit einem Messer mit 30 Zentimeter langer Klinge mehr als 100 Mal auf das Opfer eingestochen haben. Der Mann verblutete. Die Leiche sollen die beiden auf dem Jakobi-Friedhof in Kirchrode verscharrt haben – in einem frisch eingeebneten Grab. Für den Mordprozess vor dem Landgericht sind etliche Termine angesetzt.

++ In Hannover müssen so viele Bäume gefällt werden wie noch nie ++

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Der Klimawandel macht auch vor Hannovers Bäumen nicht halt. Wenn Übermorgen die Fällsaison beginnt, dann bekommen die Mitarbeiter des Forstbetriebes der Stadt jede Menge zu tun. Mehr als 1100 Bäume müssen dann gefällt werden, weil sie die Verkehrssicherheit gefährden. Das sind über 400 mehr als noch im Vorjahr. Vor allem Rotbuchen und Birken leiden immer noch extrem unter der Dürre im Sommer 2018 – betroffen ist vor allem die Eilenriede, zum Beispiel am Zoo oder in Kleefeld. In ganz Niedersachsen sind zu den in den letzten beiden Jahren entstandenen rund 10 tausend Hektar Waldfläche mit Schäden, in diesem Jahr noch einmal 3500 Hektar hinzugekommen. Ersatzpflanzungen sind allerdings nicht vorgesehen. Ein Stadtsprecher erklärte, in Hannover sollen sich die Wälder auf natürliche Art verjüngen.

++ Am Mittwoch erneut massive Warnstreiks in Hannover und Region ++

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Die Kitas werden erneut dicht sein, der Müll wird liegenbleiben, Deponien und Wertstoffhöfe bleiben geschlossen. Am Mittwoch wird im öffentlichen Dienst bei uns in Hannover und der Region noch einmal massiv gestreikt. Auch Krankenhäuser, sowie Ämter und Behörden werden betroffen sein. Die Gewerkschaft Verdi will vor den anstehenden Tarif-Verhandlungen am Donnerstag und Freitag damit noch einmal den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Verdi-Sprecher Matthias Büschking erklärt im Gespräch mit Radio Hannover: "Die Arbeitgeber haben bisher äußerst borniert verhandelt, und jetzt ein Angebot gemacht, was den Namen nicht einmal verdient. Die Arbeitnehmer*innen sind stinksauer, deshalb soll jetzt noch einmal ein deutliches Zeichen gesetzt werden." Von den Warnstreiks nicht betroffen werden Busse und Bahnen sein. Für die geplante Kundgebung ebenfalls am Mittwoch ab 11 Uhr auf dem Opernplatz hat Verdi die Anzahl der Teilnehmer wegen des überschrittenen Corona-Inzidenzwertes in der Region auf 500 begrenzt.

++ Mann beschädigt Autos, verletzt Polizisten und schreibt später Entschuldigungsbrief ++

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Erst aggressiv, dann reumütig hat sich ein Randalierer gegenüber der Polizei gezeigt. Der 26-Jährige hatte am Wochenende unter Drogen- und Alkoholeinfluss mehrere geparkte Autos in Vahrenwald beschädigt. Dann wehrte er sich massiv gegen seine Festnahme. Er ging mit geballten Fäusten auf die Beamten zu, bespuckte diese und trat einem der Polizisten gegen den Kopf. Der 26-Jährige kam in Gewahrsam. Am Tag darauf erhielt die Polizei einen Brief von dem jungen Mann, indem er sich für sein Verhalten entschuldigte. Ermittelt wird  natürlich trotzdem: wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, gefährlicher und versuchter Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

++ Sahlkamp: Mit Pistole im Fahrstuhl bedroht und geschlagen ++

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Im Sahlkamp ist ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert. Die 36- und 45-Jährigen hatten laut Polizei offenbar schon länger im Clinch gelegen. Im Fahrstuhl eines Mehrfamilienhauses an der Hägewiesen waren die beiden am Samstagabend aufeinander getroffen. Der Ältere zog plötzlich eine Pistole und bedrohte damit sein Gegenüber. Dann schlug er dem 36-Jährigen mehrmals mit dem Griff der Schusswaffe gegen den Kopf. Die sechsjährige Tochter des Opfers war mit im Fahrstuhl und musste das Ganze mit ansehen. Der Angreifer flüchtete. Eine Fahndung verlief ohne Erfolg. Das schwer verletzte Opfer verständigte selbst die Polizei und kam ins Krankenhaus. Die Tochter blieb unverletzt und wurde der Mutter übergeben.  Gegen den Angreifer wird wegen gefährlicher Köperverletzung ermittelt.

++ Kritischer Wert überschritten: Corona-Ampel steht nun auf gelb ++

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Die Corona-Ampel ist am Wochenende von grün auf gelb gesprungen. Der 7-Tages-Inzidenzwert hat die erste kritischen Stufenwert von 35 überschritten. Wie das Landesgesundheitsamt am Sonntag mitteilte wurden innerhalb einer Woche 38,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Ab einem Inzidenzwert von 50 gilt eine Kommune als Risikogebiet. Aber auch bei der nun erreichten Vorwarnstufe greifen strengere Maßnahmen. Die Region Hannover will Am Montag mit den Bürgermeistern der 21 Gemeinden über das weitere Vorgehen beraten. Im Fokus werde dabei sicherlich eine erweiterte Maskenpflicht sowie verstärkte Kontrollen vor Ort stehen, sagte eine Sprecherin. Außerdem werde man die Vorgaben des Landes in Bezug auf Versammlungsgrößen beachten. Die Verordnung sieht unter anderem vor, dass bei dem nun erreichten Inzidenzwert höchstens 25 Personen bei privaten Veranstaltungen teilnehmen dürfen – egal ob drinnen oder draußen. Bei Feiern in der Gastronomie liegt die Obergrenze bei 50 Teilnehmern. Ministerpräsident Stephan Weil hatte nach den jüngsten Bund-Länder-Gesprächen angekündigt, dass er bei der Vorwarnstufe die Regeln sogar verschärfen will und die Gäste-Anzahl bei privaten Feiern in der eigenen Wohnung auf nur 15 Personen reduzieren will. Steigt der Corona-Wert weiter auf die höchste Risiko-Stufe dann sinken diese Obergrenzen sogar noch weiter. Nähere Informationen zu den Maßnahmen will die Region Hannover am Montag bekanntgeben.

++ Land prüft neue Corona-Verordnung - Kommt Maskenpflicht an Schulen? ++

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Angesichts steigender Neuinfektionen bekommt Niedersachsen möglicherweise eine neue Corona-Verordnung. Kommende Woche will die Landesregierung zusammen mit den kommunalen Spitzenverbänden darüber beraten. Möglicherweise genügt es aber auch, das bestehende Regelwerk anzupassen, sagte ein Regierungssprecher am Freitag hier in Hannover. Demnach seien die Städte und Gemeinden bereits in der Lage, alles umzusetzen, was in Berlin besprochen wurde. Dort hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs auf strengere Corona-Regeln verständigt wie etwa Maske tragen im öffentlichen Raum oder weniger Gäste bei Feiern und Veranstaltungen. Die Maßnahmen sollen ab Inzidenzwerten von 35 bzw. 50 greifen.

Die Inzidenz, also die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche, lag in der Region Hannover zuletzt bei 31,9, also noch unterhalb des ersten kritischen Werts von 35. Regions-Sprecher Christoph Borschel sagte heute auf Nachfrage von Radio Hannover, die Verwaltung bereite entsprechende Maßnahmen vor.

Das Kultusministerium prüft derweil die Pläne für den weiteren Schulbetrieb. So könnte etwa die Einführung einer Maskenpflicht im Unterricht nötig werden, sagte ein Sprecher. Auch über die Kriterien für die verschiedenen Unterrichtsszenarien, also etwa Präsenz- oder Fernunterricht, soll beraten werden. Kommende Woche will die Behörde Ergebnisse präsentieren.

++ Lehrte: Polizei nimmt Drogenfahrer gleich zwei Mal die Schlüssel ab ++

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Die Lehrter Polizei hat einem Autofahrer am Donnerstagabend insgesamt zwei Mal den Schlüssel abgenommen – und zwei Mal setzte sich der Mann wieder ans Steuer und fuhr los. Schließlich verunglückte der 25-Jährige.

Bei den Kontrollen war der Mann jeweils ohne Führerschein unterwegs. Laut Drogentest hatte er außerdem Amphetamine genommen. Die Beamten händigten den Angehörigen die Autoschlüssel des 25-Jährigen aus – der konnte sie wiedererlangen. In der Nähe von Gifhorn lenkte der Mann den Wagen dann mehrfach in den Gegenverkehr, so dass andere Autofahrer die Polizei riefen. Auf der B4 Richtung Uelzen schließlich musste der Drogenfahrer einem Reh ausweichen und überschlug sich. Er kam schwer verletzt in eine Klinik.

++ Wakitu Spielplatz wird 125 Jahre alt ++

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Hannovers ältester und vielleicht bekanntester Spielplatz feiert Geburtstag. Den "Wakitu" Spielplatz in der Eilenriede gibt es nun schon beachtliche 125 Jahre. Im Jahr 1865 war der Waldkindertummelplatz, wie ihn eigentlich niemand wirklich nennt, erbaut worden. Mit einem großen Banner will die Stadt am Freitagnachmittag vor Ort an das feierliche Jubiläum erinnern: Auch Hannovers Erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer Dette wird dabei sein. Passend zum Jubiläum des "Wakitu" soll eine erneuerte Broschüre mit dem Namen "Spielen in Hannover" vorgestellt werden.

++ Seebrücke Hannover protestiert regelmäßig gegen zu wenig Flüchtlingshilfe ++

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Aktivisten der Seebrücke Hannover haben am Donnerstagabend vor dem Landtag protestiert. Die Demonstranten setzen sich für mehr Flüchtlingshilfe ein, insbesondere nach den verheerenden Bränden im griechischen Lager Moria.  Rund 60 Aktivisten waren vor Ort. Ihnen geht die Zusage Deutschlands, insgesamt gut 1500 Geflüchtete aus Griechenland aufnehmen zu wollen, nicht weit genug. Um die Politik zum Handeln zu zwingen, wollen sie nach eigenen Angaben auch die nächsten Donnerstage vor dem Landtag protestieren.

Unterdessen sollen am Freitag 101 Geflüchtete eintreffen, darunter 61 Kinder. Hier am Airport Langenhagen wird ein Flugzeug aus Athen mit insgesamt 26 Familien erwartet. Sie sind laut Medienberichten das erste Kontingent der insgesamt 1553 Menschen, die in Deutschland aufgenommen werden sollen.

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