++ Evakuierung des Neuen Rathauses ++

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Das Neue Rathaus in Hannover ist am Montagnachmittag evakuiert worden. Ein Rauchmelder in der Kantine hatte gegen kurz vor drei Alarm geschlagen. Alle Besucher und Beschäftigten mussten daraufhin das Gebäude verlassen. Als die Feuerwehr wenig später eintraf, konnten die Einsatzkräfte aber schnell Entwarnung geben. Bei Bauarbeiten war Staub aufgewirbelt worden, der dem Brandmelder eine Rauchentwicklung vorgetäuscht hatte. Es bestand zu keiner Zeit eine akute Gefahr. Während alle Beschäftigten und Gäste das Gebäude wieder betreten durften, wurden die für die Bauarbeiten verantwortlichen Mitarbeiter auf grundsätzliche Verhaltensregeln bei Arbeiten in der Nähe von Rauchmeldern hingewiesen. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften vor Ort.

++ Schwerer Unfall an Eilveser Hauptstraße ++

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In Neustadt am Rübenberge hat sich am Montagvormittag ein schwerer Unfall ereignet. An der Eilveser Hauptstraße ist eine Seniorin von einem Auto erfasst worden. Die 79-Jährige war gegen viertel nach elf mit ihrem Fahrrad auf der Hauptstraße in Richtung B6 unterwegs. Plötzlich kreuzte das Auto ihren Fahrweg. Die 39-jährige Autofahrerin wollte rückwärts von einem Grundstück in den fließenden Verkehr einfahren. Offenbar übersah sie dabei die Rentnerin und konnte nicht mehr ausweichen. Bei der Kollision verletzte sich die Radfahrerin schwer. Ein Rettungswagen brachte sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

++ Kontroverser Lehrer weiterhin an Berufsschule angestellt ++

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Der Berufsschullehrer, welcher seine Schüler beleidigt und sogar zum Hitlergruß aufgefordert haben soll, unterrichtet weiterhin an der BBS 3 der Region Hannover. Laut der Landesschulbehörde gelte die Unschuldsvermutung, solange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind. Im November vergangenen Jahres waren die Vorwürfe gegen den Lehrer laut geworden. Er soll seine Schüler zum Hitlergruß aufgefordert haben und vor allem Schüler mit Migrationshintergrund massiv beleidigt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seitdem in dem Fall, ist bisher aber noch zu keinem Ergebnis gekommen. Lediglich die „ordinäre“ Wortwahl im WhatsApp-Chat mit seinen Schülern wurde dem Berufsschullehrer arbeitsrechtlich geahndet.

++ Lenkrad- und Navi-Diebe verursachen Millionenschaden ++

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Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor Lenkrad- und Navi Dieben: Seit Jahresbeginn sind in der Region Hannover bereits mehr als 100 Autos aufgebrochen worden – der Gesamtschaden: Rund eine Million Euro. Besonders aktiv waren die Autoknacker zwischen dem 8. und 10. Februar: Allein an diesen drei tagen wurden der Polizei 20 Aufbrüche gemeldet, vor allem rund um die Eilenriede, in Linden und Limmer nahe der B6 sowie in der Nähe des Südschnellwegs. Im Umland schlugen die Diebe vor allem in Barsinghausen, der Wedemark, Isernhagen, Langenhagen, Seelze und Garbsen zu, um Navis, Lenkräder und Airbags auszubauen. Die Polizei rät darum dringend zum Einbau einer Alarmanlage: In Allen Fällen, in denen eine solche eingebaut war, sei der Aufbruchsversuch abgebrochen worden. Auch die Aktivierung der Kindersicherung oder Autoglas Schutzfolien könnten die Aufbrüche verhindern oder zumindest verzögern.

++ Mutmaßlich schwerer Diebstahl auf der Rastanlage Wülferode-West ++

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Diebe haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf der Rastanlage Wülferode-West Markenturnschuhe im Wert von 40.000 Euro gestohlen. Der Fahrer des Sattelzuges hatte kurz vor Mitternacht festgestellt, dass die Plane seines Lastwagens aufgeschlitzt worden war und rund 100 Kartons mit Sneakern fehlten. Etwa zur gleichen Zeit hatten Polizisten am Güterbahnhof Seelze zufällig einen 7,5 Tonner überprüft, weil sich vier Männer verdächtig am Fahrzeug zu schaffen machten.  Auf der Ladefläche des Transporters fanden die Beamten die knapp hundert Kartons mit den Sneakern, die nach weiteren Ermittlungen eindeutig dem Diebstahl auf der Rastanlage zugeordnet werden konnten. Gegen die vier Männer im Alter zwischen 26 und 40 Jahren wird nun wegen des Verdachts des schweren Diebstahls ermittelt.

 

++ Großbrand in Vahrenheide ++

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Ein Großbrand in Vahrenheide hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Feuerwehr in Atem gehalten. Bei dem Großbrand gestern Abend im Gewerbegebiet am Alten Flughafen sind große Teile einer Lagerhalle komplett zerstört worden. Nach ersten Einschätzungen soll der angerichtete Schaden in Millionenhöhe liegen. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma einer benachbarten Obdachlosen-Unterkunft hatten gegen 19:40 Rauchschwaden aus der Halle aufsteigen sehen und die Feuerwehr alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand die 6400 Quadratmeter große Halle in der hauptsächlich Textilien gelagert wurden, bereits in Vollbrand. Große Teile des Gebäudes fielen den Flammen zum Opfer. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Löscharbeiten zogen sich noch bis in die frühen Morgenstunden. Spezialisten des Zentralen Kriminaldienstes waren heute am Brandort, konnten die Ursache für das Feuer aber noch nicht klären. Die Halle war bis zum Freitagabend nicht begehbar und galt als einsturzgefährdet.

++ Hannover Airport pünktlichster Großflughafen bundesweit ++

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Wer pünktlich mit dem Flugzeug losfliegen will, der sollte am Besten von Hannover aus starten: Im Vergleich der 13 größten deutschen Flughäfen ist der Hannover Airport in Langenhagen nämlich so pünktlich wie kein anderer, das hat das Fluggast-Protal „Airhelp“ jetzt ermittelt.  Nur 15,2% aller Flüge hoben hier im vergangenen Jahr verspätet ab oder fielen aus, das war der niedrigste Wert von allen Flughäfen. Die meisten Probleme gab es dagegen in Berlin-Tegel, wo fast jeder dritte Flug Verspätung hatte oder komplett ausfiel.

++ Insolvenzverschleppung: Doppelkorn-Chef stellt sich den Behörden ++

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Nachdem er monatelang abgetaucht war, hat sich der ehemalige Chef der Doppelkorn-Bäckerei jetzt den Behörden gestellt. Das berichtet die HAZ. Seit dem Sommer ließ die Staatsanwaltschaft Hannover international nach Manuel P. fahnden.  Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen Bankrott- und Insolvenzverschleppung. Als der Bäckerei-Betrieb im Juli vor dem Aus stand, soll P. Gelder der Betriebskonten auf seine eigenen überwiesen haben und dann abgetaucht sein. Die rund 120 Mitarbeiter konnten nicht mehr bezahlt werden – inzwischen kümmert sich ein Insolvenzverwalter um den Betrieb. Wann die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abgeschlossen sein werden und ob es zur Anklage kommt, ist noch offen.

++ Trickbetrug: Erneut werden Senioren zu Opfern ++

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Schon wieder treiben Trickbetrüger in Hannover ihr Unwesen: Falsche Handwerker haben am Mittwoch in Burg Schmuck und 2.000 Euro von einer Seniorin erbeutet. In Kleefeld gaben sich  Männer als Polizisten aus und brachten einen 69-jährigen Mann um dessen Vermögen: in Höhe von 39.000 Euro. Das Opfer bekam am vergangenen Dienstagnachmittag zunächst einen Anruf: Zwei Männer, die sich als die Polizeibeamten Becker und Beckmann vom Waterlooplatz vorgestellt hatten, tischten dem Ahnungslosen eine typische Trickbetrüger-Geschichte auf: Es hätte einen Einbruch in seiner Nachbarschaft gegeben und der 69-Jährige müsse sein Vermögen sichern. Der Mann kam der vermeintlichen Empfehlung nach und übergab am vereinbarten Treffpunkt Kantplatz sein Vermögen an einen Abholer. Erst als das Opfer am Abend ins Grübeln gekommen war, flog der Betrug auf. Nach den beiden Fällen in Kleefeld und Burg appelliert die Polizei  noch einmal nachdrücklich zur Wachsamkeit.

++ Neuer Feiertag: Aber wann! ++

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Neuer Vorstoß in der Debatte um den neuen Feiertag: Niedersachsens Landtagspräsidentin Gabriele Andreatta schlägt jetzt den Internationalen Frauentag am 8. März als Feiertag vor: Sie halte den Tag für geeignet, weil er zu den wenigen Gedenktagen zähle, die die Teilhabe von Frauen am politischen Leben würdigen, so  Andretta. Allerdings solle der Landtag erst darüber abstimmen, ob der neue Feiertag ein kirchlicher oder ein weltlicher sein solle. Die fünf norddeutschen Regierungschefs favorisieren den 31. Oktober, aber auch der Buß- und Bettag oder der Europatag sind im Rennen.

++ Zoo: Panorama-Besucherzahlen niedrig ++

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Im Streit um die Mehrwertsteuer für das Panorama am Zoo liegt jetzt eine Klage beim niedersächsischen Finanzgericht vor. Der Zoo will erreichen, dass das Finanzamt für Panorama statt der 19 Prozent den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent berechnet. Das sei bei anderen Sehenswürdigkeiten dieser Art auch der Fall und würde dem Zoo ermöglichen niedrigere Eintrittspreise zu verlangen, so Zoochef Andreas Castorff.

Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass das neue Rundumbild vom südamerikanischen Regenwaldes bisher hinter den Besuchererwartungen zurückbleibt. In den ersten drei Monaten kamen erst 20.000 zur Regenwald-Attraktion. Der Eintritt liegt bei knapp 13 Euro für Erwachsene.

++ Anwalt veruntreut Mandantengeld ++

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Weil er Mandantengeld in Höhe von mehr als 24 000 Euro für eigene Zwecke missbraucht hat, hat das Amtsgericht Hannover jetzt einen früheren Anwalt zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Zudem muss er 70 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Der 53-Jährige war bereits mehrfach wegen Untreue und Steuerhinterziehung verurteilt. In dem Fall in dem es jetzt ging, hatte er die fünfstellige Summe, die er für zwei Brüder ans Studentenwerk überweisen sollte um ihre Bafög Schulden zu begleichen, lieber für die eigenen Schulden benutzt. Vor Gericht räumte der Ex-Anwalt ein, seine Kanzlei sei schlecht gelaufen, aktuell habe er immer noch Schulden aus der damaligen Zeit. 2013 hatte er schließlich seine Zulassung verloren. Die 24.000 Euro Schulden der Brüder hat der 53-Jährige bis heute nicht beglichen.