++ Positive Maschseefest-Bilanz: neuer Besucherrekord und sinkende Straftaten ++

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Das Maschseefest ist Sonntag mit einem neuen Besucherrekord zu Ende gegangen. An den insgesamt 19 Tagen Seesause kamen laut Veranstalter mehr als 2,4 Millionen Gäste zum Maschseefest. Im Vergleich zum verregneten Vorjahr sind das 650.000 Besucher mehr gewesen. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden. Auch die Polizei zog eine positive Bilanz. Trotz des Besucheranstiegs, sei die Zahl der Straftaten nicht signifikant gestiegen, hieß es. Insgesamt wurden 210 Straftaten registriert. Meist handelte es sich dabei um Körperverletzungen aber auch um Drogendelikte und Diebstähle. 

++ Randalierer stirbt nach Pfefferspray-Einsatz der Polizei ++

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Erst hat er randaliert, dann hat er Polizeibeamte angegriffen und am Ende ist er schließlich selbst zusammengebrochen und später gestorben: ein Mann im Drogenrausch hat am Wochenende die Polizei in Langenhagen beschäftigt. Samstagabend in der Kastanienallee: Der 39-Jährige Mann ist in Rage, offensichtlich hat er Drogen genommen, er beschädigt mehrere am Straßenrand stehende Autos. Und erregt damit die Aufmerksamkeit von Anwohnern, die die Polizei rufen. Auch der Streifenwagen ist vor dem Randalierer aber nicht sicher – er schlägt mit einer Eisenstange auf das Polizeiauto ein. Als die Beamten aussteigen, bewirft der Mann sie mit Steinen, verletzt dabei einen Polizisten. Die Einsatzkräfte müssen Pfefferspray einsetzen. Sie ringen den Randalierer zu Boden. Dann verliert der Mann plötzlich das Bewusstsein. Die Beamten müssen ihn wiederbeleben, ein Krankenwagen bringt ihn ins Krankenhaus. Dort verstirbt der 39-Jährige dann gestern Vormittag. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern an.  

++ Bornum: Raucher stürzt von Balkon und stirbt ++

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In Bornum ist ein 68 Jahre alter Mann am Wochenende von einem Balkon gestürzt und gestorben. Der alkoholisierte Rentner war während einer Feier zum Rauchen auf den Balkon des Mehrfamilienhauses gegangen und aus dem zweiten Stock in die Tiefe gestürzt. Dabei zog sich der 68 Jährige tödliche Verletzungen zu. Wie der Mann über die Brüstung fallen konnte ist noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus.

++ Bothfeld: Gruppe Jugendlicher wegen versuchten Raubes festgenommen ++

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Die Polizei ermittelt gegen vier Jugendliche wegen versuchten Raubes. Die 15- und 16-Jährigen sollen am vergangenen Freitag zwei andere Jugendliche im Stadtteil Bothfeld überfallen haben. Die Bande hatte die gleichaltrigen Jungen auf einem Spielplatz am Prinz-Albrecht-Ring mit einem Messer bedroht und die Herausgabe der Handys verlangt. Als sich die beiden weigerten, wurden sie von den Jugendlichen geschlagen und getreten. Dann flüchtete die Gruppe ohne Handys. Die Polizei konnte die vier mutmaßlichen Täter wenig später in der Nähe festnehmen. Sie müssen sich nun wegen des versuchten Raubes verantworten.

++ Trickbetrüger: Polizei bittet um erhöhte Aufmerksamkeit ++

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Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei in der Region Hannover erneut vor Trickbetrügern. Falsche Polizisten haben zuletzt in Barsinghausen versucht, eine ältere Frau um ihr Erspartes zu bringen. Eine Bankmitarbeiterin konnte aber Schlimmeres verhindern. Ihr war aufgefallen, dass die 81-Jährige mehrfach vierstellige Beträge abgehoben hatte. Sie sprach die Frau darauf an, diese hörte aber nicht auf die Warnungen. Weil die Bank aber die Polizei informiert hatte, konnte ein Geldtransfer der Seniorin noch rechtzeitig rückgängig gemacht werden. Wie sich herausstellte war die Frau auf einen Anrufer hereingefallen, der sich als Polizist ausgegeben und sie gebeten hatte, bei Ermittlungen gegen türkische Betrüger zu helfen. Als Lockmittel sollte sie das Geld in die Türkei überweisen. Ähnliche Fälle gab es zuletzt auch in Springe und Hannover. Die Polizei bittet daher um erhöhte Aufmerksamkeit. 

++ Bewerbung als Kulturhauptstadt: Stadtspitze bemüht sich trotz Rathaus-Affäre um Fortschritte ++

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Immer wieder wird Hannovers Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt überschattet von neuen Entwicklungen in der Rathausaffäre. Trotzdem bemüht sich die Stadtspitze weiter um Fortschritte. Am Freitag ist nun bekannt geworden, wer federführend für die Bewerbung zuständig ist. Nämlich Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf. Sie hatte vertretungsweise bereits das Kulturdezernat übernommen, nachdem Harald Härke im Zuge der Rathausaffäre Platz machen musste. Beckedorf wird das Team für die Bewerbung umbauen und aufstocken, kündigte Oberbürgermeister Stefan Schostok Freitag an. Leiterin des zuständigen Kulturhauptstadtbüros bleibt aber Melanie Botzki. Bestehende Strukturen würden dadurch gestärkt und später mit neuen Stellen besetzt werden.

Am 24. September startet das offizielle nationale Auswahlverfahren. Mitte Oktober stellen sich alle deutschen Bewerber in Berlin vor. Neben Hannover zum Beispiel noch Hildesheim, Dresden oder Nürnberg.

++ Branchenwettkampf: deliveroo zieht sich aus Hannover zurück ++

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In der hart umkämpften Branche der Essens-Lieferdienste gibt es in Hannover bald einen Anbieter weniger: Das Unternehmen „deliveroo“ zieht sich aus insgesamt 10 Deutschen Städten zurück. Neben Hannover sind das Essen, Dortmund, Dresden, Leipzig, Mainz, Stuttgart, Bonn, Düsseldorf und Nürnberg. Man  konzentriere sich auf die Städte, in denen man schnell expandiere, teilte das Unternehmen mit den türkisfarbenen Lieferboxen mit. Der britische Lieferdienst konkurriert etwa mit Lieferheld, Foodora und Lieferando. Wie viele Fahrer von dem Rückzug betroffen sind ist schwer zu sagen, denn von den radelnden Lieferanten sind nur sehr wenige bei „deliveroo“ fest angestellt.

++ Sommernachtskino: Hells Angels-Chef Frank Hanebuth zu Gast ++

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Das kleine Kino Lodderbast sorgt mit einer Veranstaltung jetzt politisch für großen Wirbel: In der Reihe „Sommernachtskino“ soll Rockerboss Frank Hanebuth in der Eisfabrik mit den Gästen über den Film „Easy Rider“ diskutieren – zum Ärger der Grünen: Man sei verwundert dass eine Einrichtung wie die Eisfabrik nicht mehr Fingerspitzengefühl bei der Auswahl ihrer Gäste aufweise, heißt es vom kulturpolitischen Sprecher der Grünen Ratsfraktion Daniel Gardemin, Die Person Hanebuth sei in Hannover mit anderen Dingen verbunden als mit seiner Vorliebe für schwere Motorräder. In der ausverkauften Veranstaltung werben die Lodderbast Macher mit ihrem Gesprächspartner als „Motorrad-Enthusiasten und Hells Angels Chef“. Sie weisen die Kritik zurück. Der Kulturbetrieb in Hannover sei zu bequem geworden, man wolle ein Programm machen das Diskussionen auslöst, sagte Johannes Thomsen vom Lodderbast gegenüber der HAZ.

++ 34 Jahre später: Täter wegen versuchten Mordes angeklagt ++

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Er soll bei einem Einbruch vor 34 Jahren in Hannovers Innenstadt einen Polizisten angeschossen haben. Nachdem die Ermittler den mutmaßlichen Täter in Albanien festgenommen haben, ist er jetzt nach Deutschland ausgeliefert worden. Der inzwischen 60 Jährige Mann soll am 8. Juni 1984 mit einem inzwischen Komplizen in ein Surfgeschäft an der Brühlstraße eingebrochen sein. Ein damals über dem Laden wohnender Kriminalbeamter hatte das bemerkt und die Täter verfolgt. Dabei gab der Einbrecher offenbar mehrere Schüsse auf den Beamten ab und verletzte ihn schwer. Sein Komplize, damals 19 Jahre alt, konnte noch am selben Tag gefasst werden. Der mutmaßliche Schütze blieb allerdings verschwunden, bis die Polizei ihn nach Akribischen Ermittlungen schließlich Ende vergangenen Jahres in der albanischen Hauptstadt Tirana festnehmen konnte. Nun muss sich der 60-Jährige wegen versuchten Mordes verantworten. 

++ Hakenkreuz-Ritzer: Polizei sucht Zeugen ++

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In Langenhagen hat ein unbekannter Hakenkreuz-Ritzer den Staatsschutz auf den Plan gerufen. Seit Anfang des Monats wurden bereits acht Autos beschädigt, alle in Godshorn, sechs davon durch eingeritzte Nazi Symbole. Zunächst in der Zeisigstraße und der Straße Am Moore. Einige Tage später dann in der Brinker Straße und am Clusberg. Hier konnte ein Zeuge den mutmaßlichen Täter beobachten. Mitten in der Nacht hatte der etwa 20 Jährige Mann sich auffällig an einem geparkten Auto aufgehalten. Die Polizei hofft nun auf weitere Zeugenhinweise. Insbesondere sucht sie einen Fahrradfahrer, der in der Nacht zum 8. August gegen halb drei am Clusberg an dem mutmaßlichen Täter vorbeifuhr.

++ Rathaus-Affäre: HAZ geht juristisch gegen Stadt Hannover vor ++

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Nächste Runde in der Rathaus-Affäre rund um unzulässige Gehaltszulagen: Die HAZ geht nun juristisch gegen die Stadt Hannover vor. Beim Verwaltungsgericht sei ein Antrag auf Unterlassung eingereicht worden, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Gerichts. Zuvor hatte die Stadt in einer Pressemitteilung einen Redakteur der Zeitung verdächtigt, sich "mutmaßlich illegal" Zugang zu Akten aus dem laufenden Ermittlungsverfahren verschafft zu haben. Dieser hatte Oberbürgermeister Stefan Schostok offenbar zuvor mit Details aus den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft in der Rathausaffäre konfrontiert. Die Stadt gab danach ebenfalls eine Mitteilung heraus – sie habe bereits einen Tag zuvor mit einer sogenannten Schutzschrift die Abweisung des drohenden Verfügungsantrags beantragt. Somit werde laut Stadt über die beantragte Verfügung üblicherweise erst nach Anhörung beider Seiten in einer mündlichen Verhandlung entschieden.

++ Trockenheit: Grillverbot gilt nach wie vor ++

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Das Grillen in öffentlichen Parks und Grünanlagen in Hannover bleibt weiter verboten. Auch wenn es in dieser Woche etwas Regen gab, sind die Böden nach wie vor extrem trocken. Die Gefahr, dass allein ein kleiner Funkenflug ein Feuer verursachen kann, ist deswegen noch immer sehr hoch. Das Grill-Verbot gilt deswegen nach wie vor, und zwar bis auf Widerruf, sagte Stadtsprecher Dennis Dix auf Nachfrage von Radio Hannover.
Ende Juli hatte die Stadt das Verbot nach der langanhaltenden Trockenheit und Hitze verhängt.

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