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++ 5000 Niedersachsen an Covid-19 gestorben - Infektionszahlen rückläufig ++

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5000 Menschen – so viele hat die Corona-Pandemie hier bei uns in Niedersachsen bislang das Leben gekostet. Der Großteil der Opfer war dabei 70 Jahre oder älter, teilte das Landesgesundheitsamt in Hannover mit. Den Höchststand hatten die Todeszahlen demnach Anfang Januar erreicht, seither sind sie stark rückläufig. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie im vergangenen Frühjahr sind in Niedersachsen etwas mehr als 200.000 Menschen an dem Virus erkrankt. 5000 Tote entsprechen einem Anteil von zweieinhalb Prozent.

Bei uns in der Region Hannover sind die Infektionszahlen derzeit weiter rückläufig, möglicherweise ist an den Osterfeiertagen aber weniger getestet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 105,7.

++ Schule geht wieder los - teilweise mit Präsenz- und Testpflicht ++

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Die Osterferien neigen sich dem Ende zu, am Montag geht hier bei uns in der Region Hannover und in ganz Niedersachsen die Schule wieder los. In Städten und Kommunen mit einer Inzidenz unter 100 haben die Schüler dann Präsenzunterricht, bei über 100 so wie bei uns müssen nur Gründschüler und Abschlussklassen in den Wechselunterricht. Alle Schüler, die in die Schule wollen, müssen sich zwei mal pro Woche auf Corona testen, und zwar zu Hause. Wer ein positives Testergebnis hat oder den Test verweigert, soll im Homeschooling unterrichtet werden. Die Eltern müssen den Test per Unterschrift bestätigen. Etliche Schulen haben bereits Tests per Post verschickt, einige bieten Abholmöglichkeiten am Montag.

++ Stadt steckt 32 Millionen in Straßen und Radwege ++

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32 Millionen Euro investiert die Stadt Hannover in diesem Jahr in den Straßenbau. Etwa ein Fünftel davon fließt in den Aus- und Neubau von Radwegen, das hat die Verwaltung am Freitag mitgeteilt. Die größten Baumaßnahmen gibt es demnach an der Brabeckstraße in Kirchrode, dort sollen die Erneuerung und Umgestaltung noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Gleiches gilt für die Weizenfeldstraße in Stöcken und die Hans-Böckler-Allee im Bereich der neuen Conti-Zentrale. Und an der Schmiedestraße in der City soll in der zweiten Jahreshäfte mit dem Leitungsbau begonnen werden. Die Straße soll im Zuge der autofreien Innenstadt ganz oder teilweise für den Verkehr gesperrt werden.

Die Stadt will außerdem mit dem Ausbau des Veloroutennetzes beginnen, und zwar an den Strecken 3 und 8. außerdem soll es weitere Hochbahnsteige geben, etwa in der Braunstraße, der Kugelfangtrift und der Hermann-Ehlers-Allee.

++ Hainholz: Fenskestraße-Spielplatz wird aufgehübscht ++

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In Hainholz beginnt die Verschönerung der Parkanlage an der Fenskestraße. Sowohl der Spielplatz als auch der benachbarte Stadtgrünplatz sollen aufgewertet werden. Die Kosten für die Erneuerung liegen bei 832.000 Euro.

Die Ideen zur Neugestaltung kommen unter anderem aus dem Stadtteil. Die Stadtverwaltung hatte dazu im Jahr 2018 ein Beteiligungsprozess gestartet. Die Wünsche der Kinder nach einem hohen Klettergerüst, einem Trampolin und einer hohen Schaukel werden verwirklicht. Auch ein Sandspielbereich für Kleinkinder ist vorgesehen. Auf dem Stadtgrünplatz wird die Bepflanzung erhalten und weiterentwickelt. Außerdem soll es Sitzgelegenheiten in sonnigen und schattigen Bereichen geben. Die Bauarbeiten starten am Montag.

++ Mit über 100 km/h: Polizei stoppt Raser in der Innenstadt | Neuer Blitzer-Anhänger in Betrieb ++

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Mit mehr als 100 Stundenkilometern ist am Donnerstagabend ein Raser durch Hannovers Innenstadt gebrettert. Die Polizei stoppte den 35-jährigen Fahrer am Steintor. Zuvor war der Mann gegen 22 Uhr mit seinem schwarzen BMW über die Vahrenwalder Straße gerast, nutzte dort mehrere Fahrspuren und schlängelte sich rücksichtslos durch den Verkehr. Das beobachtete eine Zivilstreife der Polizei und nahm die Verfolgung auf. Am Steintor gelang es den Beamten den BMW anzuhalten. Weiterfahren durfte der 35-Jährige nicht. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Er muss sich nun u.a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Um stärker gegen Raser vorzugehen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen hat die Stadt Hannover jüngst einen neuen Blitzer-Anhänger in Betrieb genommen. Der Vorgänger war im vergangenen Jahr durch Brandstiftung zerstört worden. Bei dem neuen Modell handelt es sich um einen Laserscanner, der gleichzeitig beide Fahrtrichtungen messen kann. Die Anschaffungskosten betrugen rund 180.000 Euro. Das Gerät wird an wechselnden Standorten eingesetzt.

++ Nach Kritik am Termin: Keine Bund-Länder-Konferenz am Montag ++

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Die für Montag geplante Bund-Länder-Konferenz fällt aus. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Die Absage hatte sich schon im Vorfeld abgezeichnet. Unter anderem hatte sich auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil kritisch geäußert.

Regierungschef Weil erinnerte gestern in einem Statement, dass sich nach dem Rückruf der sogenannten Osterruhe alle Beteiligten einig waren, dass solche Gesprächsrunden besser vorbereitet werden müssen. Dies sei seiner Ansicht nach derzeit nicht ersichtlich. Außerdem sieht Weil keine Notwendigkeit für ein strengeres Durchgreifen: Er würde sich von denjenigen Ländern wünschen, die schärfere Maßnahmen fordern, zunächst alle geltenden Beschlüsse anzuwenden – wie z.B. die vereinbarte Notbremse.

Dass im Bund-Länder-Kreis keine Einigung für das weitere Vorgehen in der Bekämpfung der Corona-Pandemie herrscht, führte jetzt offenbar zur Absage. Ein neuer Termin ist noch nicht bekannt.

++ #hannoverschützt: Kostenfreie Schnelltests in der City ++

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Kostenfreie Bürger-Schnelltests – so oft wie möglich. Mit fünf zentralen Teststationen in Hannovers Innenstadt will die Initiative #hannoverschützt einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu Schnelltests ermöglichen.

Das erste Testzentrum ist am Donnerstag am Platz der Weltausstellung in Betrieb gegangen. Sofern genug Schnelltests verfügbar sind, können sich Bürgerinnen und Bürger mehrmals die Woche testen lassen. Weitere Stationen sind am Schillerdenkmal, am Schauspiel- und Opernhaus sowie am TurnKlubb zu Hannover geplant. Die Initiative hat den Auftrag für die Testzentren vom Gesundheitsamt der Region Hannover bekommen.

++ Heimspielpleite gegen Würzburg: 96-Coach Kocak nimmt Niederlage auf seine Kappe++

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Es sei ein rabenschwarzer Tag gewesen. Nach der gestrigen Heimspielpleite gegen die Würzburger Kickers stellt sich Hannover 96-Chefcoach Kenan Kocak vor die Mannschaft. Die 1:2-Niederlage gegen den Tabellenletzten gehe auf seine Kappe. Er sei dafür verantwortlich, was auf dem Platz abläuft. „Ich nehme die Verantwortung auf mich. Es gibt auch nichts zu entschuldigen. Das war eine schlechte Leistung von uns, die wir nicht schönreden können. Das war nicht 96-würdig. Es war kein guter Auftritt, so dürfen wir uns nicht präsentieren“, so der Trainer.

Eine schwindende Moral als generelles Problem der Mannschaft sieht Kocak aber nicht. Er sei sich sicher, dass das Team aus den Fehlern lernen und gemeinsam wieder aufstehen wird. Sonntag geht es für die Roten weiter – mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim

++ Abitur in Niedersachsen: Kultusminister verteidigt Entscheidung zur Durchführung ++

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Wenn am Montag der Schulunterricht nach den Ferien wieder startet, dann geht das auch Pauken für das Abitur planmäßig weiter. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne steht hinter der Entscheidung der Kultusministerkonferenz Abiturprüfungen in diesem Jahr durchführen zu lassen.

Absage-Debatten seien völlig fehl am Platze und gingen zu Lasten der jungen Menschen, sagte Tonne gestern Abend im Anschluss der Videokonferenz mit seinen Amtskollegen. Die Kultusminister hätten sich auf einen stabilen Rahmen geeinigt, damit die Prüfungen länderübergreifend anerkannt werden. Diese würden unter den höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards stattfinden. „Wir wollen den Prüflingen Chancen geben und nicht nehmen“, so Kultusminister Tonne.

Angesichts der dritten Pandemiewelle hatte die Bildungsgewerkschaft GEW vorgeschlagen, die Abiturprüfungen notfalls ausfallen zu lassen und nur die Leistung im Unterricht zu bewerten. Der Niedersächsische Landesschülerrat hatte diese Woche eine generelle Absage aller allgemeinbildenden Abschlussprüfungen im Schuljahr 20/21 gefordert.

++ Neuer Betriebshof: Regiobus fährt auf Weetzen ab ++

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Ronnenberg soll es werden! Genauer gesagt in Weetzen an der B217 will Regiobus nun einen neuen Betriebshof bauen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das neun Hektar große Areal liege in der Nähe vieler Regiobus-Linien, sagte Geschäftsführerin Regina Oelfke. Durch kurze Anfahrtswege würden so Kosten reduziert. Seit dem Brand auf dem Betriebsgelände in Eldagsen 2014 ist das Unternehmen auf der Suche nach einem neuen Betriebshof, der bevorzugte Standort in Gehrden wurde vom Rat aber abgelehnt. Der Weetzener Ortsrat habe sich in seiner letzten Sitzung einhellig positiv zu dem Bau geäußert, teilte Regiobis weiter mit. Andere Gremien in Ronnenberg müssten noch beraten. Eine Entscheidung über das neuen Betriebsgelände könnte Anfang Mai fallen. Regiobus plant, die Standorte Eldagsen und Wunstorf an dem neuen Standort zusammenzulegen.