++ "Telemoritz" bröckelt: Betonbrocken verfehlen knapp zwei Menschen ++

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Mehrere Steine sind in der Nacht zu Dienstag vom ehemaligen Fernmeldeturm "Telemoritz" an der Hamburger Allee auf die Straße gefallen und haben nur knapp zwei Menschen verfehlt. Für die Ursachenforschung sperrten Polizei und Feuerwehr die Gefahrenstelle weiträumig ab. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierten Zeugen gegen 0:45 Uhr die Polizei, nachdem sie von den 20 bis 30 Zentimeter großen Steinen fast getroffen worden waren. Mittlerweile hat ein Höhenkletterer und TÜV-Gutachter den "Telemoritz" mit einer Drohne untersucht. Er stellte fest, dass in etwa 80 Meter Höhe ein Backstein aus einer Plattform herausgebrochen war. Er wird nun die Sicherheit des restlichen Gesteins überprüfen. Die Sperrmaßnahmen dauern an.

++ Gefahr durch Blaualgen: Region warnt vorm Schwimmen im Siebenmeterteich ++

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 Die Badeseen in der Region Hannover sind in diesen heißen Tagen ein beliebtes Ausflugsziel. So auch die Ricklinger Kiesteiche. Dort sollte aktuell allerdings nicht im Siebenmeterteich gebadet werden.  Denn Mitarbeiter des Gesundheitsamtes haben ein erhöhtes Aufkommen der giftigen Cyanobakterien festgestellt. Das anhaltend warme Wetter führt zu einer verstärkten Vermehrung dieser Blaualgen. An welchen Uferbereichen sie sich ausbreiten, hängt von der Windrichtung ab. Sodass sich das Aufkommen auch schnell verlagern kann. Blaualgen sind gefährlich für Mensch und Tier – Kinder als auch Hunde sollten beaufsichtigt werden. Der Kontakt kann zu Übelkeit, Durchfall und Entzündungen von Hals, Augen und Ohren führen. Schwerwiegendere Folgen sind Magen-darm-Entzündungen, Atemwegserkrankungen und allergische Reaktionen.

++ Sechster Neuzugang: Hannover 96 holt Baris Basdas ++

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Hannover 96 hat sich einen weiteren Neuzugang gesichert: Innenverteidiger Baris Basdas wird die Roten verstärken. Der 30-Jährige wechselt vom türkischen Erstligisten Fatih Karagümrük nach Hannover. Noch vor wenigen Tagen führte er als Kapitän den Klub aus Istanbul zum Aufstieg. 96-Cheftrainer Kenan Kocak ist froh Basdas dennoch vom Wechsel an die Leine überzeugt zu haben. Er sei ein erfahrener, variabler Spieler, der in der Jugend in Köln und Aachen ausgebildet wurde und im Defensivverbund alle Positionen bekleiden kann, so Kocak. Baris Basdas ist der sechste Neuzugang für die neue Saison.

++ Isernhagen/Großburgwedel: Autodiebe haben es auf Geländewagen abgesehen ++

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Im Norden der Region Hannover haben Autodiebe in der vergangenen Woche gleich zweimal zugeschlagen: Beide Male hatten es die Täter auf hochpreisige Geländewagen abgesehen. Da ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden kann, sucht die Polizei nach Zeugen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist ein Audi Q7 aus einer Hauseinfahrt an der Burgwedler Straße in Isernhagen-HB gestohlen worden. Der Diebstahl fiel am frühen Freitagmorgen auf der Autobahn 15 bei Cottbus auf: Bundespolizisten waren auf den Wagen mit hannoverschen Kennzeichen aufmerksam geworden und wollten diesen kontrollieren. Doch die mutmaßliche Fahrerin drückte aufs Gas und verschwand in der Cottbusser Innenstadt. In der Folgenacht hatte es ein Autoknacker erneut auf einen Audi Q7 abgesehen, der an der Mühlenstraße in Großburgwedel geparkt war. Diesmal gelang es dem Täter aber nicht ins Auto einzusteigen.  Nach Angaben von Zeugen ist der Mann eher groß und hat eine Glatze. Zur Tatzeit war er komplett schwarz gekleidet - mit T-Shirt, Shorts und einem Tuch als Maske. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen.

++ Türkei erhebt Anklage gegen Ex-Stadtmitarbeiterin: OB Onay fordert mit Unterstützer*innen Freilassung ++

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Die Türkei hat Anklage gegen eine ehemalige Mitarbeiterin der Stadt Hannover erhoben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor Mitglied einer terroristischen Vereinigung sein. Oberbürgermeister Belit Onay setzt sich mit mehreren Unterstützern für die 64-Jährige ein. Seit gut zehn Monaten darf Yüksel Weßling die Türkei nicht verlassen. Für eine Familienangelegenheit war sie vor einem Jahr in die Türkei gereist. Als sie im Oktober 2019 zurückkehren wollte, wurde sie erst festgenommen und dann mit einer Ausreisesperre belegt. Einer der Vorwürfe lautet, sie habe im Frühjahr 2017 an einer Veranstaltung gegen die Einführung des Präsidialsystems teilgenommen. Bereits im Herbst hatte sich die Stadtverwaltung an das Auswärtige Amt gewandt und um eine durchgehende konsularische Betreuung gebeten. Jetzt will Oberbürgermeister Onay auch die türkische Generalkonsulin in der Angelegenheit kontaktieren. Gemeinsam mit Onay fordern auch über 100 Menschen aus der Stadtgesellschaft die sofortige Freilassung Weßlings und entsprechende Unterstützung der Bundesregierung. Initiiert von Alt-OB Herbert Schmalstieg und der ehemaligen Landesministerin Heidi Merk. Unter anderem hat auch  Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil den Aufruf unterschrieben.

++ Badeunfall in Uetze: Vermisster tot im Irenensee gefunden ++

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Rettungskräfte haben am Sonntag einen toten Mann aus dem Irenensee geborgen. Der 49-Jährige aus Hildesheim galt seit  Samstag als vermisst.  Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein Freund den Mann am Samstagabend als vermisst gemeldet. Zuletzt hatte er ihn am Nachmittag am Irenensee gesehen. Der 49-Jährige hatte bei der Begegnung ankündigt baden gehen zu wollen. Als der Mann dann am Abend nicht zu einer Verabredung erschienen war, alarmierte sein Freund die Polizei. Diese leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Auch Hubschrauber und Spürhunde waren im Einsatz. Doch erst am Sonntagmorgen wurde der Vermisste von einem Polizeihubschrauber leblos im See gefunden. Es liegen keine Anzeichen für ein Fremdverschulden vor, die Ermittler gehen von einem Unglücksfall aus.

++ Flächenbrand in Garbsen: 5.000 qm Stoppelfeld abgebrannt ++

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Auf einem Feld zwischen Garbsen und Schloss Ricklingen ist am Sonntag eine Rundballenpresse in Brand geraten. Die Flammen breiteten sich rasant aus – insgesamt verbrennten etwa 5.000 qm Stoppelfeld. Die Brandursache ist noch unklar. Ein Landwirt hatte die Feuerwehr am Mittag gegen 13:50 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die Ballenpresse bereits lichterloh. Ein starke Rauchentwicklung breitete sich auf der Burgstraße aus. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf ein benachbartes Maisfeld überschlägt. Nach etwa einer Dreiviertelstunde war der Brand gelöscht.

++ OB Onay eröffnet Kirmes mit Abstand in der Innenstadt ++

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Wie wär’s denn mal mit einer Runde Kettenkarussell? Und danach noch eine Tüte gebrannte Mandeln oder Zuckerwatte? Alles kein Problem in der Innenstadt. Dort haben seit Freitag 38 Schausteller ihre Buden und Fahrgeschäfte geöffnet – vom Ernst-August-Platz bis zur Karmarschstraße, und vom Opernplatz bis zum Steintor, außerdem am Maschsee und in der List. Denn viele Schausteller sehen sich durch Corona in ihrer Existenz bedroht, Volksfeste sind noch bis Ende Oktober verboten.

Oberbürgermeister Belit Onay hat die „Summertime in the city“, wie sich die Aktion nennt, heute eröffnet. Gegenüber Radio Hannover sagte Onay, es gehe vor allem darum, den Schaustellern Perspektiven zu bieten.

 

Die Schausteller wollen mindestens vier Wochen in der Innenstadt bleiben. Geöffnet sind die Buden und Fahrgeschäfte täglich von 12 bis 20 Uhr.

++ Mit Polizei und Ordnungsamt gegen Maskenverweigerer im ÖPNV? ++

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Kontrolliert künftig die Polizei hier bei uns in Hannover, ob die Menschen in Bussen und Bahnen Maske tragen? Ja, zumindest wenn es nach Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann geht.

Man könne nicht hinnehmen, dass die Gesundheit vieler Fahrgäste durch Maskenverweigerer gefährdet werde, sagte Althusmann am Freitag in Hannover. Kontrollen durch Polizei und Ordnungsämter könnten Abhilfe schaffen. Fahrkartenkontrolleure und Fahrer dürften dabei nicht allein gelassen werden, so der Verkehrsminister.

Althusmann begrüßte auch ein mögliches höheres Bußgeld für Maskenverweigerer. Das Sozialministerium hat angekündigt, den Bußgeldkatalog entsprechend anzupassen. Denkbar sind offenbar 150 Euro Geldstrafe, bislang waren es nur rund 20 Euro.

++ Nach Schul-Schließungen in Meckpomm: Niedersachsen hält an Strategie fest ++

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In Mecklenburg-Vorpommern sind wenige Tage nach den Sommerferien die ersten Schulen schon wieder geschlossen worden – wegen Corona. Hier bei uns in Niedersachsen hält die Landesregierung zunächst am Schulstart mit vollen Klassen fest.

Aktuell gebe es keinen Grund für eine Anpassung der Strategie, sagte Kultusstaatssekretärin Gaby Willamowius am Freitag in Hannover. Die Strategie laute zunächst „eingeschränkter Regelbetrieb“ mit festen Lerngruppen. Dazu soll es eine Maskenpflicht etwa in den Gängen geben. Kinder mit Schnupfen sollten zur Schule kommen, bei Fieber aber zu Hause bleiben.

Zwei Wochen vor Ende der Sommerferien will das Kultusministerium sich zur Lage hier bei uns äußern – das wäre Mitte kommender Woche.

++ Rockerboss Frank Hanebuth zu Geldstrafe verurteilt ++

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Geldstrafe für Frank Hanebuth: Das Amtsgericht Hannover hat den Rockerboss unter anderem wegen Nötigung und Verstoß gegen das Waffengesetz zur Zahlung von 4000 Euro verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe gefordert. Beide Seiten prüfen nun eine Revision.

Die Richterin sah es als erwiesen an, dass Hanebuth im April 2018 beim Chef einer Autowerkstatt in Langenhagen aufgetaucht war, angeblich um Mietrückstände einzufordern. Mit dabei waren fünf weitere inzwischen Verurteilte, einer soll den Kfz-Mechaniker geschlagen haben. Der Schläger wurde vom Amtsgericht wegen Körperverletzung zu 5400 Euro Strafe verurteilt.

Im Zusammenhang mit den Vorwürfen hatte die Polizei auch eine Razzia auf dem Anwesen von Rockerboss Hanebuth durchgeführt. Dabei fanden die Beamten verbotene Waffen und Patronen. Laut der Richterin ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Hanebuths Anwalt sagte hingegen, eine Patrone in der Gürteltasche könne ja auch ein „Glücksbringer“ sein.

++ Hitzewelle: Stadt veröffentlicht Liste mit Schattenplätzen ++

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Was haben der Georgsplatz, der Maschpark und der Neustädter Friedhof gemeinsam? Sie alle bieten Schatten, meist unter Bäumen, manchmal auch mit Brunnen zum Abkühlen – und das ist bei Temperaturen über 30 Grad ja durchaus nötig.

Wegen der Hitzewelle hat die Stadt eine Liste mit zentralen Schattenplätzen veröffentlicht. Darauf etwa der Georgsplatz nahe dem Aegi mit Bäumen, Bänken und Brunnen, ebenso der Trammplatz vor dem Rathaus. Direkt dahinter der Maschpark mit etlichen grünen Schattenplätzen. Außerdem in der Schattenliste: der Grünzug an der Culemannstraße und der Neustädter Friedhof im Norden der Innenstadt.

Die City ist durch Flächenversiegelung gerade jetzt ziemlich heiß, gut zu wissen deshalb, wo es Abkühlung gibt. Mehr dazu unter www.hannover.de     

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