Immer mehr Kinder und Jugendliche haben Sprachprobleme. Das zeigen Daten der Kaufmännische Krankenkasse in Hannover. Der Anteil der Betroffenen mit Sprach- und Sprechstörungen stieg demnach zwischen 2008 und 2023 um 77 Prozent. Nach Angaben der KKH zählen zu den behandlungsbedürftigen Defiziten etwa Probleme bei der Laut- und Satzbildung, ein begrenztes Vokabular oder Grammatikschwächen. Ein Hauptproblem ist laut Krankenkasse der Medienkonsum. Wenn Kinder viel Zeit mit Smartphone, Tablet oder Spielekonsole verbrächten, würden wichtige Spracherfahrungen verloren gehen. Weder Wortschatz und Grammatik würden weiterentwickelt noch das freie Reden in Gesprächen trainiert.
Wegen Medienkonsum: Immer mehr Kinder haben Sprachprobleme