Nach Kritik an ihren Auslandsreisen nimmt Niedersachsens Justizministerin Kathrin Wahlmann heute im Rechtsausschuss des Landtags Stellung. Die CDU hatte ihr teure Luxusreisen vorgeworfen und beantragt, dass sich die Ministerin persönlich erklärt.
Wahlmann war von Anfang 2025 bis Anfang 26 binnen eines Jahres fünf Mal ins Ausland gereist, unter anderem nach Singapur und Frankreich. Kosten: Insgesamt mehr als 80.000 Euro.
Das Ministerium begründete die Reisen damit, dass Erfahrungen mit der Digitalisierung und dem Einsatz von KI in der Justiz zusammengetragen worden seien. Die Reisen und die dafür fälligen Kosten seien deshalb angemessen.