Volkswagen plant offenbar das Aus für vier deutsche Werke – darunter Hannover. Das geht aus einem geheimen Papier für den Aufsichtsrat hervor, über das die WirtschaftsWoche berichtet. Demnach soll die Produktion in Emden und Zwickau 2031 enden, in Hannover 2032 und in Neckarsulm 2034. Der Vorstand habe das Konzept einstimmig beschlossen.
In Hannover wären rund 12.000 Beschäftigte betroffen. VW-Chef Oliver Blume hatte zuletzt noch betont, Werksschließungen seien die letzte Option. Nun plant der Vorstand offenbar ein schleichendes Aus – die Werke sollen keine Folgeprodukte mehr bekommen. Das kann der Vorstand dem Bericht zufolge am Aufsichtsrat vorbei umsetzen. Der soll sich am Freitag mit dem Sanierungskonzept befassen.