Am Amtsgericht Hannover startet am Montag (2.3.) der Prozess gegen einen 37-Jährigen – Hintergrund ist der Tod eines Auszubildenden im September 2023 am Stellwerk Hannover-Linden. Dem Angeklagten wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.
Der Angeklagte, der Azubi und eine weitere Person sollen sich laut Gericht auf den Gleisen am Stellwerk befunden haben, unter anderem, um Barcodes innerhalb der Schaltkästen anzubringen. Der Vorwurf: Der Angeklagte soll die Gefährdung falsch beurteilt und eine sogenannte „Selbstsicherung“ angeordnet haben, statt für eine Sperrung der Gleise zu sorgen. Der 19-Jährige Auszubildende ist von einem Güterzug erfasst worden und starb an den Folgen.
Ein Urteil in dem Fall könnte noch diesen Monat fallen.