Weil er im vergangenen Oktober einem Mann im Stadtteil Wülfel zweimal ins Bein geschossen hat, ist ein 27-Jähriger vom Landgericht Hannover zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Hintergrund war ein Streit um ein Kokain-Geschäft, berichtet die HAZ. Das 33 Jahre alte Opfer hatte die Drogen bei der Übergabe offenbar nicht bezahlen wollen. Der Angeklagte sagte vor Gericht aus, er sei eine Art Mittelsmann bei dem Drogengeschäft gewesen. Er erklärte, dass er im Auftrag eines Hells Angels Mitglieds gehandelt habe. Dieser Beschuldigte aus Walsrode sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Strafmildernd wertete das Gericht vor allem das umfassende Geständnis und die Aussagen des Angeklagten zu den Hintergründen der Tat.
Urteil am Landgericht: Vier Jahre Haft nach Schüssen in Wülfel