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Unterrichtsversorgung an Schulen gestiegen aber keine Trendwende

Dank vieler neuer Lehrkräfte ist die Unterrichtsversorgung an Niedersachsens Schulen gestiegen. Sie liegt mit knapp über 97 Prozent aber weiter unter dem Bedarf.

Nie zuvor sei die Zahl der verfügbaren Lehrkräftestunden so hoch gewesen wie jetzt, sagte Kultusministerin Julia Willie Hamburg vor Beginn des zweiten Schulhalbjahres. Ob sich diese Besserung auch nach den Sommerferien fortsetzen wird, sei noch offen – unter anderem wegen steigender Schülerzahlen und des neuen Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung. Der aktuelle Wert sei auch noch kein Grund zum Feiern, sagte die Ministerin. Es zeige sich aber, dass die Maßnahmen des Landes gegen den seit Jahren anhaltenden Lehrkräftemangel wirkten.

Die CDU-Landtagsfraktion sieht die Unterrichtsversorgung in Niedersachsen weiterhin auf einem alarmierend schlechten Niveau. Trotz neuer Lehrkräfte gelinge es der Kultusministerin nicht, spürbare Verbesserungen zu erreichen. Regelmäßig falle Unterricht aus, vielerorts fehle verlässliche Planungssicherheit, so die Opposition.