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Toter Azubi am Stellwerk Linden-Fischerhof: Urteil gefallen

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe gefordert, die Verteidigung Freispruch. Vor dem Amtsgericht Hannover ist das Urteil gegen einen 37-Jährigen gefallen. Er musste sich seit Anfang März wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Hintergrund ist der Tod eines Auszubildenden im September 2023 am Stellwerk Linden-Fischerhof. Laut Medienberichten wurde der Angeklagte schuldig gesprochen – und muss eine Geldstrafe von insgesamt 6.300 € zahlen.

Der Angeklagte und der Azubi sollen sich auf den Gleisen am Stellwerk befunden haben. Der 37-Jährige soll die Gefährdung falsch beurteilt und eine sogenannte „Selbstsicherung“ angeordnet haben, statt für eine Sperrung der Gleise zu sorgen. Der 19-jährige Azubi ist von einem Güterzug erfasst worden und starb an den Folgen.