Die Staatsanwaltschaft Hannover hat Anklage gegen den niedersächsischen AfD-Landeschef Ansgar Schledde erhoben. Es geht um mutmaßliche Verstöße gegen das Parteiengesetz. Schledde soll in 113 Fällen Spendenzahlungen von insgesamt rund 44.600 Euro vereinnahmt und nicht unverzüglich an ein zuständiges Parteimitglied weitergeleitet haben. Außerdem soll er falsche Angaben zu Spendeneinnahmen im Rechenschaftsbericht der Bundes-AfD veranlasst haben. Bereits im September hatte der Landtag Schleddes Immunität aufgehoben. Jetzt muss das Landgericht Hannover entscheiden, ob es ein Hauptverfahren eröffnet. Der AfD-Politiker hat die Vorwürfe zurückgewiesen.
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen AfD-Landeschef Schledde