Nach dem gescheiterten Zisternen-Projekt in Hannover gibt es neuen Ärger um die angerichteten Schäden in der Prinzenstraße. Wie die HAZ berichtet, sollen betroffene Hauseigentümer ein Drittel der Reparaturkosten selbst zahlen. Dabei hatte die Stadt nach den Schäden durch die Rammarbeiten zunächst eine unkomplizierte Regulierung zugesagt. Die Verwaltung begründet die Kostenbeteiligung damit, dass ihr kein Verschulden nachgewiesen werden könne. Es heißt: entsprechende Gutachten hätten die problematischen Bodenverhältnisse nicht erkannt. Deshalb greife eine sogenannte verschuldensunabhängige Haftung. Betroffene Anlieger der Prinzenstraße zeigten sich in dem Zeitungsbericht empört. Einige Hausbesitzer prüfen rechtliche Schritte. Die Stadt räumt inzwischen Fehler in der Kommunikation mit den Anliegern ein und hat sich dafür entschuldigt. Ob die Hauseigentümer aber tatsächlich einen Teil der Reparaturkosten selbst tragen müssen, ist noch offen.
Schäden Prinzenstraße: Anwohner sollen offenbar ein Drittel der Reperatur zahlen