Zwei Schützenbrüder sollen beim Schützenfest in Hannover eine Polizistin gegen ihren Willen geküsst haben. Jetzt sollten sich die beiden Männer eigentlich wegen sexueller Belästigung vor Gericht verantworten. Doch dazu kam es nicht. Die 34- und 44-Jährigen haben ihren Einspruch gegen den vorherigen Strafbefehl zurückgenommen und die Geldstrafe nun doch akzeptiert. Beide Männer müssen jetzt jeweils 2.100 Euro zahlen. Damit wurde die Hauptverhandlung wieder abgesagt. Die Polizeikommissarin war im vergangenen Sommer zur Sicherung des Schützenausmarsches eingesetzt. Die beiden Schützen sollen die Frau am Oberarm gepackt und dann ohne ihr Einverständnis auf beide Wangen geküsst haben. Die Polizeikommissarin, die sich davon emotional überrumpelt fühlte, erstattete Anzeige.
Polizistin bei Schützenausmarsch geküsst: Schützenbrüder akzeptieren Geldstrafe