Die ÜSTRA-Tochter protec testet ab sofort in einem sechsmonatigen Pilotprojekt den Einsatz von Bodycams im Sicherheitsdienst. Ziel ist es, Mitarbeitende und Fahrgäste in Konfliktsituationen besser zu schützen und durch die sichtbaren Kameras möglichst schon im Vorfeld deeskalierend zu wirken. Die Kameras zeichnen ausschließlich Video und keinen Ton auf. Die Aufzeichnung wird vorher angekündigt und durch eine rote LED angezeigt. Nicht benötigte Aufnahmen werden nach drei Tagen gelöscht. Rund 80 protec-Kräfte sind täglich im Sicherheitsdienst von ÜSTRA-Bussen, Stadtbahnen und Stationen unterwegs. Bis Ende Februar sollen alle Beschäftigten im Streifendienst mit Bodycams ausgestattet sein. Für rund 50 Geräte und die Software investiert protec etwa 65.000 Euro.
Pilotprojekt: Protec testet Bodycams für mehr Sicherheit