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Niedersachsen: UVN-Chef Hüppe befürchtet mehr Insolvenzen

Die Unternehmerverbände Niedersachsen rechnen für 2026 mit zahlreichen Insolvenzen und weiterem Jobabbau. „Anzeichen für eine Wende sind nicht erkennbar“, sagte Hauptgeschäftsführer Benedikt Hüppe gegenüber der HAZ. Es gebe erhebliche Unsicherheiten – besonders bei der Transformation der Automobilindustrie. „Ich befürchte, wir werden uns auf einen schrumpfenden Anteil der Autobranche am Bruttoinlandsprodukt einstellen müssen. Der Jobabbau in der Branche wird sich voraussichtlich fortsetzen.“

2025 war die Zahl der insolventen Unternehmen in Deutschland laut Wirtschaftsinformationsinstitut Creditreform auf dem höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Rund 24.000 Firmen mussten Insolvenz anmelden.