Gärtnern oder Wohnen? Die Stadt Hannover hat ein neues Kleingartenentwicklungskonzept vorgelegt. Es soll die Entwicklung der Kleingartenlandschaft in Hannover für die nächsten zehn Jahre festlegen. Unter anderem sieht das Konzept die Umnutzung von Parzellen an vier Standorten vor. Einerseits würden dadurch 650 Gärtner ihren Parzellen verlieren. Andererseits könnten auf den umgenutzten Flächen bis zu 1.800 neue Wohnungen entstehen, berichtet die HAZ. Betroffen seien Kolonien in Burg, Groß-Buchholz, Kirchrode und Vahrenwald. Wie die Stadt mitteilte, sollen die betroffenen Pächter Ersatzgärten und Entschädigungen erhalten. Gleichzeitig sieht das Kleingartenentwicklungskonzept die Schaffung von neuen Gärten vor. Der Plan ist größere Parzellen ab 500 Quadratmetern zu teilen und neue Flächen in die Kolonien zu integrieren. Aktuell gibt es rund 19.500 Kleingartenparzellen in der Stadt Hannover.
Neues Konzept: Stadt will Kleingärten schaffen, aber auch Parzellen auflösen