Der Energiekonzern enercity hat vor wenigen Tagen den ersten Block des Kohlekraftwerks Stöcken abgeschaltet – Hannovers CDU fordert jetzt, dass die Ersatzkapazitäten dafür unabhängig und nicht durch enercity geprüft werden. Das teilte die Partei Freitag (6.3.) mit. Ein vom Rat bestimmter unabhängiger Gutachter solle untersuchen, ob die geplanten Maßnahmen die Wärmeversorgung Hannovers langfristig sichern und welche Kosten für Haushalte und Unternehmen entstehen. Der zweite Meiler dürfe erst abgeschaltet werden, wenn sichere und bezahlbare Ersatzkapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen, so der energiepolitische Sprecher Maximilian Oppelt.
Im Frühjahr 2028 soll das Kohlekraftwerk ganz vom Netz gehen. Für den Ersatz von Block I sind bereits 400 Millionen Euro investiert worden – in umweltfreundliche Kraftwerke. Insgesamt plant enercity bis 2040 mit Investitionen in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro.