Millionenschwere Hybridbuspanne bei der Üstra vor Gericht - müssen Ex-Vorstände zahlen? - Radio Hannover - die Stimme der Stadt auf 100,0

Millionenschwere Hybridbuspanne bei der Üstra vor Gericht - müssen Ex-Vorstände zahlen?

Vor 10 Jahren segneten die damaligen Üstra-Vorstände eine millionenschwere Bestellung von Hybridbussen ab. Es kam zu einer Auftragspanne, die fast 2 Millionen Euro kostete. Vor dem Landgericht Hannover wird jetzt verhandelt, ob und wie viel die beiden Ex-Vorstände André Neiß und Wilhelm Lindenberg möglicherweise zahlen müssen. Sie hatten die Bestellung der Hybridbusse unterschrieben, obwohl der durch die Förderung erhoffte Zuschuss noch gar nicht vorlag. Die Konsequenz: Die Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover musste die fast 2 Millionen Euro zahlen.

Die Üstra möchte durch einen Vergleich vor Gericht einen Teil des damals entstandenen Schadens zurückhaben – laut Medienberichten 75%. Bis Anfang Juli beabsichtigen beide Seiten den Berichten zufolge, außergerichtlich einen Vergleich anzustreben. Sollte das nicht gelingen, entscheidet das Gericht.