Millionen-Betrug mit Corona-Tests – gegen einen 27-Jährigen ist Dienstag (10.2.) vor dem Amtsgericht Hannover ein Urteil gefallen. Der Mann soll mehr als 1,6 Millionen Euro mit der falschen Abrechnung von Corona-Tests gemacht haben – er ist zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 5 Monaten verurteilt worden. Das sagte ein Gerichtssprecher gegenüber Radio Hannover. Und der Angeklagte soll das Geld, was er mit dem Betrug gemacht hat, zurückzahlen.
Für einen Standort in Anderten soll der Mann zwischen März und Dezember 2022 deutlich mehr Tests abgerechnet haben, als eigentlich durchgeführt. Der Anteil der echten Tests war dabei vermutlich einstellig – viele Menschen seien laut der Abrechnungsdaten an einem Tag mehrfach getestet worden.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.