Die geplante Stadtbahn-Anbindung für den Neubau der Medizinischen Hochschule Hannover sorgt weiter für Diskussionen. Ein Kompromissvorschlag – für eine Trasse westlich der MHH – sieht vor, dass rund 450 Kleingärten weichen müssen. Ein Teil davon soll für die Trasse, ein weiterer für ein neues Wohngebiet genutzt werden.
Die Region Hannover verteidigt die Pläne in der Neuen Presse gegen Kritik von Kleingärtnern und Politik. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz betonte, eine Stadtbahn werde nicht gebaut, um Kleingärten zu erschließen. Wohnbebauung entlang der Strecke sei vielmehr üblich und Teil der Planung. Das zusätzliche Wohngebiet soll auch die Wirtschaftlichkeit der längeren Streckenführung sichern. Kritik an mangelnder Transparenz weist die Region in dem Bericht zurück. Die Politik sei bereits im Mai über die Pläne informiert worden.