Der sogenannte Maschsee-Mörder steht nach seiner Haftentlassung erneut im Fokus der Justiz. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage gegen den 37-Jährigen erhoben. Er soll nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis seine damalige Lebensgefährtin als Geisel festgehalten und misshandelt haben. Bei seiner Festnahme im Januar soll der Beschuldigte außerdem mit mehreren Messern bewaffnet gewesen sein. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Der 37-Jährige war 2013 wegen Mordes verurteilt worden. Er hatte eine 44-jährige Frau in Hannover getötet und Leichenteile im Maschsee entsorgt. Sollte es nun zu einer erneuten Verurteilung kommen, ist laut Staatsanwaltschaft auch eine Sicherungsverwahrung nicht auszuschließen. Allerdings hängt dies auch von einem noch ausstehenden psychiatrischen Gutachten ab.
Maschsee-Mörder erneut angeklagt