Kooperation von Region und Stadt: Entwurf für gemeinsame Antidiskriminierungsstelle vorgelegt - Radio Hannover - die Stimme der Stadt auf 100,0

Kooperation von Region und Stadt: Entwurf für gemeinsame Antidiskriminierungsstelle vorgelegt

Stadt und Region wollen im Kampf gegen Diskriminierung stärker zusammenarbeiten. Ein Entwurf für eine gemeinsame Antidiskriminierungsstelle wird am Dienstag dem Gleichstellungsausschuss der Region vorgelegt.

Die Kooperationsvereinbarung sieht vor, dass die bereits etablierte Antidiskriminierungsstelle der Stadt als zentrale Einrichtung bestehen bleibt. Erweitert wird aber ihr Zuständigkeitsbereich auf das gesamte Regionsgebiet. Das heißt, die Stelle soll Ansprechpartnerin sein für Betroffene von struktureller Diskriminierung, Beratungsgespräche anbieten und durch Veranstaltungen als Präventionsinstanz arbeiten. Um diese Aufgaben bewältigen zu können, will die Region der Stadt Hannover jährlich etwa 312 000 Euro zahlen. Stimmt die Regionsversammlung dem Entwurf zu, könnte die Zusammenarbeit im kommenden Oktober beginnen.