Während Rheinland-Pfalz von Handyblitzern überzeugt ist, zeigt sich Niedersachsens Landesregierung noch zurückhaltend und septisch. Mit Mithilfe einer neuen, KI-gestützten Technik spürt die rheinland-pfälzische Polizei seit Neuestem Handysünder am Steuer auf. Die fest installierten Kameras sind etwa auf Autobahnen installiert und filmen durch die Windschutzscheibe. Eine Software analysiert, ob der Fahrer einen Handyverstoß begangen hat. Die Polizei-Kollegen hier in Niedersachsen hätten diese Technik auch gern, selbst der ADAC zeigt sich in einem Bericht der HAZ offen dafür. Die Landesregierung ist aber zurückhaltend. „Konkrete Überlegungen hinsichtlich der eigenen Einführung oder einer Testphase liegen in Niedersachsen bisher nicht vor“, wird ein Sprecher aus dem Innenministerium zitiert. Stattdessen setzt das Land weiter auf konventionelle Videotechnik, sogenannte Actioncams, um gegen Handys am Steuer vorzugehen.
KI-gesteuerte Handyblitzer: Landesregierung aktuell noch dagegen