650 Kleingärten dürfen bleiben - der Bau von Wohnungen auf dem Gelände der Parzellen ist vom Tisch. Die Stadt hat ihre Pläne dafür nun zurückgezogen. Bereits zuvor hatte sich abgezeichnet, dass es dafür im Stadtrat keine politische Mehrheit geben würde.
Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel zeigte sich enttäuscht: Dass einzelne Parzellen dem Wohnungsbau weichen sollten, habe der Rat bereits vor zehn Jahren mit großer Mehrheit beschlossen. Und der aktuelle Plan hätte die betroffene Fläche sogar nochmal um sechs Hektar reduziert. Dass das gemeinsam mit dem Bezirksverband der Kleingärtner erarbeitete Konzept nun aber trotzdem keine Mehrheit bekomme, sei enttäuschend und ein Rückschlag, so Ritschel.
Die Frage, wo die dringend erforderlichen Wohnungen stattdessen entstehen können, müsse nun zu einem späteren Zeitpunkt geklärt werden.