Gewalttat von Stade: Migrationsbeauftragter Deniz Kurku bekommt Morddrohungen - Radio Hannover - die Stimme der Stadt auf 100,0

Gewalttat von Stade: Migrationsbeauftragter Deniz Kurku bekommt Morddrohungen

Nach der Gewalttat von Stade mit sechs Todesopfern wird der Migrationsbeauftragte der Landesregierung, Deniz Kurku, angefeindet. Wie Innenministerin Daniela Behrens im Innenausschuss sagte, versuchten Rechtsextremisten, einen Zusammenhang zum Landesbeauftragten für Migration zu konstruieren. Kurku hatte nach der Tat selbst erklärt, dass es sich bei der mutmaßlichen Fahrerin des Fluchtwagens um seine Schwiegermutter handelt. Jegliche Verbindungen zum Schützen und zu der Tat hatte er aber von sich gewiesen. Kurku sei kein Beschuldigter, so Behrens. Er und seine Familie erhielten aber seitdem zahlreiche Morddrohungen.

Ein 45-jähriger Mann aus Garbsen hatte Ende Juni in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade sechs Menschen erschossen. Er nahm sich wenige Wochen nach der Tat das Leben.