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Frühere SPD-Ratsfrau Hülya Iri soll Druck auf Stadtverwaltung ausgeübt haben

Die Vorwürfe gegen die frühere SPD-Ratsfrau Hülya Iri weiten sich aus: Auch in der Stadtverwaltung soll sie versucht haben, Vorteile für ihren Verein zu sichern. Dabei ging es um Empfehlungsschreiben für ihren Verein „Integrationsarbeit Kronsberg“, berichtet die HAZ.

Ein solches Schreiben soll Iri im November 2025 beim Sozialdezernat eingefordert haben – unter Verweis auf ihre politische Funktion. Die Anfrage wurde abgelehnt. Auch ein weiterer Versuch über ihre Tochter – diesmal beim Bildungsdezernat – blieb erfolglos. Eine finanzielle Förderung durch die Stadt hat es demnach nicht gegeben.

Insgesamt soll Iri mehr als 1,3 Millionen Euro Fördermittel aus öffentlichen Töpfen eingeworben haben. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Veruntreuung ermittelt. Sie weist die Vorwürfe zurück. Der Verein gilt als insolvent.