Angesichts weiter gestiegener Spritpreise sollen Autofahrerinnen und Autofahrer entlastet werden. Das hat Bundeskanzler Friedrich Merz am Dienstag angekündigt. Aus Niedersachsen erhält er dafür Zuspruch: Dass der Druck beim Kanzler angekommen ist, sei ein gutes Zeichen, so Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne. Aus seiner Sicht ist es wichtig, dass jetzt auch konkrete Maßnahmen folgen. Tonne spricht sich für einen Spritpreisdeckel nach Luxemburger Vorbild ein. Der Staat könne einen verbindlichen Höchstpreis für Benzin und Diesel setzen, den Tankstellen nicht überschreiten dürften.
Über die Frage, wie Verbraucherinnen und Verbraucher an den Tankstellen am besten entlastet werden können, hat es in den vergangenen Monaten immer wieder Streit gegeben. Zuletzt hatte die Bundesregierung versucht, die Preiserhöhungen mit der sogenannten "12-Uhr-Regel" zu steuern.