Bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager bleibt Niedersachsen nach Einschätzung des Landesbergbauamtes in der engeren Auswahl. Nach den bisherigen Erkenntnissen könne man davon ausgehen, dass bei den Standortregionen, die 2027 von der Bundesgesellschaft für Endlagerung verkündet werden, Niedersachsen dabei sein werde, sagte Landesamts-Präsident Carsten Mühlenmeier in der HAZ. Mit Blick auf die geologischen Verhältnisse hält er Niedersachsen durchaus geeignet. Das Land habe Salz und Ton in einer Mächtigkeit, die schon relativ gut sei. Diese Realität sei in weiten Teilen der Bevölkerung noch nicht ganz angekommen, so Mühlenmeier. Er betonte in dem Bericht aber auch, dass die Betrachtung zahlreicher Flächen bislang nicht abgeschlossen sei. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung grenzt die infrage kommenden Gebiete für ein mögliches Endlager immer weiter ein und sah im November noch 25 Prozent Bundesfläche im Rennen. Ende 2027 sollen konkrete Standortregionen zur weiteren Erkundung vorgeschlagen werden.
Endlagersuche: Landessamt sieht Niedersachsen weiter in der engeren Auswahl