Es gibt keine Trennung mehr: In Niedersachsen wird das Schulfach christliche Religion eingeführt – damit fällt die Unterscheidung zwischen katholisch und evangelisch weg. Vom Schuljahr 2026/27 an soll es schrittweise eine Zusammenführung geben. Das hat das Kultusministerium mitgeteilt – der Bildungsplan für das Fach ist am Freitag vorgestellt worden.
Der Religionsunterricht wird von evangelischen Kirchen und katholischen Bistümern gemeinsam verantwortet. Ministerin Julia Willie Hamburg sprach von einem wegweisenden Zeichen für Dialog und moderne religiöse Bildung. Auch künftig können neben evangelischen und katholischen Schülerinnen und Schülern auch Kinder anderer Religionen oder ohne Konfession teilnehmen.