Der Bund hat Gesetzesänderungen für eine schnelle Suche nach einem Endlager für Atommüll angekündigt – das hat Bundesumweltminister Carsten Schneider in Hannover mitgeteilt, bei einer Veranstaltung des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung.
Laut Medienberichten hat der Bundesumweltminister angekündigt, das Standortauswahlverfahren zu beschleunigen, damit es sich nicht noch Jahrzehnte in die Länge zieht. Auch das Land Niedersachsen hatte vor Kurzem eine Beschleunigung gefordert.
Anfang November hatten Experten die geeigneten Regionen auf ein Viertel der deutschen Landesfläche eingegrenzt. Besonders in Norddeutschland kommen noch große Teile für ein späteres Endlager infrage. Auch Teile der Region Hannover werden weiter geprüft, zum Beispiel Gebiete um Seelze, Großburgwedel oder Laatzen.