Sie wollen Mobilität in Hannover gerechter und zukunftssicher machen: Ein breites Bündnis aus Umweltschutzgruppen, Gewerkschaften und Verbänden übergibt am Dienstag vor dem Neuen Rathaus einen offenen Brief an Kandidierende für das Amt des Oberbürgermeisters.
Die Liste der Unterzeichnenden ist lang: Der ADFC, Greenpeace, Fridays for Future, aber auch die Gewerkschaft ver.di und der Paritätische der Region – sie alle haben unter dem Namen „hannover unterwegs“ eine Vision von einer gerechteren Mobilitätspolitik in der Region formuliert. Zu den Forderungen gehören barrierefreie Fußwege, aber auch die Einrichtung von Tempo-30-Zonen und der Ausbau des Radwegenetzes. Es brauche mehr Sicherheit für Zufußgehende und Radfahrende, das konsequente Verfolgen der „Vision Zero“, also dem Ziel, dass es keine getöteten oder verletzten Menschen im Straßenverkehr mehr gibt. Insbesondere von dieser Vison ist Hannover weit entfernt: Erst im vergangenen Jahr war die Zahl der Verkehrstoten leicht gestiegen, auf 34 getötete Menschen.