Minus 35 Prozent in fünf Jahren: Das Buchhandlungssterben hier bei uns in Niedersachsen ist offenbar auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Das sagte der Inhaber von Cruses Buchhandlung in der Südstadt, Peer-Philipp Krall, am Mittwoch gegenüber Radio Hannover. Demnach seien neben den Folgen der Corona-Pandemie auch das Fehlen von Kundinnen und Kunden, aber auch von Nachfolgerinnen und Nachfolgern, ausschlaggebend.
Der Buchhändler sieht auch die Verlage in der Pflicht, bessere Handelskonditionen für kleinere Geschäfte zu bieten. Nur so können man steigenden Mieten und Personalkosten auffangen.
Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Händler hier bei uns in Niedersachsen zwischen 2018 und 2023 um 35 Prozent zurückgegangen. Getroffen habe es vor allem kleine, inhabergeführte Läden.