"Axtmann von Anderten" - Urteil gefallen, 12 Jahre Haft

12 Jahre Haft – lautet das Urteil für den 34-Jährigen, der im Sommer das Auto seiner Exfreundin an einer Tankstelle angezündet und Einsatzkräfte bedroht hat. Das bestätige ein Sprecher des Landgerichts auf Radio Hannover Nachfrage.

Damit ist die Strafe höher als von der Staatsanwaltschaft geforderten zehn Jahre. Zunächst stand auch eine Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt im Raum – das wurde aber im Verlauf des Prozesses ausgeschlossen, weil die bipolare Störung des Mannes nicht in direktem Zusammenhang mit den Taten steht, so der Sprecher.  

Der 34-Jährige hatte im Juni vergangenen Jahres erst seine Ex-Freundin und ihre Großmutter vergewaltigt. Dann hat er an der Tankstelle in Anderten ein Auto angezündet und Einsatzkräfte mit einer Axt bedroht. Laut Gericht ist die Tankstelle – unter anderem an Dach und Zapfsäule – stark beschädigt worden – die Schadenssumme liegt bei gut 200.000 Euro.