Der Wohnungsmarkt in der Region Hannover bleibt angespannt. Besonders schwierig ist die Lage für Menschen mit geringem Einkommen. Nach Angaben der Region gelten rund 139.000 Haushalte als finanzschwach. Das entspricht knapp 23 Prozent aller Haushalte. Mit drei neuen Förderrichtlinien will die Region gegensteuern: Sie unterstützt Kommunen bei der Planung und Sicherung von Grundstücken, fördert den Bau von Sozialwohnungen und will bezahlbare Wohnungen gezielter an Menschen mit besonderem Bedarf vermitteln. Dazu gehören etwa Alleinerziehende, Wohnungslose und Menschen mit Behinderungen. Für die neuen Fördermaßnahmen sind jährlich rund 9,65 Millionen Euro vorgesehen. Zwei der drei Richtlinien sollen zum Jahresbeginn in Kraft treten.
Angespannter Wohnungsmarkt: Region reagiert mit neuer Förderstrategie