Die Ärztekammer Niedersachsen unterstützt die Forderung von Landesgesundheitsminister Andreas Philippi nach einem gesetzlichen Rauchverbot im Auto zum Schutz von Minderjährigen. Nichtraucherschutz müsse besonders für diejenigen gelten, die ihre gesundheitlichen Interessen nicht selbst vertreten können und die selbst auch ein erhöhtes Risiko durch Passivrauchen tragen – und das seien vor allem Kinder und Jugendliche“, so ÄKN-Präsidentin Dr. Marion Charlotte Renneberg. Zuletzt hatte eine aktuelle Analyse der DAK-Krankenkasse gezeigt: Mehr als 750.000 Kinder und Jugendliche sind von Passivrauchen im Auto betroffen. Jedes zehnte Schulkind sei diesem gesundheitlichen Risiko „oft“ bis „sehr oft“ ausgesetzt.
ÄKN fordert Rauchverbot im Auto in Anwesenheit von Kindern