++ "Gleichgültig" und "egoistisch" - Gemeinde Wedemark klagt über Vermüllung ++

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An Straßen, Feldwegen oder mitten in der Landschaft – die Gemeindeverwaltung Wedemark zeigt sich verstimmt über zunehmend illegal abgestellten Müll. Zugleich rief sie ihre Bürger zu einem achtsameren Umgang auf.
"Gleichgültig", "egoistisch" und "dissozial" – bei solchen Prädikaten in der offiziellen Erklärung lässt sich die Gemeindeverwaltung ihre Verärgerung deutlich anmerken. Die wilde Vermüllung der Wedemark habe extrem zugenommen, heißt es. Dabei verweist die Verwaltung nicht nur auf den Umweltaspekt, sondern auch auf den Faktor, dass die Müllbeseitigung öffentliche Ressourcen fordere, die eigentlich dringend woanders benötigt würden. Denn das sei nicht die Aufgabe der Gemeinde. Außerdem habe sich eingebürgert, gelbe Säcke jederzeit, und nicht erst vor Abholung an die Straße zu stellen. Auch falsch befüllte und deshalb nicht mitgenommene Säcke würden oft einfach liegengelassen. Ausgemachten Übeltätern drohen ab jetzt empfindliche Bußgelder.

 

++ Bohrarbeiten am Landwehrkreisel dauern länger als geplant ++

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Die Einschränkungen am Landwehrkreisel werden länger dauern. Die Kampfmittelsondierung zieht sich statt bis zum kommenden Freitag nun noch bis nächste Woche Dienstag, teilte die Landesstraßenbaubehörde Dienstag in Hannover mit. Zur Begründung hieß es: Die Bohrarbeiten seien eingeschränkt, weil der Verkehr immer noch durch je eine Spur pro Fahrtrichtung aufrechterhalten bleibt, dadurch gelange man nicht an alle erforderlichen Flächen. Am Freitag müsse die Verkehrsführung nochmal geändert werden, der Landwehrkreisel bleibe aber befahrbar, wenn auch weiterhin mit Behinderungen.

++ Region Hannover hat so viele Berufspendler wie noch nie ++

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Immer mehr Menschen haben weite Wege zur Arbeit: Die Zahl der Berufspendler ist in der Region Hannover auf einen neuen Höchststand gestiegen. Das teilte die Gewerkschaft IG BAU Dienstag mit, die sich auf Zahlen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) beruft. Demnach kamen vergangenes Jahr über 300.000 Arbeiter von außerhalb zu uns in die Region – das seien 18 Prozent mehr als noch im Jahr 2000. Hauptgründe für den enormen Anstieg seien teure Mieten, aber auch das Job-Wachstum in Großstädten wie Hannover. Die Gewerkschaft spricht von einem alarmierenden Trend: Für viele Berufspendler seien tägliche Strecken von mehr als 50 Kilometern mittlerweile normal. Dadurch ginge nicht nur wertvolle Zeit im Privatleben verloren. Auch die Umwelt leide unter dem verkehrs- und somit emissionsintensiven Trend. Die IG BAU appellierte an die Politik, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, aber auch an Arbeitgeber, mehr Flexibilität bei Arbeitszeiten anzubieten.

++ Fünf Frauen in Kammer versteckt - Polizei ermittelt wegen Zwangsprostitution ++

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Gewerbsmäßige Schleusung und Zwangsprostitution – die Polizei hat in einem Bordell in Misburg-Süd vermutlich voll ins Schwarze getroffen. Vergangene Woche Dienstag durchsuchten Beamte das Bordell an der Anderter Straße, wie die Polizei erst am Montag mitteilte. Vorausgegangen waren demnach umfassende Ermittlungen mit anschließendem Durchsuchungsbeschluss. Und tatsächlich wurden die Ermittler fündig: Hinter einem Regal war in dem Bordell eine etwa ein Quadratmeter große Kammer versteckt, dort hielten sich fünf Frauen auf. Die illegal Beschäftigten und eine weitere Tatverdächtige der Einrichtung wurden festgenommen. Ein Haupttatverdächtiger war zum Zeitpunkt der Durchsuchung nicht da. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt.

++ Kampf gegen Kurden: Ex-OB Schmalstieg fordert NATO-Ausschluss der Türkei ++

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Hannovers früherer Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg hat die türkische Militäroffensive gegen Kurden in Nordsyrien verurteilt. Schmalstieg, der zum Beirat der Kurdischen Gemeinde Deutschland gehört, forderte laut Medienberichten, die Türkei aus der Nato auszuschließen. Diese Türkei, die einen Angriffskrieg führe, habe in der Nato nichts zu suchen, sagte der frühere OB Schmalstieg. Dem türkischen Präsidenten Erdogan warf er vor, unschuldige Menschen zu töten und Andersdenkende zu verfolgen. Die Kurdische Gemeinde fordert daher klare Sanktionen seitens der EU. Die Türkei will in Nordsyrien die herrschende Kurdenmiliz bekämpfen. Dagegen waren vergangene Woche viele Menschen auf die Straße gegangen – zuletzt am Samstag, als in Hannover rund 3.000 Kurden und Kriegsgegner protestierten. Auch für diese Woche sind Demonstrationen geplant.

++ Waffensammler aus Stöcken: Angeklagte wollen Stellung nehmen ++

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Vater und Sohn aus Stöcken müssen sich derzeit vor dem Landgericht verantworten, weil sie bei sich zu Hause etliche Maschinenpistolen und Gewehre gehortet haben sollen. Die Angeklagten wollen am Montag im Prozess zu den Anschuldigungen Stellung beziehen. Die Anwälte der beiden haben ausführliche Erklärungen angekündigt. Der 30 Jahre alte Sohn war im März aufgeflogen. Er soll etliche Waffen im Darknet bestellt haben. Die Beamten fanden bei ihm unter anderem 16 Langwaffen, 17 Pistolen, drei Maschinengewehre und die Abschussvorrichtung für eine Panzerfaust - insgesamt wurden mehr als 50 Waffen beschlagnahmt. Außerdem über 3.000 Schuss Munition, NS-Devotionalien und knapp 100.000 Euro, die aus illegalen Quellen stammen sollen. Der 53 Jahre alte Vater blieb nach der Razzia im Frühjahr zunächst auf freiem Fuß. Im August kam auch er in Untersuchungshaft, weil er wieder Waffenlieferungen entgegengenommen haben soll.

++ Semesterstart an der Leibniz-Uni: Viele Studierende noch ohne Wohnplatz ++

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Am Montag ist offizieller Semesterstart an der Leibniz Universität. Die Hochschule hat am Vormittag die Studienanfänger mit einem Empfang im Lichthof des Welfenschlosses begrüßt. Zum neu begonnenen Wintersemester haben unterdessen längst noch nicht alle Studierende eine Bleibe gefunden. So zählt das Studentenwerk aktuell auf seiner Warteliste rund 2.000 Bewerber für einen Wohnheimplatz. Die Nachfrage ist unverändert hoch. Das Rennen um günstige Zimmer zum Semesterstart ist aber längst gelaufen. Nach Angaben des Studentenwerkes sind die meisten neuen Mieter schon zum 1.September bzw. 1. Oktober in die Wohnheime eingezogen und neue Bewerber müssten mit einem halben bis einem Jahr Wartezeit rechnen.

++ Beziehungsstreit in Laatzen: 79-Jähriger sticht auf Partnerin ein ++

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Beziehungsdrama am Wochenende in Laatzen. Dort ist in der Nacht zu Sonntag ein 79-Jahre alter Mann festgenommen worden, weil er zuvor auf seine Ehefrau eingestochen haben soll. Die 56-Jährige musste notoperiert werden und schwebte auch am Sonntag noch in Lebensgefahr. Das Paar soll in der gemeinsamen Wohnung in Streit geraten sein. Worum es dabei ging, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 79-Jährige nach einem Messer gegriffen und seine Frau niedergestochen haben. Er selbst rief nach dem Angriff einen Rettungswagen. Die Polizei nahm ihn in der Wohnung fest. Es wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Tötung eingeleitet.

++ Türkischer Militäreinsatz in Syrien: Kurden demonstrieren in Hannover ++

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Aus Trauer und Wut über die türkische Militäroffensive in Nordsyrien sind auch in Hannover in den vergangen Tagen viele Menschen zum Demonstrieren auf die Straße gegangen. Am Samstag gab es einen großen Protestzug durch die Innenstadt, an dem rund 3000 Kurden und Kriegsgegner teilnahmen. Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration weitgehend friedlich. Sie endete am Abend mit einer Kundgebung am Klagesmarkt. Schon am Mittwoch, Donnerstag und Freitag hatte es in Hannover Demonstrationen gegen die türkische Militäroffensive gegeben. Und in dieser Woche sollen die Proteste sich fortsetzen.

++ Nach Streit: Männer legen Bewusstlosen auf Bahngleise ++

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In Kirchrode sollen zwei Männer einen Bekannten im Streit bewusstlos geschlagen und dann anschließend absichtlich auf die Stadtbahngleise gelegt haben. Aufmerksamen Passanten ist es zu verdanken, dass der 27-Jährige in der Dunkelheit von keiner Bahn erfasst wurde. Sie riefen die Polizei und die Beamten konnten den bewusstlosen Mann noch rechtzeitig von den Gleisen ziehen und eine herannahende Bahn stoppen. Der Ablauf der Tat und die Hintergründe sind noch nicht eindeutig geklärt. Nach bisherigen Erkenntnissen  hatten die zwei Tatverdächtigen und das Opfer zuvor gemeinsam in einer Wohnung an der Tiergartenstraße gefeiert und getrunken. Dort gerieten sie dann in Streit. Zeugen berichteten, dass die zunächst verbale Auseinandersetzung in körperlicher Gewalt gipfelte. Dabei wurde der 27-Jährige am Kopf verletzt. Anschließend trugen die zwei Männer ihren bewusstlosen Bekannten auf die Stadtbahngleise und ließen ihn dort liegen. Die beiden 33-und 37-Jährigen konnten später in der Nähe festgenommen werden. Es wird gegen sie wegen versuchten Totschlags ermittelt. Das bewusstlose Opfer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.

++ Anderten: Sportwagen mit Blaulicht - Autos fahren an die Seite ++

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Wenn ein Auto mit Blaulicht von hinten kommt, machen die meisten Verkehrsteilnehmer Platz. So auch am Donnerstag auf der Autobahnauffahrt Hannover-Anderten: Ein weißer Mercedes-Sportwagen raste von der B65 auf die A7 Richtung Norden, ein Blaulicht hinter der Windschutzscheibe. Mehrere Autos fuhren an die Seite, um den vermeintlichen Polizeiwagen durchzulassen – nur war es eben gar kein Einsatzfahrzeug. Am Steuer des Sportwagens saß ein 39-Jähriger, der das Blaulicht gar nicht hätte benutzen dürfen.

Der Mann ist inzwischen ermittelt und muss sich wegen des Verdachts der Nötigung verantworten. Darauf steht im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe, möglich sind aber auch Geldstrafen und Führerscheinentzug.

++ Königstraße: Bahnbrücke neu eröffnet - Straße bleibt gesperrt ++

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Die Bahn hat am Freitag die Brücke über die Königstraße offiziell wieder in Betrieb genommen. Zur Neueröffnung kam unter anderem Bahn-Vorstand Ronald Pofalla. Er sagte gegenüber „Radio Hannover“, die Sanierung während des laufenden Bahnverkehrs sei eine große Leistung. Rund 800 Züge rollen pro Tag über die Brücke.

Abgeschlossen sind die Arbeiten aber noch nicht. Die Königstraße soll noch bis voraussichtlich März für den Verkehr gesperrt bleiben – die Bahn wollte eigentlich Ende des Jahres mit allem fertig sein.

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