++ Niedersächsisches Verdienstkreuz: Harald Böhlmann ausgezeichnet ++

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 Der "Mann mit dem Zylinder" Harald Böhlmann ist gestern mit dem niedersächsischen Verdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet worden.  Böhlmann arbeitete Jahrelang in der Stadtverwaltung als Schul- und Kulturdezernent und ist auch im Ruhestand noch aktiv. Er ist mit 76 Jahren Erfinder und noch immer Leiter des kleinen Fests im großen Garten, dass sich zu einer weit über Deutschland hinaus bekannten Kulturveranstaltung entwickelt hat. Aufgrund des großen Erfolgs gibt es mittlerweile bundesweit ähnliche Festivals .

++ Hyginekonzepte fehlen: Polizei schließt Lokale ++

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Die Polizei hat am Dienstag und Mittwoch einige Lokale in der Innenstadt geschlossen. Nach Angaben der Beamten fielen zunächst einige Bars auf, die wiederholt keine Hygienekonzepte vorlegen konnten. Die Polizei machte im Laufe des Abends drei Lokale dicht. Am Mittwoch dann schlossen die Beamten zwei Friseursalons. Die Mitarbeiter hielten sich offenbar nicht an die Corona-Richtlinien, trugen keine Einmalhandschuhe und verabschiedeten Ihre Kunden mit einem Kuss auf die Wange.

++ Autorennen in der City: Polizei stoppt junge Raser++

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Mit Tempo 120 durch die Stadt: Die Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag ein illegales Autorennen in Oberricklingen gestoppt – und zwar zwischen einem Mercedes AMG und einem Renault Clio. Die beiden Autofahrer waren gegen 01:50 Uhr über die Ritter-Brüning-Straße in Richtung Stadionbrücke gebrettert. Dabei fuhren sie mehrfach auch über rote Ampeln. Eine Zivilstreife bemerkte die beiden Raser, nahm die Verfolgung auf und verständigte weitere Einsatzkräfte. In der Gronostraße/Ecke Haster Weg wurden die beiden Fahrzeuge dann gestoppt. Den Renault fuhr ein 22 Jahre alter Mann,  in dem Mercedes saßen zwei 18-Jährige. Gegen die beiden Fahrer wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, ihre Führerscheine mussten sie abgeben.

++ Strengere Corona-Regeln für die Region? Land veröffentlicht aktualisierte Verordnung ++

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Die Region Hannover steuert auf verschärfte Corona-Maßnahmen zu. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt mit 47,5 nur knapp unter dem kritischen 50er Wert. Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht ab Freitag strengere Auflagen für Hotspots vor. Ab einer Inzidenz von 35 sind dann bei privaten Zusammenkünften nur noch 15 Personen zulässig. Dies gilt auch unter freiem Himmel. Ab einer Inzidenz von 50 dürfen sich nur noch zehn Leute treffen aus maximal zwei Haushalten. Ausnahmen gelten für enge Familienangehörige. Darüber hinaus wird das Tragen einer Maske im öffentlich raum ab dem Inzidenzwert 50 verpflichtend. In dem Fall entscheiden die Kommunen, an welchen Orten das Maske-Tragen angebracht ist. Weitere Auflagen gibt’s auch für die Gastrobranche: Ab einem Inzidenzwert von 50 gilt eine verpflichtende Sperrstunde zwischen 23  und 6 Uhr. Zudem dürfen keine alkoholischen Getränke mehr außer Haus verkauft werden.

Die Corona-Verordnung des Landes ist verbindlich für die Kommunen. Ein Sprecher der Region Hannover bestätigte gegenüber Radio Hannover, dass die nächste Schritte bereits in Vorbereitung seien.

++ Tötungsdelikt in Bemerode: Ehefrau des Opfers vorläufig festgenommen ++

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Einen Tag, nachdem in Bemerode ein 48 Jahre alter Mann tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde,  ist dessen Ehefrau vorläufig festgenommen worden. Auf Nachfrage von Radio Hannover teilte  Oberstaatsanwalt Thomas Klinge mit, dass ein Anfangsverdacht gegen die Frau vorliegt. Aktuell werde geprüft, ob dieser für eine Untersuchungshaft ausreicht. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen mutmaßlichen Mordes. Familienangehörige hatten den 48-Jährigen am Mittwochvormittag leblos in dessen Wohnung am Brockfeld aufgefunden. Als am Abend der Obduktionsbericht der Medizinischen Hochschule vorlag, war klar, dass der dreifache Vater durch einen Stich in den Oberkörper ums Leben gekommen ist. 

++ Milliardenbelastung: Conti veröffentlicht Quartalszahlen ++

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Wertminderungen und Kosten schlagen bei dem hannoverschen Autozulieferer im dritten Quartal mit rund 1,3 Milliarden Euro zu Buche, die Zahlen dazu hat Continental gestern veröffentlicht. Im eigentlichen Geschäft sah es bei Conti dabei wieder entspannter aus: nach 11,1 Milliarden Euro im Vorjahr, erzielte Conti noch immer rund 10,3 Milliarden Euro. Trotzdem wird durch den Sparkurs und die Wertminderung ein Verlust beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern ausgewiesen.

++ Streit am Arbeitsplatz: 51-Jähriger niedergestochen ++

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Ein Streit in einem Betrieb in Hainholz ist offenbar derart eskaliert, dass ein 46 Jähriger auf seinen Arbeitskollegen einstach und ihn lebensbedrohlich verletzte. Nach Angaben der Polizei kam es um kurz vor 11:00 Uhr am Mittwoch in einer Firma an der Siegmundstraße zur Auseinandersetzung. Dabei stach der Verdächtige offenbar auf den Oberkörper eines 51-Jährigen Kollegen ein. Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Angreifer fest. Der verletzte Arbeitskollege wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und operiert.

++ Tourismus in Niedersachsen: Auch im August weniger Gäste ++

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Der Tourismus in Niedersachsen hat sich auch im Ferienmonat August nicht erholt. Die Zahlen hat das Landesamt für Statistik veröffentlicht. Demnach lagen die Gästeankünfte rund ein Fünftel unter dem Ergebnis des Vorahresmonats.

Auch die bisherige Jahresbilanz fällt ernüchternd aus: Die Zahl der Gäste lag gut 42 Prozent unter der, des gleichen Zeitraums in 2019.

++ Maskenverweigerer und Reichsbürger: Hbf-Einsatz für die Bundespolizei

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Schon wieder Masken-Zoff im Hauptbahnhof hier in Hannover: Dort hat es die Bundespolizei am Dienstagabend mit einem fanatischen Maskenmuffel zu tun gehabt. Mitarbeiter aus einem Biomarkt im Bahnhof hatten die Beamten verständigt, weil sich ein Kunde vehement weigerte, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der 44-Jährige weigerte sich dann auch, der Polizei ein zweifelhaftes Attest sowie seinen Ausweis auszuhändigen. Bei dem Mann handelt es sich nach Angaben der Bundespolizei aber um einen bereits amtsbekannten selbsternannten Reichsbürger. Die Beamten nahmen ihn schließlich mit auf die Wache, wo er dann auch noch einen Polizisten attackierte. Nun kommt auf den Querulanten gleich eine ganze Reihe an Ermittlungsverfahren zu.

++ Zoff um Marktkirchenfenster: Gerichtstermin im Gotteshaus ++

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Gerichtstermin am Mittwochvormittag mitten in der Marktkirche: Etwas ungewöhnlich vielleicht. Aber notwendig für einen Prozess um ein umstrittenes Fenster. Das hatte Altkanzler Gerhard Schröder der Markkirche geschenkt – ein 13 Meter hohes Buntglasfenster des Künstlers Markus Lüpertz. Nächstes Jahr soll das eingebaut werden. Das will der Erbe des Marktkirchen-Architekten aber verhindern. Er findet: das moderne Fenster passt nicht in den gotisch geprägten Innenraum der Kirche und würde die Atmosphäre zerstören. Und davon wollte sich nun das Gericht ein Bild machen, vor Ort in der Marktkirche.

Der Streit um das sogenannte Reformationsfenster dauert nun schon über zwei Jahre. Nach dem Ortstermin in der Marktkirche folgt Anfang November noch eine mündliche Verhandlung im Gerichtssaal.

++ Gewaltverbrechen in Bemerode? Polizei ermittelt nach Tod von 48-Jährigem ++

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In Bemerode hat sich offenbar ein Gewaltverbrechen abgespielt. Die Polizei ermittelt zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt. Wie ein Polizeisprecher gegenüber Radio Hannover bestätigte, handelt es sich bei dem Opfer um einen 48 Jahre alten Mann. Familienangehörige fanden dessen leblosen Körper am Mittwochvormittag in einer Wohnung in der Straße Brockfeld, am Kronsberg. Die Polizei geht aktuell von Fremdeinwirkung aus. Wie genau der Mann ums Leben gekommen ist, soll nun zeitnah eine Obduktion klären. Hinweise auf Täter oder Motiv liegen derzeit noch nicht vor.

++ Fans dürfen kommen: Recken und 96 wohl vor Zuschauern ++

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Bielefeld gegen Bayern oder Bremen gegen Hoffenheim – mehrere Spiele in der Fußball-Bundesliga müssen am Wochenende auf Zuschauer verzichten, wegen zu hoher Corona-Zahlen. Hannover 96 dagegen darf weiterhin darauf hoffen, am Samstag in der HDI-Arena knapp 10.000 Fans zu begrüßen. Stand jetzt kann das Spiel MIT Zuschauern stattfinden, sagte uns ein Sprecher der Region Hannover. Das Gesundheitsamt beobachte aber weiterhin das aktuelle Infektionsgeschehen. Die wichtige Sieben-Tages-Inzidenz lag in der Region heute bei 39,1. Der Wert steigt also weiter an, die kritische 50er-Marke ist aber noch ein Stück entfernt. Bleibt das so, steht einem 96-Spiel vor Zuschauern wohl nichts im Wege. Und das gilt auch für das Heimspiel der Recken in der Handball Bundesliga am Donnerstag. Über 1.500 Karten sind dafür bereits verkauft.

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