++ Land plant saftiges Bußgeld für Maskenverweigerer ++

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Wer in Bussen und Bahnen ohne Maske erwischt wird, soll künftig ein höheres Bußgeld zahlen: 150 Euro könnten dann fällig werden, bislang waren es 20. Eine entsprechende Neufassung des Bußgeldkatalogs solle in Kürze vorlegt werden, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums in Hannover. Grund für die härtere Gangart sind demnach die steigenden Corona-Infektionszahlen. Man habe ein leicht erhöhtes Aufkommen im Vergleich zur Vorwoche, sagte die Sprecherin. Im Schnitt wird derzeit in bei rund 50 Menschen pro Tag in Niedersachsen eine Ansteckung festgestellt. Die Üstra will die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen künftig offenbar nicht stärker kontrollieren. Wer sich nicht an die Regeln halte, könne aber von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden.

++ Hannover Rück: Gewinneinbruch wegen Corona ++

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Wer kommt eigentlich für den ganzen Schaden auf, den das Corona-Virus in der Wirtschaft anrichtet, abgesehen vom Steuerzahler? Unter anderem die Hannover Rück. Der Versicherer hat hunderte Millionen Euro auf die Seite gelegt, um seinen Verpflichtungen nachkommen zu können – aber dieses Geld fehlt jetzt beim Gewinn. Der sackte im zweiten Vierteljahr kräftig ab auf nur noch rund 100 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch das Vierfache verdient. Zu einer Gewinnprognose für das Gesamtjahr sah sich die Hannover Rück bei der Vorstellung der Zahlen außer Stande. Die meisten Corona-Schäden stammten demnach aus Versicherungen etwa gegen Betriebsunterbrechung oder Veranstaltungsausfall. In der Corona-Krise mussten etliche Unternehmen die Geschäfte über Wochen einstellen.

++ Schröder-Köpf vor Herz-OP in der MHH: "Habe neues Testament verfasst" ++

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Ex-Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf muss am Herzen operiert werden – und bereitet sich nach eigenen Angaben auf den Fall der Fälle vor. Sie habe ein neues Testament verfasst, sagte die 57-Jährige der „Bunten“. Außerdem habe sie einen Testamentsvollstrecker eingesetzt, der ihren drei Kindern zur Seite stehen könnte. Daneben sollen auch ihr Lebensgefährte, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, und ihr Ex-Mann, Altkanzler Gerhard Schröder, die Kinder unterstützen. Laut dem Bericht muss sich Schröder-Köpf demnächst einer Herzklappen-OP in der MHH unterziehen.

++ Weidetorbrücke: Missachtung der Lastbeschränkungen führt zu weiteren Schäden ++

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Seit Anfang Juli ist die marode Schnellwegbrücke über dem Weidetorkreisel auch für LKW über 3,5 Tonnen gesperrt. Doch zahlreiche Verkehrsteilnehmer setzen sich offenbar über die Beschränkung hinweg. Das hat am Dienstag die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitgeteilt – mit Verweis auf eigene Verkehrsbeobachtungen in zwei aufeinander folgenden Wochen. Die Weidetorbrücke im Zuge des Messeschnellweges ist bereits seit drei Jahren für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt. Da die regelmäßige Missachtung der Lastbeschränkung zu weiteren Bauwerkschäden geführt hatte, verschärfte die Straßenbaubehörde die Maßnahme im vergangenen Monat. Da nun aber auch die Neuregelung ignoriert wird, werde derzeit geprüft, ob weitere Schritte notwendig sind. Eine Beschränkung für den Autoverkehr gibt es bislang noch nicht.

++ Springe: Zwei exhibitionistische Vorfälle an einem Tag ++

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Bei der Polizei in Springe sind am Montag gleich zwei exhibitionistische Vorfälle gemeldet worden. Nach derzeitigen Ermittlungsstand stehen die Taten nicht im Zusammenhang. Zunächst hatte sich eine 43-jährige Frau an die Polizei gewandt: Sie war am frühen Mittag mit dem Auto unterwegs. Als sie gegen 14:30 Uhr  an einer Haltestelle nahe des Bahnhofs Völksen vorbeifuhr, sah sie wie dort ein etwa 55 Jahre alter Mann in der Öffentlichkeit onanierte. Die zweite Tat ereignete sich am Abend vor einem Einkaufsmarkt am Kalkwerk. Dort soll gegen 21:05 Uhr ein etwa 35 Jahre alter Mann vor dem Geschäft masturbiert haben. Zwei weibliche Marktangestellte alarmierten die Polizei. In beiden Fällen konnte die Polizei die Tatverdächtigen nicht mehr antreffen. Zeugenhinweise nimmt das Polizeikommissariat Springe entgegen.

++ Großrazzia in Region Hannover: Schlag gegen Drogenkriminalität ++

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Bei einer Großrazzia haben am Dienstag Drogenfahnder Marihuana im Wert von gut 500.000 Euro sichergestellt und eine Indoor-Plantage aufgedeckt. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen. Mehr als 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Sie durchsuchten zeitgleich 14 Gebäude in der Region und Stadt Hannover sowie in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden. Seit mehr als einem Jahr hatten die Fahnder die Drogenbande aus Hannover im Visier, tauschten sich dafür auch mit Behörden in Spanien, Frankreich und den Niederlanden aus. Die vier Hauptverdächtigen sind zwischen 24 und 44 Jahre alt und sollen Marihuana und Kokain im großen Stil importiert und verkauft haben. Der Kopf der Gruppe ist bereits im vergangenen Herbst gefasst worden.  Er verbüßt eine dreijährige Gefängnisstrafe. Seine Komplizen hielten das Geschäft am Laufen und begannen mit eigenem Marihuana-Anbau. Die Drogenfahnder schlugen aber jetzt vor der ersten Ernte zu

++ Kitas kehren in den Regelbetrieb zurück++

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In Niedersachsen ist am Montag das neue Kitajahr gestartet. Die Kindergärten sollen nach fast fünf Monaten Unterbrechung wieder zum Regelbetrieb zurückkehren.  Damit ist die Pflicht zu festen Gruppen aufgehoben und das Durchmischen der Gruppen wieder möglich. Zum Beispiel, um auch in den Randzeiten am Morgen und Nachmittag Kinder zu betreuen. Auch die Neuaufnahme von Kindern soll jetzt wieder möglich sein. Laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne wird es aber weiterhin einige coronabedingte Einschränkungen geben, wie zum Beispiel der Rat an die Eltern, die Kita möglichst nicht zu betreten und einen Mundschutz zu tragen. Außerdem gilt weiter, Kontakte möglichst einzuschränken und Abstand zu halten. Die Kinder sollen viel an der frischen Luft betreut werden, um das Infektionsrisiko niedrig zu halten. Für die Rückkehr zum Normalbetrieb haben die Kitas bis zum Ende der Schulferien Zeit.

++ Polizei jagd Geisterfahrer ++

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Ein Geisterfahrer ist in der Nacht zu Sonntag fast 50 Kilometer lang in verkehrter Richtung über den Messeschnellweg und die A7 Richtung Süden unterwegs gewesen. Mehrere Zeugen hatten den dunklen Sportwagen bei Bischofshol bemerkt und die Polizei informiert. Der Geisterfahrer soll mit hohem Tempo gerast sein. Auf der A7 gelang es den Einsatzkräften schließlich den Sportwagen ausfindig zu machen. Sie versuchten den Geisterfahrer zum Anhalten zu bewegen. Doch dieser nahm bei Derneburg die Ausfahrt und konnte unerkannt entkommen. Deshalb bittet die Polizei nun um Zeugenhinweise.

++ Region fährt Corona-Testkapazitäten weiter hoch ++

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Die Region Hannover weitet zum Wochenstart ihre Corona-Testkapazitäten weiter aus. Hintergrund ist die neue Verordnung, dass sich alle Reiserückkehrer aus dem Ausland nun kostenlos testen lassen können. Zusätzlich zum Testzentrum am Flughafen soll am Montag nun auch die Einrichtung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen in Empelde wieder hochgefahren werden, um auf die zu erwartende Nachfrage zu reagieren. Dort sollen sich alle Reiserückkehrer unabhängig von Reiseland oder Verkehrsmittel testen lassen können. Am Wochenende war im Testzentrum am Flughafen in Langenhagen schon zu bemerken, dass sich immer mehr Reisende freiwillig auf das Coronavirus testen. Am Samstag kamen im Vergleich zu den Vortagen etwa 30 Prozent mehr Fluggäste, nicht nur diejenigen aus den Risikogebieten. Seit Start des Airport-Testzentrum am Donnerstag ließen sich insgesamt 1000 Reisende testen. In der Nacht zu Sonntag kamen fast 350 weitere Fluggäste hinzu.

++ Angst vor zweiter Welle: Deutlich mehr Corona-Infizierte in Hannover ++

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Die Zahl der Corona-Fälle in der Region Hannover ist erstmals seit rund einem Monat wieder dreistellig. Derzeit sind genau 100 Menschen mit dem Virus infiziert, wie die Region am Freitag mitteilte. 42 von ihnen kommen demnach aus Hannover, 14 aus Garbsen und 12 aus Seelze. Grund für den Anstieg ist laut Gesundheitsamt die zunehmende Vernachlässigung der Abstands- und Hygieneregeln im privaten Bereich, dazu kämen einzelne Reiserückkehrer. Einen großen Infektionsherd wie zuletzt bei UPS in Langenhagen gebe es derzeit nicht.

Auch die Landesregierung hat heute vor einer zweiten Corona-Welle gewarnt. Der Krisenstab verfolge den Anstieg mit Sorge und wappne sich entsprechend. Zuletzt war die Zahl der Corona-Infektionen in der Region Hannover Ende Juni dreistellig gewesen, zwischenzeitlich aber stark gesunken.

++ Leiche treibt in der Leine bei Laatzen-Grasdorf ++

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Leichenfund in Laatzen: Die Feuerwehr hat am Freitag einen leblosen Körper aus der Leine geborgen. Ein Radfahrer hatte die Leiche gegen 11 Uhr nahe einer Brücke im Ortsteil Grasdorf entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Laatzener Ortsfeuerwehr fuhr mit einem Boot zu der Stelle in der Leine, wo die Leiche trieb. Nach der Bergung untersuchte die Polizei den Körper. Die Beamten gehen derzeit davon aus, dass es sich um einen Unfall handelt. Spuren von Fremdeinwirkung waren offenbar nicht nur sehen.

++ Verbraucherpreise sinken im Juli - aber Friseurbesuch wird teurer ++

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Hannovers Geschäfte geben die Mehrwertsteuersenkung offenbar überwiegend an die Kunden weiter. Zu dieser Erkenntnis kommt das Statistische Landesamt, denn die Verbraucherpreise in Niedersachsen sind im Juli gesunken, und zwar um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Allerdings sei die Preisentwicklung von etlichen Faktoren abhängig.

Um die Wirtschaft in der Corona-Krise anzukurbeln, hat die Bundesregierung beschlossen, die Mehrwertsteuer in der zweiten Jahreshälfte zu senken von 19 auf 16 bzw. von 7 auf 5 Prozent. Weniger bezahlen mussten die Menschen bei uns im Juli vor allem für den öffentlichen Nahverkehr, für Öl, Benzin und Diesel, aber auch für Kleidung, Möbel oder Lebensmittel. Teurer wurden Tabak und Dienstleistungen wie etwa der Besuch beim Friseur.

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