++ Geplante Windräder bekommen Gegenwind ++

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Zwischen Barsinghausen-Egestorf und dem Wennigser Ortsteil Degersen sollen 240 Meter hohe Windkraftanlagen entstehen. Es wären die höchsten in Niedersachsen. Zum Ärger vieler Anwohner und auch einiger Vertreter der betroffenen Kommunen. Die Stadt Barsinghausen will die Windräder nun auf dem Rechtsweg verhindern. Der Verwaltungsausschuss hat beschlossen, gegen das Raumordnungsprogramm der Region Hannover zu klagen. Die Windkraftanlagen seien einfach zu hoch und zu nah an den Wohnhäusern geplant, so die Kritik. Außerdem wird befürchtet, dass das Grundwasser durch den Bau des geplanten Windparks beeinträchtigt wird. Die Stadt Barsinghausen will das weitere Vorgehen ihrer Klage auch mit anderen Kommunen abstimmen. Denn auch im Nachbarort Wennigsen regt sich Widerstand.

++ Public Viewing auf dem Weißekreuzplatz erneut in der Diskussion ++

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Eigentlich schien die Sache entschieden. Es wird kein Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft auf dem Weißekreuzplatz in der Oststadt geben. Doch jetzt wird offenbar ein neuer Versuch unternommen das Projekt doch noch auf die Beine zu stellen. Wie die HAZ berichtet, haben sich die Veranstalter der WM-Feier im Rathaus mit Vertretern des Bezirksrats und der Stadtverwaltung zu einem Gespräch getroffen und ein neues Konzept ausgearbeitet. Demnach soll das Public Viewing mit 1.000 Gästen deutlich kleiner ausfallen und nur die Hälfte des Platzes einnehmen. Eine weitere Auflage soll sein, dass der Großbildschirm erst kurz vor den Spielen eingeschaltet wird und die Besucher das Gelände nach Abpfiff rasch verlassen sollen. Laut dem Bericht kommen einige Bezirksratspolitiker nun ins Grübeln und stehen dem neuen Konzept positiv gegenüber. Eigentlich hatte der Bezirksrat Mitte einer WM-Feier auf dem Weißekreuzplatz eine klare Absage erteilt. Weil Lärm und Trubel den Anwohnern nicht zuzumuten seien, hieß es.

++ Neues Online-Verfahren für Kindergarten- und Krippenplätze ++

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In Hannover können vom nächsten Jahr an alle gewünschten Plätze zentral in einem Programm vorgemerkt werden. Am Montag ist das Online-System mit dem Namen „Webkita“ im Jugendhilfeausschuss der Stadt vorgestellt worden. Ein entsprechendes Pilotprojekt soll demnach bereits im September im Stadtbezirk Döhren-Wülfel beginnen. Ab dem Kita-Jahr 2019 sollen dann alle 480 hannoverschen Einrichtungen in dem Online-System erfasst sein. Eltern können sich online über die städtischen Kitas informieren, freie Plätze abfragen und bevorzugte Betreuungseinrichtungen vormerken lassen. Sollte es zu einem Vertragsabschluss kommen, ist ein persönlicher Kontakt mit den Familien für eine entsprechende Unterschrift Pflicht. Die Stadt verspricht sich von dem Online-System mehr Übersichtlichkeit für die Eltern. Die Stadt investiert insgesamt 300.000 Euro in das Portal.

++ 96-Chef Kind fordert klare Ansage von Sportdirektor Heldt ++

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Seit Wochen gibt es Spekulationen, Sportdirektor Horst Heldt könnte Hannover 96 in Richtung VfL Wolfsburg verlassen, wo er den Posten des Geschäftsführers übernehmen soll. Laut Medienberichten hat es sogar schon konkrete Gespräche zwischen Heldt und Wolfsburg gegeben. 96-Präsident Martin Kind sagte nun gegenüber dem Sportbuzzer, dass sich das Vertrauen mit Heldt weiterhin ausbauen lasse, der Sportdirektor jetzt aber ein klares Bekenntnis zu 96 abgeben müsse. Schon seit längerem wird bei den Roten über die Beförderung von Heldt zum Geschäftsführer diskutiert. Kind hatte zuletzt eine Entscheidung für diese Woche angekündigt, Heldt hat aber bislang noch nicht unterschrieben.

++ Urteil gegen Messerstecher im Lehrter Stadtpark gefällt ++

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Im vergangenen Oktober hatte ein junger Mann einen 31-Jährigen im Lehrter Stadtpark niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Am Montag ist der 20-jährige Täter vom Landgericht Hildesheim wegen versuchten Mordes zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Strafmildernd hatte sich bei dem Urteil ausgewirkt, dass der Angeklagte nach Sicht der Richter aufrichtige Reue gezeigt und ein Schmerzensgeld für das Opfer angeboten hatte. Das Gericht folgte mit ihrem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf Bewährung plädiert. Der 20-Jährige hatte das damalige Opfer für den Freund seiner älteren Schwester gehalten, die sich von diesem Mann bedroht gefühlt haben soll. Doch der Angeklagte ging mit dem Messer auf den Bruder des Mannes los.

++ Hannover Messe eröffnet ++

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Mit dem traditionellen Rundgang von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Montag die weltgrößte Industrieschau, die Hannover Messe, für die Besucher eröffnet worden. Zum Auftakt schaute sich Merkel gemeinsam mit Präsident Enrique Peña Nieto vom Partnerland Mexiko die Industrietechnik von Morgen an. Bei der bis Freitag dauernden Ausstellung präsentieren 5.000 Aussteller in diesem Jahr ihre Produkte auf der Hannover Messe, darunter 150 aus Mexiko.

++ Polizei verfolgt Autobahnraser ++

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Ein 51 Jahre alter Mann hat sich am Sonntag auf der A7 eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei von Hannover bis Göttingen geliefert. Aufgefallen war der Verkehrsrowdy auf der Autobahn in Höhe Mellendorf, weil er dort mit seinem Transporter ein anderes Auto abdrängen wollte. Weil er die Haltesignale der Polizei ignorierte, nahmen mehrere Streifenwagen und ein Hubschrauber die Verfolgung auf. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 180 Stundenkilometern rammte der Mann etwa 15 Mal ein vor ihm fahrendes Polizeiauto und gefährdete Unbeteiligte. Die Einsatzkräfte versuchten den Raser schließlich mit einer Art Nagelteppich auf der Straße zu stoppen. Doch der 51-Jährige konnte mit seinem Transporter ausweichen und fuhr zielgerichtet auf die Polizisten zu. Einer von ihnen konnte sich nur mit einem Sprung über die Leitplanke retten. Auf einer Raststätte bei Göttingen konnte der Mann schließlich festgenommen werden. Als Grund für sein Verhalten gab der Mann an, Wut auf die Polizei gehabt zu haben.

++ Feuerwehr retten Füchse und Hund ++

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Ein kleiner Hund hat am Sonntag in Anderten einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der Jack Russel Terrier war in ein Wasserrohr gekrochen, in dem sich junge Füchse befanden. Der Hund hatte sich offenbar beim Spazierengehen von seiner Halterin losgerissen. Die Besitzerin meldete der Feuerwehr, dass ihr Hund festecken würde. Doch die Einsatzkräfte erkannten schnell dass der Jack Russel Terrier nicht im Rohr festsaß, sondern nur seine Beute – nämlich vier Fuchswelpen – nicht aufgeben wollte. Die Feuerwehr leitete vorsichtig Wasser in das Rohr und konnte so den Hund und die Füchse heraus locken.

++ Motorradfahrerin bei Unfall schwer verletzt ++

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Eine 17-jährige Motorradfahrerin ist am Freitagmorgen bei Neustadt auf der Landesstraße in Richtung B6 unterwegs gewesen. Kurz hinter der Ortschaft Scheren wollte sie mit ihrem Motorrad einen Güllewagen überholen. Zur gleichen Zeit hatte der 19 Jahre alte Treckerfahrer aber bereits zum Linksabbiegen in einen Feldweg angesetzt und dabei offenbar die von hinten kommende Motorradfahrerin übersehen. Diese prallte mit ihrer Maschine gegen das Hinterrad des Treckers, stürzte und rutsche unter die Deichsel der Landmaschine. Ein Rettungshubschrauber flog die schwer verletzte Jugendliche in ein Krankenhaus.

++ Urteil gegen IS-Sympathisantin Safia S. rechtskräftig ++

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Gut zwei Jahre nach der Messer-Attacke auf einen Polizisten im Hauptbahnhof Hannover ist das Urteil gegen die heute 17-jährige IS-Sympathisantin Safia S. rechtskräftig, der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hatte die Revision am Donnerstag zurückgewiesen. Für die Jugendliche bleibt es damit nun bei einer Haftstrafe von sechs Jahren. Ihre Verteidiger hatten mit der Revision ein geringeres Strafmaß erreichen wollen. Doch der Bundesgerichtshof bestätigte das vorherige Urteil des Oberlandesgerichtes. Die Richter kamen zu dem Schluss, dass die Schülerin damals bei ihrem Messerangriff im Auftrag des Islamischen Staates gehandelt und die Tat mit der Terrormiliz abgesprochen hatte. Safia S. war die erste Minderjährige, die in Deutschland wegen eines Mordversuchs und der Unterstützung des IS verurteilt worden war. Ein Bekannter des Mädchens war zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er von der Tat gewusst, diese aber nicht angezeigt hatte. Auch seine Revision wurde vom Bundesgerichtshof zurückgewiesen.

++ Schmuggelversuch am Flughafen gestoppt ++

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Am Airport Hannover ist ein Ehepaar dabei erwischt worden, wie es 100.000 Euro außer Landes schmuggeln wollte. Das Paar hatte Flüge in die Türkei gebucht. Bei der Kontrolle der Passagiere haben die Mitarbeiter der Luftsicherheit Bargeld am Körper der 46-jährigen Frau entdeckt und den Zoll verständigt. Die Beamten haben anschließend insgesamt fast 42.000 Euro sichergestellt. Eine intensive Kontrolle ihres 49 Jahre alten Ehemannes haben weitere 59.000 Euro erbracht. Auch hier war das Bargeld an verschiedenen Stellen am Körper und im Intimbereich versteckt. Der Zoll am Flughafen hat ein Strafverfahren gegen das Ehepaar eingeleitet, weil es die rund 100.000 nicht angemeldet hatte.

++ Haftstrafe gegen Vater verlängert ++

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Seit 2 Jahren sitzt ein 40-jähriger Tunesier schon im Gefängnis weil er seine beiden Töchter in sein Heimatland gebracht hat, und sich weigert, sie zurück zur Mutter nach Hannover zu bringen. Am Donnerstag wurde der 40 Jahre alte Mann erneut wegen Kindesentziehung zu weiteren 11 Monaten Haft verurteilt. Der Vater war mit den inzwischen 9- und 11-jährigen Mädchen war im Sommer vor drei Jahren nach Tunesien gereist, wollte ihnen dort sechs Monate lang seine Heimat zeigen. Doch als die Mutter, eine hannoversche Ärztin, die Kinder mit zurück nach Deutschland nehmen wollte stellte sich der Mann quer. Seitdem darf sie trotz Sorgerecht die Kinder nur besuchen, sie leben bei Verwandten des Mannes in Tunesien. Laut der Amtsrichterin wolle der 40-Jährige seine Ex-Frau bestrafen, weil sie ihn verlassen habe – um das Kindeswohl gehe es ihm aber nicht.