Sprachstörungen und -auffälligkeiten bei Kindern in Niedersachsen nehmen zu. 2024 zeigte jedes vierte Kind im Land Niedersachsen Auffälligkeiten, in der Region Hannover sogar fast jedes Dritte. Die Ärztekammer Niedersachsen fordert jetzt, dem Trend entgegen zu wirken. „Die Zahlen sind alarmierend und wir stehen hier vor einer enormen gesellschaftlichen Herausforderung“, so Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen.
In einem gemeinsamen Arbeitskreis ist ein Konsenspapier verabschiedet worden – mit Lösungsmöglichkeiten. Die Empfehlungen: unter anderem Vorsorgeuntersuchungen, Sprachförderungsangebote und auch digitale Sprachförderung.