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Schüler stirbt auf Klassenfahrt: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Lehrkäfte

Nach dem Tod eines elfjährigen Schülers auf einer Klassenfahrt ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover jetzt gegen zwei Lehrkräfte. Wie die HAZ berichtet, geht es um den Verdacht der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen. Der Junge war im Juni in einem Schullandheim bei Aerzen zusammengebrochen und gestorben – offenbar nach einem anaphylaktischen Schock. Der Schüler hatte eine Kuhmilchallergie und einen Notfall-Pen mit Adrenalin dabei. Dieser soll nach bisherigen Angaben der Staatsanwaltschaft trotz Atemnot und Kollaps nicht eingesetzt worden sein. Warum, ist bislang unklar. Ein allergologisches Gutachten steht noch aus. Für die beiden Lehrkräfte gilt die Unschuldsvermutung.