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Niedersächsische Allianz für die Krankenhäuser warnt vor Gesundheits-Sparpaket

Im Streit um die geplanten Milliardeneinsparungen im Gesundheitssystem wächst der Druck auf die Politik. In Niedersachsen schlagen jetzt zahlreiche Kliniken Alarm. Die "Allianz für die Krankenhäuser" warnt vor spürbaren Folgen für Patienten, Beschäftigte und Standorte. 

Vertreter des Bündnisses übergaben eine Erklärung an Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi. Die Allianz fordert die Landesregierung auf, sich gegen die geplanten Einschnitte einzusetzen. Die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stünden bereits heute mit dem Rücken zur Wand, sagte der Verbandsdirektor der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft, Helge Engelke, in einer Mitteilung. Wer in dieser Situation pauschale Kürzungen durchsetze, gefährde bewusst eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten und setze die Zukunft von Klinikstandorten und Arbeitsplätzen aufs Spiel. Die Allianz fordert deshalb, die geplanten Kürzungen zurückzunehmen.

Das vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachte Sparpaket soll die gesetzlichen Krankenkassen 2027 um 16,3 Milliarden Euro entlasten, um ein erwartetes Defizit auszugleichen und höhere Zusatzbeiträge zu vermeiden.