Die Zahl der Kinder, die in Niedersachsen Opfer von Gewalt werden, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Zwischen 2020 und 25 nahm sie um 60 Prozent zu, im vergangenen Jahr waren es mehr als 12.000 Fälle. Das geht aus einer Antwort des Niedersächsischen Justizministeriums auf eine Kleine Anfrage der CDU hervor.
Die meisten Fälle machen Körperverletzungen und Bedrohungen aus. Anstiege gab es auch bei den Zahlen von unter anderem sexuellem Missbrauch und Raubdelikten.
Das Justizministerium führt die Entwicklung unter anderem auf Nachholeffekte der Corona-Zeit zurück.
Angeklagt werden den Angaben zufolge nur wenige der Taten. Verurteilungen seien noch seltener.