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Nach Skandal um KI-Video: Strafbefehl gegen früheren CDU-Mitarbeiter

Ein KI-gefälschtes Video mit sexualisiertem Inhalt hatte die CDU-Landtagsfraktion im Frühjahr schwer belastet. Jetzt ist der Fall strafrechtlich abgeschlossen. Wie der NDR berichtet, hat das Amtsgericht Hannover gegen den Ersteller des Videos einen Strafbefehl erlassen. Der Mann hat die Geldstrafe akzeptiert. Verurteilt wurde der ehemalige Mitarbeiter der CDU-Landtagsfraktion wegen Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz, weil er das Foto einer Mitarbeiterin ohne deren Einwilligung für sexualisierte Inhalte in einer internen Chatgruppe verwendet hatte. Die Geldstrafe beträgt 30 Tagessätze. Der Fall hatte Anfang April für große Unruhe in der CDU gesorgt. Der Mitarbeiter wurde fristlos entlassen. Nach der Affäre hat die Fraktion außerdem ein Schutzkonzept gegen Diskriminierung und Grenzüberschreitungen beschlossen.