Ein „kostenintensives Bauwerk“ – so wird der Ersatzneubau der Dornröschenbrücke in einer Beschlussdrucksache beschrieben. Das mehr als 11 Millionen Euro teure Projekt ist Mittwoch Thema im Bauausschuss der Stadt.
Die Dornröschenbrücke verbindet Linden-Nord mit der Nordstadt. Sie wurde in den 1958/59 gebaut – und gilt nur noch als eingeschränkt tragfähig. Bei einer Untersuchung waren Risse und Betonschäden festgestellt worden. Ein Ersatzneubau ist an gleicher Stelle geplant – Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Die erste Bauphase beginnt dem Antrag zufolge im Oktober.
Die Brücke soll breiter werden als vorher, geplant sind auch Aufenthaltsbereiche und Sitzgelegenheiten. Ab Sommer 2028 soll sie dann freigegeben werden.
Die Verwaltung geht aktuell davon aus, dass sich das Land mit einer Förderung an den Baukosten beteiligt. Der Antrag ist kommende Woche auch Thema im Verwaltungsausschuss.