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Anspruch auf Ganztagsbetreuung: Ministerin Hamburg rechnet mit holprigem Start

Ab dem nächsten Sommer haben Grundschulkinder einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg rechnet mit einem holprigen Start. Es werde nicht überall sofort perfekt sein, sagte die Politikerin im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Niedersachsen habe bereits 2013 damit begonnen, Ganztagsschulen zu ermöglichen, sodass man heute mit 72 Prozent der Grundschulen im Ganztagsbetrieb auf einem hohen Niveau liege. Hamburg sagte, sie rechne daher nicht mit einer Klagewelle. Dass der Bund den Beginn des Rechtsanspruchs für 2026 festgelegt habe, sei aber ambitioniert gewesen. Es werde vielleicht nicht überall sofort eine Mensa stehen können und manche Schule müsse ein wenig improvisieren, so die Kultusministerin. Aber für die Kinder werde es funktionieren, und es werde dann über die Jahre besser werden. Der Rechtsanspruch auf die Ganztagsbetreuung wird mit der ersten Klasse eingeführt. In den Folgejahren wird er um je eine Klassenstufe ausgeweitet.