Jetzt läuft auf Radio Hannover:
Hannover News - Radio Hannover - die Stimme der Stadt auf 100,0

++ Corona-Impfungen sollen losgehen - Vorbereitungen kompliziert ++

Kategorie:

Am Donnerstag soll auch hier bei uns mit den Corona-Impfungen in Alten- und Pflegeheimen begonnen werden. Vier mobile Impfteams sollen dann Einrichtungen in der Region anfahren, sagte Feuerwehr-Sprecher Michael Hintz auf Nachfrage von Radio Hannover. In welchen Heimen zuerst geimpft werde, war zunächst unklar. Das liege vor allen an den komplizierten Vorbereitungen vor Ort, so Hintz. Mittwoch Nachmittag will die Feuerwehr über den Stand der Impfungen informieren.

++ Sonderrechte für Geimpfte: Politik warnt vor Zweiklassengesellschaft ++

Kategorie:

Sollen Geimpfte Sonderrechte bekommen? Darüber ist eine Debatte in Deutschland entbrannt. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sprach in der HAZ von einer „Phantomdebatte“. Justizministerin Barbara Havliza warnte vor einer Zweiklassengesellschaft. Man solle jetzt erst einmal dankbar und froh sein, dass es endlich losgehe mit dem Impfen. Von Geimften erwarte sie Solidarität gegenüber allen anderen, sagte Havliza.

Der Präsident des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, hatte mögliche Sonderrechte für Geimpfte ins Spiel gebracht, sich dann aber wieder davon distanziert.

Hannovers Landesbischof Ralf Meister warnte, es dürfe nicht dazu kommen, dass Menschen ausgeschlossen werden. Er halte es aber für durchaus nachvollziehbar, wenn Unternehmen oder Insitutionen einen Impfnachweis verlangten, um andere Menschen zu schützen, etwa für Flugreisen.

Der Geschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen, Volker Müller sagte, er halte lauf längere Sicht eine Debatte über besondere Rechte für Geimpfte für erforderlich.

++ Zwei Brände in zwei Tagen: Rauchschwaden über Mühlenberg ++

Kategorie:

Wieder Feuer in Mühlenberg: Am Dienstagnachmittag ist ein Sperrmüllhaufen in einem Durchgang zwischen zwei Hochhäusern am Canarisweg in Flammen aufgegangen, verletzt wurde niemand. Eine dunkle Rauchsäule stand über dem Stadtteil im Südwesten. Die Feuerwehr löschte den Sperrmüll und blies mit einem Hochleistungslüfter Rauch aus angrenzenden Kellerbereichen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Erst am Montag hatte es in einem Mehrfamilienhaus in Mühlenberg gebrannt. Mehrere Menschen konnten die Erdgeschosswohnung unverletzt verlassen.

++ Region benennt Verbotszonen für Feuerwerk - Polizei warnt ++

Kategorie:

Die Region Hannover hat eine Liste mit Straßen und Plätzen veröffentlicht, auf denen an Silvester kein Feuerwerk gezündet werden darf. Gut die Hälfte der 21 Städte und Gemeinden hat entsprechende Orte benannt, darunter Garbsen, Hemmingen, Langenhagen, Ronnenberg und die Wedemark.

Die größte Zahl hat die Landeshauptstadt Hannover gemeldet. Hier darf wie schon in den vergangenen Jahren nicht in der Innenstadt geböllert werden, außerdem etwa in bestimmten Bereichen der List, des Maschsees oder der Nordstadt.

Regionspräsident Hauke Jagau appellierte an die Bürger, auch dort aufs Böllern zu verzichten, wo es erlaubt ist, um die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten. Man wisse, dass es jedes Jahr an Silvester etliche Menschen gibt, die durch Feuerwerkskörper verletzt werden, so Jagau. Auch die Krankenhäuser hatten auf ein Feuerwerksverbot gedrängt, um sich stärker um Covid-19-Patienten kümmern zu können. Zuvor hatte das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht ein landesweites Feuerwerksverbot gekippt.

Böller und Raketen dürfen in diesem Jahr nicht verkauft werden, das Abbrennen von Jugendfeuerwerk und Resten ist erlaubt. Die Polizei Hannover warnt in diesem Zusammenhang aber ausdrücklich vor illegalem oder selbstgebautem Feuerwerk.

++ Corona-Impfungen in Hannover erst im Neuen Jahr ++

Kategorie:

Die Corona-Impfungen in der Region Hannover beginnen nun offenbar doch erst im Neuen Jahr. Feuerwehr-Sprecher Michael Hintz sagte laut Medienberichten, das mobile Impfen in Alten- und Pflegeheimen hier bei uns könne aus organisatorischen Gründen erst am 4. Januar starten. Die Feuerwehr hatte die Lage am Montag sondiert.

Das Land Niedersachsen ist nach eigenen Angaben inzwischen in der Lage, jede Stadt und jeden Landkreis mit dem Corona-Impfstoff zu beliefern. Die landesweit 50 Impfzentren sollen aber ebenfalls erst ab Anfang Januar den Betrieb aufnehmen, wie der Corona-Krisenstab mitteilte. Deshalb könnten derzeit auch noch keine Termine über die Impfhotline des Landes vereinbart werden.

++ Flugreisender aus London nicht mit Corona-Mutation infiziert ++

Kategorie:

Aufatmen bei den Passagieren des letzten Flugs von London nach Hannover am 20. Dezember: Der positiv auf das Corona-Virus getestete Reisende ist nicht mit der neuen, besonders ansteckenden Variante infiziert. Das berichten mehrere Medien gleichlautend. Der Flugverkehr zwischen Großbritannien und Deutschland war wegen der mutierten Variante zunächst komplett eingestellt worden. Trotzdem ist die Mutation inzwischen in Deutschland angekommen, die zwar als ansteckender als auch weniger gefährlich gilt.

++ Ministerpräsident privat: So wird Weihnachten bei Stephan Weil ++

Kategorie:

Wegen Corona fällt Weihnachten in diesem Jahr vielerorts kleiner und ruhiger aus – auch bei Ministerpräsident Stephan Weil. Die Familie komme nur im kleinsten Kreis zusammen, auf Kirchgang werde verzichtet. Und bei den Geschenken gebe es nur eine Grundausstattung, so Weil. Selbst das Treffen mit seinen ältesten Freundinnen und Freunden am zweiten Feiertag in immer derselben Kneipe in Hannover müsse dieses Jahr ausfallen – das sei jammerschade, aber es sei nun mal ein besonderes Weihnachten. Nur ein Ritual lasse er sich nicht nehmen, so der Ministerpräsident: „Weihnachten bei den Hoppenstedts“ von Loriot läuft auch dieses Jahr im Fernsehen.

++ Region will Feuerwerk vielerorts verbieten - Appell der Krankenhäuser ++

Kategorie:

Wer an Silvester böllern will, der muss das wohl abseits belebter Straßen und Plätze tun und auf Vorräte zurückgreifen – denn Feuerwerk darf in diesem Jahr nicht verkauft werden. Die Regionsverwaltung will ein Böllerverbot in Hannover und Umland verhängen. Das sagte eine Sprecherin gegenüber Radio Hannover. Eine entsprechende Verfügung solle nach Weihnachten erlassen werden, zuständig für die konkreten Straßen und Plätze seien die Kommunen. In der Landeshauptstadt soll wohl wieder die Innenstadt als Verbotszone ausgewiesen werden, wie schon in den vergangenen Jahren.

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hatte das landesweite Böllerverbot vor einer Woche gekippt. Der Bundesrat hat allerdings die Sprengestoffverordnung so geändert, dass der Verkauf von Feuerwerk in diesem Jahr verboten ist.

Auch die hannoverschen Krankenhausbetreiber fordern ein Feuerwerksverbot von der RRegion, um die Notaufnahmen in der Silvesternacht zu entlasten. Die Kliniken seien derzeit sehr stark mit Covid-19-Patienten ausgelastet, sagte der Sprecher des Regionsklinikums, Steffen Ellerhoff. Dazu komme, dass sich alkoholisierte Verletzte weniger an Anweisungen hielten und so Hygieneregeln voraussichtlich nicht eingehalten würden.

++ Niedersächsischer Literaturpreis geht an Schalansky und Krause ++

Kategorie:

Der Niedersächsische Literaturpreis geht in diesem Jahr an die Autoren Judith Schalansky und Thilo Krause. In ihrem „Verzeichnis einiger Verluste“ gehe die 1980 in Greifswald geborene Schalansky den Mängeln, Abgründen und Defiziten der Gegenwart auf den Grund und begegne ihnen mit wildem Einfallsreichtum und einer Sprache von präziser Schönheit“, begründete die Literaturpreisjury ihre Wahl. Schalansky erhält den mit 20.000 Euro dotierten Nicolas-Born-Preis des Landes Niedersachsen. Thilo Krause lobten die Juroren für seinen Debütroman „Elbwärts“. Der 1977 in Dresden geborene Autor bekommt den Debütpreis, er ist mit 10.000 Euro dotiert. Kulturminister Björn Thümler würdigte die beiden Preisträger vor allem fpr die Vielfalt in ihren Werken. Der Niedersächsische Literaturpreis wird jährlich verliehen, immer abwechselnd der Nicolas-Born und der Walter Kempowski Preis.

++ MHH: Virus-Variante nicht zu stoppen - Impfstart könnte sich verzögern ++

Kategorie:

Die Verbreitung des mutierten Corona-Virus aus England hier bei uns in Deutschland wird sich nach Meinung von MHH-Medizinern nicht aufhalten lassen. Der Lungenexperte Tobias Welte sagte der HAZ, zwar werde versucht, die Ausbreitung hierzulande so lange hinaus zu zögern, bis ein Teil der Bevölkerung geimpft sei. Ob das gelinge, sei aber unklar. Anlass zur Hoffnung gebe aber, dass mutierte Viren, die sich schneller ausbreiten, in der Regel nicht mehr so gefährlich für die Gesundheit seien, so Welte.

Der MHH-Infektiologe Matthias Stoll sagte der NP, er halte es für wahrscheinlich, dass die neue Variante bereits nach Deutschland gelangt sei. Nach allem, was man wisse, ändere die Mutation aber nichts an der Wirkung des Impfstoffes.

In der Region Hannover verzögert sich der Impfstart möglicherweise, weil nicht genug Impfdosen zur Verfügung stehen. Einem Bericht zufolge will die Landesregierung ab dem 27. Dezember zunächst in den Kreisen Cloppenburg und Osnabrück mit dem Impfen beginnen, weil hier die Infektions- und Todeszahlen schon länger hoch sind. Anfang Januar könne demnach auch in anderen Kreisen begonnen werden.