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++ Tattoo-Studios dürfen wieder öffnen, Fitnessstudios nicht ++

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Tattoo-Studios dürfen in Niedersachsen wieder öffnen, Fitnessstudios hingegen nicht. Das hat das Oberverwaltungsgericht am Freitag entschieden. In einem Eilverfahren kam das Gericht zu der Entscheidung, dass die Schließung der Fitnessstudios aufgrund der Corona-Pandemie-Verordnung rechtmäßig sei. Die Regelung sei weiterhin erforderlich und notwendig, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Ansammlung körperlich trainierender Menschen in einem geschlossenen Raum stelle ein hohes Infektionsrisikos dar. Das Oberverwaltungsgericht entschied in einem anderen Eilverfahren allerdings, dass die Tattoo-Studios hingegen wieder öffnen dürfen. Die Ungleichbehandlung gegenüber etwa Frisören oder Kosmetikern sei rechtswidrig. Geklagt hatte ein Tattoo-Studio-Betreiber aus Springe.

++AfD sagt Demo erneut ab ++

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Eigentlich wollte die AfD am Freitagabend auf dem Opernplatz gegen die geltenden Corona-Beschränkungen demonstrieren. Aber sie hat die Versammlung kurzfristig wieder abgesagt. Es ist schon das zweite Mal das die AfD ihre Demo spontan zurückzieht. Auch der geplante Gegenprotest von Parteien und Gewerkschaften ist nach dem Rückzieher abgesagt worden. Schon vergangene Woche hatte die AfD eine geplante Versammlung gegen die Corona-Beschränkungen nicht stattfinden lassen, obwohl das Verwaltungsgericht die Demonstration genehmigt und das vorherige Verbot der Region aufgehoben hatte.

++ Land will Pflegeprämie aufstocken ++

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Der Bundesrat hat den Pflegebonus am Freitag gebilligt. Das Land Niedersachsen möchte diese Prämie für die Beschäftigten der Altenpflege nun weiter aufstocken. Wie das Sozialministerium in Hannover mitteilte, setzt sich Gesundheitsministerin Carola Reimann dafür ein, dass das Land den Bonus von 1000 auf 1500 Euro erhöht und dafür ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Aufstockung werde Teil des zweiten Nachtragshaushalts sein, der im Juni im Landtag beraten werden soll. Die Prämie soll den Einsatz der Pflegekräfte in der Corona-Krise würdigen. Wie viele Menschen in Niedersachsen davon profitieren werden, konnte das Ministerium zunächst nicht exakt beziffern. In der Altenpflege arbeiten insgesamt rund 90.000 Menschen.

++ Innenstadt: Mutter rettet Kinder aus brennender Wohnung ++

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 Feuer im Kinderzimmer- Dieser Albtraum ist bei einer jungen Familie in Hannovers Innenstadt wahr geworden. In der Arndtstraße brannte in den frühen Morgenstunden die Wohnung einer 33-Jährigen, die dort mit ihren beiden Kindern lebte. Als die Feuerwehr gegen 05:00 Uhr bei der Wohnung ankam schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im dritten Stock. Die Frau konnte sich und ihre ein und zwei Jahre alten Kinder  ins Freie retten und auch die restlichen Bewohner verließen das Haus unverletzt. Die Wohnung der jungen Familie ist durch den Brand nicht mehr bewohnbar. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

++ Wohnungsmarkt: 28.000 neue Wohnungen in 2019 ++

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 Über 28 Tausend Neue Wohnungen sind im vergangenen Jahr in Niedersachsen entstanden. Das hat das Landesamt für Statistik mitgeteilt. Gegenüber dem Vorjahr sind damit 3,6 Prozent mehr Wohnungen fertiggestellt worden. Der größte Teil dieser neuen Wohnungen entstand in neu errichteten Wohnhäusern. Die durchschnittliche Fläche blieb dabei nahezu unverändert bei knapp 80 qm, die Baukosten sind dagegen angestiegen und liegen mit 113.000 Euro durchschnittlich 3 Prozent höher als noch 2018.

++ Schulbetrieb in Coronazeiten: Kultusministerium unter Dauerdruck ++

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Das niedersächsische Kultusministerium in Hannover sieht sich weiterhin stürmischen Zeiten ausgesetzt.

In den Schulen macht sich nun ein neuer Lehrermangel bemerkbar. Minister Grant Hendrik Tonne geht laut Medienberichten davon aus, dass jede fünfte Lehrkraft weiterhin zuhause bleiben muss. Grund ist die hohe Zahl an Risikopatienten in der Coronakrise. Tonne räumte ein: Das Ausmaß an Präsenzunterricht könne sich nur an der Zahl verfügbarer Pädagogen richten.  

Unterdessen reißen auch die Proteste gegen das Durchziehen der Abschlussprüfungen nicht ab. Seit Montag finden in Hannovers Schulen Abiturklausuren statt. In einer Woche legen Neunt- und Zehntklässler ihre Prüfungen an Haupt-, Real- und Oberschulen ab. Trotz vieler Stimmen, die fordern, die Prüfungen auszusetzen oder freiwillig stattfinden zu lassen, hält das Kultusministerium weiter daran fest. Laut der Kritiker werde die Chancenungleichheit durch Corona weiter verstärkt.

++ Wegen Corona: TUI streicht 8.000 Stellen ++

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Der Reisekonzern TUI zieht Konsequenzen aus der Coronakrise. Das hannoversche Unternehmen will nach eigenen Angaben weltweit rund 8.000 Stellen streichen. Damit drohen etwa jedem zehnten Beschäftigten der Jobverlust. Der TUI-Vorstand begründete den Stellenabbau mit großen Unsicherheiten für die anstehende Sommersaison. Deshalb müssten die Verwaltungskosten um etwa 30 Prozent eingekürzt werden. Noch ist in vielen Ländern unklar, wann genau der Tourismus wieder aufgenommen werden kann. Trotzdem zeigt sich der Konzern wieder startklar für Reiseaktivitäten, TUI hofft, dass die später startende Saison nach dem Stillstand zumindest länger andauert.

++ Neues Besuchszimmer: Angehörige trotz Corona in städtischen Pflegeeinrichtungen besuchen ++

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Die Stadt will die Besuchssituation in Pflege- und Altenheimen verbessern. am Dienstag ist dafür ein speziell eingerichtetes Besuchszimmer vorgestellt worden. Bewohner können trotz Kontaktsperren ihre Angehörigen in einem Raum treffen, der durch eine Wand mit einem Sichtfeld aus Glas getrennt ist. Gesprochen wird dann über Telefon oder eine Freisprecheinrichtung. Persönlicher Kontakt ist weiterhin nicht möglich. Besucher werden von außen hereingeführt, sodass sie das Heim gar nicht weiter betreten müssen. Das erste Besuchszimmer ist gestern im Heinemanhof in Kirchrode in Betrieb gegangen. Bei vier weiteren städtischen Pflegeeinrichtungen soll es folgen.

++ Mait Patrail verlässt Recken ++

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Nach acht Jahren heißt es Abschied nehmen. Handballer Mait Patrail verlässt die Recken. Sein Vertrag mit Bundesligist TSV Hannover Burgdorf läuft Ende Juni aus und wird nicht verlängert. „Mait kein neues Angebot unterbreiten zu können, war für uns aus emotionaler Sicht eine belastende Entscheidung, denn wir wissen um seine Verdienste für den Verein. Am Ende haben uns die allerorts spürbaren Beeinträchtigungen allerdings auch keine andere Wahl mehr gelassen“, sagte RECKEN-Geschäftsführer Eike Korsen. Der wehmütige Abgang wird durch das vorzeitige Saisonende und die fehlende Verabschiedung auf dem Spielfeld zusätzlich erschwert. Mait Patrail sagte: „Ich wäre den gemeinsamen Weg mit den RECKEN gerne noch weiter gegangen, denn ich bin überzeugt davon, dass ich dem Club noch helfen kann. Ich muss die Entscheidung aber akzeptieren und nach vorne schauen. Ich habe hier sehr viele Freunde gefunden und werde dem Verein emotional verbunden bleiben“. Neben Patrail werden die Recken zum Saisonende auch Timo Kastening, Morten Olsen, Joshua Thiele und Cristian Ugalde verlassen.

++ Kein Abstand gehalten: Schule schließt Zehntklässler vom Unterricht aus ++

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Die KGS Barsinghausen hat drei Zehntklässler vom Unterricht ausgeschlossen und ins Home Schooling verbannt. Die Jugendlichen hatten auf dem Pausenhof mehrfach gegen die Abstandsregeln verstoßen, obwohl sie wiederholt von den Lehrern ermahnt wurden, so die Landesschulbehörde. Es sei eine Kernaufgabe der Schulleitung, die Sicherheit der Schüler sicherzustellen. Die Regeln seien den Kindern und Jugendlichen zuvor mehrfach schriftlich und mündlich erklärt worden. Auch, dass Verstöße nicht toleriert werden und mit dem Ausschluss vom Unterricht geahndet werden. Mit Hilfe ihrer Lehrer müssen sich die drei Schüler nun erst einmal zuhause auf ihre noch im Mai bevorstehenden Abschlussprüfungen vorbereiten.