++ Amazon will im Herbst neues Verteilzentrum eröffnen ++

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Nun ist es offiziell. Der Onlineversandhändler Amazon will im kommenden Herbst ein neues Verteilungszentrum in Wunstorf eröffnen. Das teilte der Großkonzern heute mit. An dem neuen Standort sollen Pakete von Amazons Logistik- und Sortierzentren ankommen, die dann von Lieferpartnern abgeholt und an die Kunden zugestellt werden. Amazon will nach eigenen Angaben rund 200 Arbeitsplätze in Wunstorf schaffen. Das neue Verteilzentrum wird auf einer Fläche von gut 25.000 Quadratmetern errichtet. Für die Auslieferung der Pakete an die Kunden werden bei den Lieferpartnern etwa 500 Fahrer zuständig sein, heißt es. Wo genau in Wunstorf das neue Zentrum gebaut wird, hat Amazon nicht mitgeteilt. Zuvor kursierte aber bereits in der Öffentlichkeit, dass sich der Versandhändler am ehemaligen Lidl-Logistikzentrum ansiedeln will.

++ Neue Regelung gegen Fluglärm: Schallschutzmaßnahmen am Haus sollen von Flughafengesellschaft erstattet werden ++

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Eine Einigung beim Streit um die Nachtflug-Regelung am Hannover Airport ist noch nicht Sicht. Allerdings will der Flughafen in Langenhagen den Anwohnern jetzt wohl zu besserem Lärmschutz verhelfen. Und das unbürokratischer als bisher: Denn bauliche Schallschutzmaßnahmen am Haus will die Flughafengesellschaft Hannover jetzt direkt erstatten. Das hat die Gesellschaft Montag gemeinsam mit den Niedersächsischen Ministerien für Bau und Wirtschaft angekündigt. Bis zum Fristende der bisherigen Regelung im Fluglärmschutzgesetz des Bundes im September 2020 laufen beide Verfahren parallel.  Die Flughafengesellschaft ist nicht an eine gesetzliche Ausschlussfrist gebunden. Das heißt, dass Anwohner Ansprüche auch neu prüfen lassen können. Nach Angaben des Bauministeriums brauchen Antragsteller bei dem neuen Verfahren keine Gelder für Gutachten oder Einbauten mehr auszulegen und können sogar weitergehende Beratung erhalten. Die neue Regelung gilt ab dem 1. August.

++ Zwei Kupferdiebe am Thielenplatz auf frischer Tat ertappt ++

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Nach einem Hinweis hat die Polizei am frühen Montagmorgen zwei Kupferdiebe auf frischer Tat ertappt. Ein Zeuge hatte gegen halb vier beobachtet, wie einer der Männer mehrere Kupferrohre auf seinem Fahrradgepäckträger transportierte. Er alarmierte umgehend die Polizei, die den Tatverdächtigen wenig später an der Fernroder Straße kontrollieren konnte. Der 42-Jährige gab an, die Kupferrohre auf einem Firmengelände gefunden zu haben. Zeitgleich durchsuchten Polizisten eben dieses Areal und trafen dabei offenbar auf seinen Komplizen. Der 63-Jährige wollte gerade einen Müllsack voll mit Kupferkabeln und -rohren auf sein Fahrrad verladen. Sein Fluchtversuch scheiterte. Die Polizei beschlagnahmte sämtliches Diebesgut und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Männer wieder entlassen.

++ Brennende Lok bei Dollbergen: Stundenlange Sperrung zwischen Hannover und Wolfsburg ++

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Eine brennende Lok bei Uetze hat am Montagvormittag für Verspätungen im Bahnverkehr gesorgt. Der Güterzug war in Richtung Hannover unterwegs und mit Kies beladen. Wenige hundert Meter vor dem Bahnhof Dollbergen fing die Diesel-Elektrolok gegen 20 vor elf dann Feuer. Die beiden Lokführer konnten sich rechtzeitig retten und blieben unverletzt. Offenbar hatte ein Leck in der Treibstoffleitung zum Brand geführt, aber die Ermittlungen dauern an. Für die Lösch- und Aufräumarbeiten war die Strecke zwischen Hannover und Wolfsburg über mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt. Im Fernverkehr auf der Strecke Hannover-Berlin verspäteten sich die Züge laut Deutscher Bahn um bis zu 30 Minuten.

++ Borkenkäfer-Probleme: 200 Fichten müssen gefällt werden und Waldschutzhilfe wird aufgestockt++

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In der Eilenriede müssen rund 200 Fichten gefällt werden. Schuld daran ist der Borkenkäfer. Vor allem im Bereich an der Kleestraße haben sich die Käfer stark ausgebreitet. Durch die langanhaltende Dürre im vergangenen Jahr konnten sich die Borkenkäfer ideal vermehren. Um eine Ausbreitung auf die gesunden Fichten nun zu vermeiden, wird die Forstverwaltung die betroffenen Bäume in dieser Woche fällen. Auch in Seelhorst und im Tiergarten müssen Fällungen zum Schutz des Bestandes durchgeführt werden. Borkenkäfer-Probleme gibt es überwiegend bei Fichten - und das in ganz Niedersachsen. Wie das Landwirtschaftsministerium Montag mitgeteilt hat, wird die Waldschutzhilfe des Landes von 1,2 Millionen Euro auf 3,8 Millionen aufgestockt.

++ Zwei gestohlene Autos wiedergefunden - Täter sind noch auf freiem Fuß ++

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Die Polizei ist einer Autoknackerbande auf die Spur gekommen. Auf einem Firmengelände in Wülfel entdeckten die Beamten gestohlene Autos, die in Containern offenbar zum weiteren Transport verladen worden waren. Bei den Wagen handelt es sich um hochwertige Land Rover. Eines der Fahrzeuge war vor knapp zwei Wochen an der Leisewitzstraße im Zooviertel gestohlen worden. Das andere wurde bereits  Mitte Juni von einer Hofeinfahrt am Eiermarkt in Großburgwedel entwendet. Nach Angaben der Besitzer waren die Autos zur Tatzeit verschlossen. Die Wagen verfügten aber über die Keyless-Go-Technik, die die Diebe vermutlich gehackt hatten. Wie die Polizei Montag mitgeteilt hat, konnte die Ermittlungsgruppe KFZ am vergangenen Freitag eines der gestohlenen Autos orten und so beide Autos ausfindig machen. Zumindest ein Teilerfolg für die Ermittler, denn die Täter sind weiter auf freiem Fuß.

++ Mann versucht Jugendliche in Auto zu zerren ++

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Zwei Zeugen haben Sonntag in der Südstadt verhindert, dass ein Autofahrer ein 16-jähriges Mädchen in sein Auto ziehen konnte. Das Ehepaar war gestern Vormittag auf dem Altenbekener Damm stadtauswärts unterwegs, als sie  auf Höhe des Anna-Siemsen-Wegs sahen, wie ein älterer Mann ein Mädchen festhielt, um sie offenbar auf der Beifahrerseite in sein Auto zu ziehen. Der Zeuge hielt daraufhin an, stieg aus und forderte den Mann mehrmals auf, das Mädchen loszulassen. Die 16 Jährige sagte, dass sie den Angreifer nicht kennt und ihm erst kurz zuvor begegnet war. Nachdem der Fremde von der Jugendlichen abgelassen hatte, setzte er sich wieder hinter das Steuer seines silbernen Mercedes und versuchte zu flüchten. Die beiden Zeugen fuhren ihm jedoch nach und informierten die Polizei, die den Verdächtigen kurze Zeit später anhalten und festnehmen konnte. Gegen den 57-Jährigen ermitteln die Beamten nun wegen versuchter Freiheitsberaubung und bitten um weitere Hinweise von Zeugen.

++ Städte kommen mit Neubauten nicht hinterher ++

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Wer in einer deutschen Großstadt eine Wohnung sucht, benötigt einen langen Atem: Die Städte kommen bei Neubauten nicht hinterher. Auch Hannover nicht. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft. Die Autoren verglichen die Zahl der in den vergangenen drei Jahren fertiggestellten Wohnungen mit dem Bedarf, den sie anhand von Faktoren wie der Bevölkerungsentwicklung und den Leerständen schätzten. So wurden in der Region Hannover nur 59 Prozent der Wohnungen gebaut, die nötig gewesen wären. Die Städte müssten sich anstrengen, um die Mietenentwicklung zu bremsen, mahnen die Autoren der Studie. Entscheidend hierfür sei in den Metropolen die Bereitstellung von Bauland, um Investoren anzulocken. Als Gründe für den Wohnungsmangel wurden zudem, der hohe Zuzug in die Städte, das knappe Personal in Bauämtern, strenge Vorschriften und der Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft genannt.

++ Gefährliche Fahrmanöver auf der A2 ++

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Die Polizei hat einen 70 Jahre alten Renter auf der Autobahn bei Engelbostel gestoppt, nachdem er zuvor in massiven Schlangenlinien auf der A2 zwischen Wunstorf und Hannover unterwegs war. Andere Autofahrer hatten die Polizei informiert, weil der Senior mehrfach ohne erkennbaren Grund über alle Fahrspuren samt Standstreifen fuhr. Wie sich später herausstellte, stand der 70 Jährige unter dem Einfluss betäubender Medikamente. Am Samstagmittag hatte die Polizei zudem auch einen betrunkenen Radfahrer von der Autobahn holen müssen. Der 34 Jährige hatte sich auf die A2 zwischen Garbsen und Wunstorf verirrt, er fuhr dort auf dem Standstreifen. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Radfahrer mit 1,8 Promille unterwegs war. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

 

++ Angriff mit Pflasterstein im Drogenmilieu ++

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Vor der Drogenhilfe Stellwerk hinter dem Hauptbahnhof ist am Wochenende ein 28 Jähriger mit einem Pflasterstein niedergeschlagen worden.  Die Polizei ermittelt gegen einen 59 Jährigen Mann wegen versuchter Tötung. Eine Polizeistreife hatte das Opfer an der Fernroder Straße mit einer stark blutenden Kopfverletzung aufgefunden. Der Mann berichtete, dass er von hinten mit einem Pflasterstein niedergeschlagen wurde. Mehr wollte er den Beamten nicht sagen. Er wurde in eine Klinik eingeliefert. Anschließende Zeugenbefragungen im Drogenmilieu ergaben, dass ein 59-Järhigen als Täter in Betracht kommt. Er war nach dem Pflasterstein Angriff abgetaucht. Das Opfer und der mutmaßliche Täter sollen beide aus dem Drogenmilieu rund um den Raschplatz stammen. Beide hatten sich offenbar zuvor am Freitag geprügelt.

++ Mann schlägt mit Machete auf fahrendes Auto ein ++

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Auf der Podbielskistraße hat ein 27 Jahre alter Mann mit einer Machete auf ein fahrendes Auto eingeschlagen. Grund war offenbar ein Streit um eine Zwangsehe. Der Angreifer soll angeblich sauer gewesen sein, weil der Fahrer des Wagens seine 14 Jahre alte Schwester nicht zur Heirat freigeben wollte. Freitagabend war das gegen viertel nach 10, da fuhr ein 18-Jähriger mit seinem PKW von der Podbi los, allerdings nahm die Fahrt nach 50 Metern ein jähes Ende, denn mit einem Mal tauchte ein 27-Jähriger auf, der dem jungen Mann vors Auto sprang, bewaffnet mit einer Machete. Und schlug auf den fahrenden Wagen ein. Erwischt wurde das Fahrzeug an der Windschutzscheibe, der Fahrer wich dem Angreifer noch aus und steuerte dann gegen einen Bordstein. Woraufhin der Täter flüchtete. Wie sich laut Polizei herausstellte, gibt’s zwischen den beiden Herren wohl schon länger Streitigkeiten. Verletzt wurde bei der Aktion niemand - am Auto entstanden etwa dreieinhalb Tausend Euro Schaden.

++ Dachstuhlbrand in Hotel am Weidendamm: Auslöser wurde festgestellt ++

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Nach einem Dachstuhlbrand Donnerstagabend in einem Hotel am Weidendamm haben Brand Ermittler der Kriminalpolizei den Ort des Geschehens untersucht und festgestellt: der Hoteleigentümer hatte das Feuer fahrlässig ausgelöst, weil er auf dem Dach mit dem Schweißgerät hantiert hatte. Er hatte Dachschäden mit Teerpappe abdichten wollen, dabei fing eine der Pappen und ein darunter liegender Holzbalken Feuer. Als die Feuerwehr eintraf hatte der Hotelier einen Großteil der Flammen schon selbst gelöscht. Die Feuerwehr löschte noch einzelne Glutnester. Verletzt wurde niemand.

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