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++ Technischer Defekt hat Großbrand in Langenhagen ausgelöst ++

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Die Ursache für den verheerenden Großbrand in einer Lagerhalle an der Hanseatenstraße in Langenhagen ist geklärt. Die Brandermittler der Polizei gehen von einem technischen Defekt an der Stromleitung in einer Zwischendecke aus. Das Feuer hatte sich von einem hinteren Teil der Lagerhalle ausgebreitet. Dort waren Reifen und Schmierstoffe gelagert. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, unterstützt von Kräften der Flughafenfeuerwehr. Bei dem Großbrand entstand ein Schaden von mehr als 500.000 Euro.

++ Coronainfektion: Mecki muss schließen ++

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Der Kontaktladen Mecki am Hauptbahnhof muss vorübergehend geschlossen werden offenbar hat sich ein Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Der Stadtkirchenverband gab die Schließung bekannt. Alle Mitarbeitenden sind aktuell in Quarantäne. Der Verband teilte aber mit, dass alle Hygienevorschriften vor Ort eingehalten wurden. Um den Betrieb wieder aufnehmen zu können sind offenar Konzepte in Kooperation mit der Region Hannover in Planung.

++ Cyberattacke: Websites der Stadt blockiert ++

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Eine Cyberattacke hat Internet-Plattformen der Stadt Hannover zwischenzeitig lahmgelegt. Die  rund 170.000 Seiten des Portals waren nicht verläslich verfügbar. Nach Angaben der Verwaltung handelt es sich um eine  Distributed Denial of Service Attacke. Dabei wurde offenbar eine weltweit verteilte Infrastruktur aus gekaperten Rechnern genutzt- ein sogenanntes Bot-Netz.  Letztens Endes bekamen das Entwicklerteam von Hannover.de und Experten des Rechenzentrums das Angriffsmuster aber heraus. Gegen 13 Uhr ging die Plattformfamilie wieder in den regulären Betrieb.

++ Section Control: Anwalt legt Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein ++

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Das Streckenradar Section Control an der B6 zwischen Gleidingen und Rethen läuft mittlerweile im Regiebetrieb. Aber der Rechtsstreit beschäftigt nun das höchste deutsche Justizorgan.  Der Anwalt aus Hannover, der schon seit mehreren Jahren juristisch gegen das Streckenradar vorgeht, hat Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht. Das berichtet die Haz. Der Kläger sieht sein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt, weil das Streckenradar seine persönlichen Daten erfasst, heißt es. Das Innenministerium sieht der Beschwerde gelassen entgegen und ist von der Verfassungsmäßigkeit der Anlage überzeugt. Die Beschwerde habe auch keinen Einfluss auf den Betrieb des Streckenradars an der B6, so ein Ministeriumssprecher. Festgestellte Geschwindigkeitsüberschreitungen würden weiterhin geahndet.

++ Distanzlernen für die Schulen und Notbetreuung in den Kitas ++

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Mit der Verlängerung des Lockdowns werden auch der Schulunterricht und die Kinderbetreuung in Niedersachsen stark eingeschränkt. An weiterführenden Schulen gibt es außer für die Abschlussklassen erst einmal keinen Präsenzunterricht sondern nur Homeschooling. Für Grundschulen gibt es ab Montag zunächst eine Woche Distanzunterricht mit Aufgaben für zu Hause und danach dann das Wechselmodell mit geteilten Lerngruppen. Die Betreuung in den Kindertagesstätten wird auf eine Notbetreuung umgestellt - mit einem Angebot, das auf bis zu 50 Prozent reduziert wird. Die neuen Regelungen sollen zunächst bis Ende des Schulhalbjahres am 29. Januar gelten.

++ Lockdown wird verlängert und verschärft ++

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Der Corona-Lockdown wird bis Ende Januar verlängert und verschärft. Auch hier in Niedersachsen werden härtere Maßnahmen greifen. Im privaten Bereich dürfen sich Angehörige eines Haushalts nur noch mit einer weiteren Person treffen. In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sollen die Länder zudem die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort prüfen bzw. anordnen. Das Land Niedersachsen will diese Beschränkung der Bewegungsfreiheit aber nicht ohne weiteres umsetzen. Ministerpräsident Stephan Weil sagte, es sei eine gesonderte Begründung zur Verhältnismäßigkeit nötig, wie sie das Oberverwaltungsgericht bereits bei anderen Einschränkungen angemahnt hat. Weil sagte dazu: „Das ist für uns Teil des Prüfprogramms, ob und wann die Regelung zur Anwendung kommt, am liebsten gar nicht." Die die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen sollen voraussichtlich ab kommenden Montag gelten. In Niedersachsen, so deutete Weil an, könnten sie vermutlich schon am kommenden Wochenende Inkrafttreten.

++ Drogenfund in der Südstadt ++

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Vier Kilogramm Mariuhana, rund 200 Ecstasy Tabletten und Amphetamine- Das alles hat die Polizei bei einem Mann in der Südstadt gefunden. Der 30-Jährige war bereits zuvor wegen Drogenhandels verurteilt worden und die Beamten suchten ihn mit gleich zwei Haftbefehlen. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Hannover berichtete die Polizei von dem Fahndungserfolg. Demnach hatten die Drogen die bei der Durchsuchung in der Südstadt gefunden wurden einen Wert von rund 20.000 Euro. Wegen des Fundes wurde nun erneut ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

++ Impfzentren nehmen im Februar Betrieb auf ++

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Die stationären Impfzentren in Niedersachsen sollen voraussichtich erst im Februar den Betrieb aufnehmen. Das hat der Corona-Krisenstab des Landes heute in Hannover mitgeteilt. Im Rahmen der bereits laufenden Kampagne soll in den kommenden Tagen eine tägliche Frequenz von rund 3000 Impfungen erreicht werden. Claudia Schröder vom Krisenstab betonte auch  noch einmal, dass es keine Impfpflicht geben werde.

++ EU-Kommission genehmigt weitere Staatshilfe für TUI ++

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Die EU-Kommission hat deutsche Staatshilfen von bis zu 1,25 Milliarden Euro für die TUI genehmigt. Sie seien „erforderlich, geeignet und angemessen“, um eine „beträchtliche Störung im Wirtschaftsleben eines Mitgliedsstaats“ zu beheben, so die Auffassung der EU-Kommission in Brüssel. Die Staatshilfe für die TUI ist Teil eines größeren Unterstützungspakets, an dem auch private Investoren beteiligt sind. Das Land Niedersachsen will sich mit einer 400-Millionen-Euro-Bürgschaft an der Rettung der Tui beteiligen. Am Dienstag sollen die TUI-Aktionäre bei einer außerordentlichen Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung und finanzielle Hilfen für den angeschlagenen Reisekonzern genehmigen. Einschließlich privater Mittel wurden dem hannoverschen Reisekonzern bereits rund 4,8 Milliarden Euro an Unterstützung zugesagt, um die hohen Umsatzausfälle in der anhaltenden Pandemie aufzufangen. 

++ Auch Grundschüler sollen ins Wechselmodell mit geteilten Klassen ++

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Eine Verlängerung der Weihnachtsferien wird es wohl nicht geben, dafür aber weitere Einschränkungen für den Unterricht. Nach den Beratungen der Kultusminister erwägt das Land Niedersachsen jetzt sogar, dass auch die Grundschüler entgegen der vorherigen Planungen ins Wechselmodell gehen sollen. Das heißt, die Hälfte der Kinder wird in den Klassenräumen unterrichtet, die andere Hälfte zu Hause. Klar sei, dass es bei einem Fortsetzen des Lockdowns nicht bei den Schritten bleiben kann, die vor der Weihnachtspause vorgesehen waren, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Montag. Er könne sich nicht vorstellen, dass Grundschüler in voller Klassenstärke in den Präsenzunterricht zurückkehren. Auch in den Kindertagesstätten seien Einschränkungen zur Kontaktreduzierung nötig. Eine diskutierte Verlängerung der Weihnachtsferien über das kommende Wochenende hinaus brachte der Minister nicht zur Sprache. Die exakten Vorgaben für die Schulen und Kitas will das Kultusministerium nach den Bund-Länder-Beratungen am Dienstag bekanntgeben.