++ Unfassbar! Volltrunkener Trucker auf A2 unterwegs ++

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Volltrunken ist am Montag ein LKW-Fahrer auf der A2 bei Hannover in Richtung Dortmund unterwegs gewesen. Mit mehr als vier Promille saß der 30 Jahre alte Berufskraftfahrer am Abend hinter dem Steuer. Dabei fuhr er Schlangenlinien über alle drei Fahrspuren. Als ein anderer Autofahrer das gesehen hatte, alarmierte er sofort die Polizei. Die Beamten konnten den Trucker dann wenig später an der Raststätte Garbsen Nord anhalten. Ein Atemalkoholtest ergab 4,45 Promille. Die Polizei nahm dem 30-Jährigen Führerschein und Fahrzeugschlüssel ab. Er muss sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.

++ Streik am Flughafen Langenhagen: Dienstag fällt jeder dritte Flug aus ++

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Am Airport Hannover fallen am Dienstag mehr als ein Drittel der Verbindungen aus. Die Gewehrschaft Verdi hat das Sicherheitspersonal an insgesamt acht Flughäfen zum Warnstreik aufgerufen. Am Airport Hannover sind für morgen bisher 42 Abflüge und Ankünfte gestrichen, sagt Flughafensprecher Sönke Jacobsen im Radio Hannover Interview. Der 24-Stunden-Streik am Flughafen beginnt um Mitternacht. Am Airport Hannover arbeiten etwa 500 Beschäftigte im Bereich Sicherheit. Bundesweit sind es rund 23.000. Verdi fordert für das Personal einen Stundenlohn von 20 Euro.

++ Von Zug überrollt: Toter Wolf bei Burgdorf war Rüde

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Bei dem Wolf, der bei Ehlershausen nahe Burgdorf von einem Güterzug überfahren worden ist, handelt es sich um ein männliches Tier. Das hat der Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen, Raoul Reding, heute auf Nachfrage von Radio Hannover gesagt. Reding hatte den Kadaver am Samstag geborgen.

Es könnte entweder ein Jung-Wolf auf der Durchreise gewesen sein oder ein ausgewachsener Wolf, der zuletzt bei Burgdorf gesichtet worden war. Auf die Gleise sei er laut Reding entweder gelaufen, weil er sich nicht auskannte, oder weil er als Aasfresser dort tote Beutetiere suchte.

Der Wolfskadaver lagert derzeit in den Kühlräumen der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Dort darf er aber nicht untersucht werden. Grund ist eine Absprache der Bundesländer, wonach alle Wölfe nach Berlin ins Institut für Zoo- und Wildtierforschung gebracht werden müssen. Dort sollen dann Todesursache, Alter und Gesundheitszustand bestimmt und dokumentiert werden.

++ B6: "Section Control" ab heute scharf geschaltet

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Seit Montag drohen auf der B6 bei Laatzen Strafzettel für Temposünder. Denn zwischen Gleidingen und Rethen ist nun Deutschlands erstes Streckenradar scharf geschaltet worden. Im Unterschied zum herkömmlichen Blitzer misst das System die Geschwindigkeit nicht nur an einem Punkt, sondern am Anfang und am Ende der gut zwei Kilometer langen Strecke und ermittelt dann die Durchschnittsgeschwindigkeit.

Nachbarländer wie Belgien, die Niederlande und Österreich nutzen die auch als „Section Control“ bezeichnete Technik seit Jahren mit großem Erfolg für die Verkehrssicherheit. Seit Mitte Dezember lief das neue Geschwindigkeitskontrollsystem in einer Testphase, nun werden Tempoverstöße geahndet. Die jetzige Erprobungsphase soll bis zum Juni 2020 andauern.

++ Stellwerk-Störung: Grund war Wasserschaden

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Am Tag nach dem Bahnchaos durch die Stellwerk-Störung am Hauptbahnhof hat sich der Zugverkehr wieder weitgehend normalisiert. Es kam heute nur noch zu vereinzelten Verspätungen. Die Deutsche Bahn untersucht weiterhin die genauen Hintergründe für den Stellwerk-Ausfall. Offenbar ist Wasser eingedrungen und das hat der Stromversorgung Schaden zugefügt. Der Grund ist noch unklar. Ursache könnte beispielsweise ein Wasserrohbruch oder aber auch ein Leck am Dach gewesen sein. Erst nach Abschluss der Untersuchungen kann nach Angaben der Bahn aber eine genaue Aussage zur Ursache des Wassereinbruchs gemacht werden.

Durch die massive Stellwerk-Störung konnte am gestrigen Sonntag mehr als drei Stunden kein Zug mehr am Hauptbahnhof ein- oder ausfahren. Etliche Züge vielen aus oder mussten über Wunstorf, Lehrte und Messe Laatzen umgeleitet werden. Bis in die Nacht kam es zu Beeinträchtigungen im Regional- und Fernverkehr. Die Deutsche Bahn kündigte an, den Ablauf des Tages genau auswerten zu wollen, um dann Verbesserungen abzuleiten.

++ Misburg: Schwefelsäure ausgelaufen ++

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Auf einem Gelände einer Chemiefabrik in Misburg ist am Sonntag hochkonzentrierte Schwefelsäure ausgelaufen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Ein Mitarbeiter hatte am Nachmittag die ausgelaufene Flüssigkeit an einem abgestellten Tankwagen bemerkt, der offenbar undicht war. Die Einsatzkräfte sammelten die Schwefelsäure in Wannen und pumpten die Flüssigkeit anschließend in sichere Behälter. Außerdem mussten ebenfalls etwa 25 Tonnen Schwefelsäure aus dem Tanker abgepumpt werden. Der Großeinsatz dauerte bis in die Nacht hinein. Nach Angaben der Feuerwehr bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Menschen außerhalb des Betriebsgeländes.

++ Vom Zug erfasst: Toter Wolf an Bahnstrecke gefunden ++

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In Burgdorf ist ein toter Wolf gefunden worden. Er lag an einer Bahnstrecke bei Ehlershausen. Nach Angaben der Polizei ist das Tier am Samstagvormittag von einem Güterzug erfasst und getötet wurde. Der Wolf wurde von einem Experten der Jägerschaft Hannover und der Bundespolizei geborgen. Näheres zu dem Wolf ist noch nicht bekannt. Die Tierärztliche Hochschule Hannover führt aktuell die erforderlichen Untersuchungen durch.

++ Blutiger Streit: Mann attackiert Rivalen mit Messer ++

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Ein Streit in einer Unterkunft in Langenhagen ist am Wochenende heftig eskaliert. Ein Mann erlitt dabei eine schwere Stichverletzung – es besteht der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes. Der Streit spielte sich in der Nacht zu Sonntag in einer Unterkunft an der Berliner Allee im Ortsteil Godshorn ab. Zwei Männer im Alter von 45 und 49 Jahren waren dort aneinander geraten. Weshalb, ist noch unklar. Der Streit eskalierte –  der 49-Jährige zückte ein Messer und stach seinem Kontrahenten in den Oberkörper. Ein unbeteiligter Bewohner alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Das Opfer kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige ist festgenommen worden. Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen.  

++ Optimierung im Bauamt: Stadt stellt Maßnahmen vor ++

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Um Bauvorhaben schneller auf den Weg bringen zu können, hat die Stadt Hannover am Sonntag eine Reihe an Maßnahmen für das Bauamt angekündigt. Damit reagiert die Verwaltung erneut auf die anhaltende Kritik an der Behörde und dessen Leiter Stadtbaurat Uwe Bodemann. Bereits im Jahr 2017 hatte die Stadt eine interne Untersuchung in Auftrag gegeben, um die Arbeitsabläufe im Bauamt zu optimieren. Die Ergebnisse seien nun in konkrete Maßnahmen übersetzt worden. Dazu zählen unter anderem: Acht zusätzliche Stellen in der Bauordnung; für die nach Stadtangaben aktuell 80 Bewerbungen vorliegen. Drei weitere Arbeitskräfte seien bereits im vergangenen November für die Akteneinsicht eingestellt worden. Ein neues Sachgebiet soll sich mit der Prüfung von Sonderbauten wie zum Beispiel Unibauten befassen. Aber auch mit der Prüfung von Versammlungsstätten, dem Archiv, der Akteneinsicht sowie der Digitalisierung. Die Führungsstelle werde in Kürze ausgeschrieben. Darüber hinaus sei auch das Beratungsangebot und die Software für Bauanträge aktualisiert worden. Weitere Projekte seien in Bearbeitung.

++ Neue Heimat: Hannover 96 eröffnet neues Vereinssportzentrum ++

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Ein Fundament für die Zukunft: Das sei das neue Vereinssportzentrum von Hannover 96, sagte 96-Chef Martin Kind am Sonntag stolz bei der offiziellen Eröffnung. Das Gebäude an der Stadionbrücke bietet auf 36.000 Quadratmeter Platz für 17 Abteilungen. Neben Sporthallen und -plätzen und einem Fitnessbereich, gibt es auch Abenteuerlandschaften für Kinder und sogar einen Gastronomiebereich. Zehn Millionen Euro hat der Neubau an der Stammestraße gekostet. Vereinsboss Martin Kind setzt darauf, dass sich diese Zukunftsinvestition mit steigenden Mitgliederzahlen rentieren wird. Aktuell hat Hannover 96 rund 21.000 Mitglieder, davon 4.500 Aktive, und ist damit der mitgliederstärkste Verein in Niedersachsen.

++ Totalausfall am HBF Hannover: Stellwerkschaden legt Bahnverkehr lahm ++

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Das Chaos war groß: Zahlreiche Reisende sind am Sonntag am Hauptbahnhof Hannover gestrandet. Schon wieder. Gerade mal sechs Wochen ist der letzte Totalausfall aufgrund eines Feuers her. Diesmal war eine Störung am Stellwerk der Grund. Diese führte dazu, dass am Nachmittag ab 15:30 Uhr  Züge weder ein- noch ausfahren konnten. Bis in die Nacht kam es zu Beeinträchtigungen im Regional- und Fernverkehr. Und auch am Montag kann es noch Probleme geben. Zwar hat die Deutsche Bahn bereits mitgeteilt, dass die Stellwerkstörung weitgehend behoben werden konnte. Dennoch sollten Reisende beachten, dass vereinzelte Zugausfälle aufgrund von Nachwirkungen der Störung am Vormittag noch möglich seien, heißt es in der Mitteilung. 

++ Bombendrohungen gegen Landgerichte - auch in Hannover

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Landgerichte in ganz Deutschland haben heute Bombendrohungen erhalten – auch hier in Hannover. Mitarbeiter hätten eine entsprechende E-Mail in der Verwaltungsstelle entdeckt, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Darin hätten Unbekannte gedroht, einen Sprengsatz zu zünden. Man habe dann eine Gefahreneinschätzung vorgenommen und sich gegen eine Räumung entschieden, so der Sprecher. Anders als etwa in Potsdam: Dort mussten 200 Menschen das Justizzentrum verlassen. Wie mehrere Medien berichteten, seien die Mails mit „nationalsozialistische Offensive“ unterzeichnet gewesen. Die Schreiben waren unter anderem bei den Landgerichten Kiel, Hamburg und Wiesbaden eingegangen. Die Behörden ermitteln.

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