++ Geisterfahrer versucht vor Polizei zu fliehen ++

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Ein betrunkener Geisterfahrer hat auf der B3 un dder A37 für gefährliche Situationen gesorgt und versucht vor der Polizei zu fliehen. Mehrere Autofahrer hatten den Beamten kurz vor Mitternacht gemeldet, dass ein Geisterfahrer zwischen Schillerslage und Otze unterwegs war. Der Mann am Steuer setzte seinen Weg auf der A37 in Richtung Hannover fort und auch hier fuhr er auf der falschen Seite. Als er in Misburg von der Autobahn abfuhr, wurde der Geisterfahrer dann von zwei Streifenwagen der Polizei erwartet. Doch anstatt anzuhalten, raste der 31-jährige entgegen der eigentlichen Fahrrichtung auf der Buchholzer Straße davon. An der Kreuzung zur Abfahrt B3 versperrte ihm ein weiterer Streifenwagen den Weg und konnte den Geisterfahrer schließlich zum Anhalten zwingen. An dem Auto des Mannes stellten die Beamten Beschädigungen fest, die darauf hinweisen, dass der 31-Jährige auf seiner Fahrt an einem Verkehrsunfall beteiligt war. Daher bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen.

++ Neugestaltung Steintorplatz: Gewinnerentwurf steht fest ++

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Eine bis zu 25 Meter hohe Lichtsäule in der Mitte, mehr Bäume am Rand, Platz zum Spielen und Skaten, aber auch für Veranstaltungen: So soll der neue Steintorplatz aussehen. Nach einem umfangreichen Bürgerbeteiligungsprozess hat die Jury heute den Gewinnerentwurf des Architektenwettbewerbs bekanntgegeben: er stammt aus der Feder eines Berliner Büros. Und sieht auch vor, sowohl den Treppenabgang als auch die komplette Mauerumrandung zu entfernen. Der Radverkehr soll künftig um den Platz vorbeigeführt werden. Insgesamt soll der Platz ein Ort werden, an dem sich die Menschen wieder gern aufhalten. Schon bald soll es dazu eine weitere Bürgerveranstaltung geben. Im kommenden Jahr könnten die Arbeiten auf dem Steintorplatz beginnen. Zu den Kosten wollte die Stadt noch keine Angaben machen.

++ Schüler bedroht: 35-Jähriger richtet Schusswaffe auf Kinder ++

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Mit vorgehaltener Schusswaffe hat ein Mann in Oberricklingen Schüler bedroht. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 35-Jährige am Mittwochmorgen in einer Stadtbahn der Linie 7 unterwegs. Er geriet offenbar -kurz vor der Haltestelle Bartold-Knaust-Straße mit einer Schülergruppe in Streit und beleidigte die Kinder. Auch einen 16-Jährigen der die Schüler zum Aussteigen bewegen wollte pöbelte er Mann an und dabei sollte es nicht bleiben: Der Mann zog plötzlich eine Waffe und richtete sie auf den 16-Jährigen. Es kam zum Gerangel und der Mann schlug dem Jungen mit der Waffe auf die Augenhöhle. Der 16-Jährige seinerseits drängte ihn aus der Bahn und stieß ihn über ein Geländer. Der 35-Jährige fiel auf die Wallensteinstraße und zielte mit der Waffe noch auf weitere unbeteiligte und den Jugendlichen. Er flüchtete in Richtung Mühlenberg und konnte nach Fahndungsmaßnahmen noch am Nachmittag in Wettbergen festgenommen werden. Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung.

++ 737 Max Flugverbot: TUI geht von geringen Auswirkungen aus ++

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Mit dem Alltag im neuen Jahr beginnt für viele Menschen auch die Urlaubsplanung. Nach der Pleite von Thomas Cook, der Insolvenz von 22 Airlines und dem Flugverbot für die Boeing 737 Max herrscht aber bei vielen Planenden Verunsicherung. Immerhin mit Blick auf das Flugverbot gab die TUI gestern Entwarnung. „Man werde sicherstellen, dass die Urlaube 2020 wie geplant stattfinden“: sagte der Hannoversche. Dafür muss TUI wohl auch in diesem Jahr Ersatzflugzeuge Chartern. 15 Jets der TUI-Flotte sind vom Flugverbot betroffen und das zieht sich laut Boeing wohl noch bis zur Jahresmitte.

++ Schüler missbraucht: Berufschullehrer verliert seine Pension ++

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Nach dem sexuellen Missbrauch von mehreren Schülern, ist einem ehemaligen Berufschullehrer aus Hannover die Beamtenpension aberkannt worden. Das Verwaltungsgericht begründete das Urteil am Mittwoch damit, dass es sich bei dem Missbrauch um ein besonders schweres Dienstvergehen handelt. Wird das Urteil rechtskräftig, verliert der 67-Jährige seinen Beamtenstatus und erhält künftig nur noch eine gewöhnliche Rente – die laut dem Gericht erheblich geringer ausfallen wird als die Pension. Der Mann war bereits im März 2016 wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in 14 Fällen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Landesschulbehörde hatte daraufhin eine Disziplinarklage gegen den Berufsschullehrer eingereicht. Darin ging es nicht nur um die bereits strafrechtlich sanktionierten Missbrauchsfälle von drei Schülern, sondern auch um sexuelle Übergriffe auf acht weitere Schüler. Diese sollen sich damals in der Wohnung des Lehrers abgespielt haben.

++ Hund stirbt an Giftköder in der Nordstadt ++

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Die  Polizei Hannover warnt vor Giftködern in der Nordstadt. Dort haben unbekannte Täter vergiftete Leberwurststücke ausgelegt. Eine Hundehalterin hatte die Polizei darüber informiert, dass ihr Yorkshire Terrier im Bereich der Christuskirche einen Wurststücke gefressen hatte und kurz darauf krank wurde. In der Tierärztlichen Hochschule Hannover musste der Hund zwei Tage später eingeschläfert werden. Es konnte mittlerweile festgestellt werden, dass der Terrier mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Köder gefressen hat, der mit einer giftigen Substanz versehen war. Daher hat die Polizei ein Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet und sucht Zeugen. Erst in der vergangenen Woche hatte jemand einen mit Nadeln gespickten Apfel in der Eilenriede ausgelegt.

++ Eisbärbaby macht erste Schritte ++

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Noch etwas wackelig und manchmal unbeholfen ist es auf den Beinen, aber das neun Wochen alte Eisbärbaby im Zoo Hannover erkundet langsam seine Wurfhöhle. Wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte, beginnt das Jungtier zu laufen, übt das Gleichgewicht zu halten und die Koordination zu verbessern. Es schaffe bereits bis zu drei Schritte am Stück und halte die Mutter ganz schön auf Trab. Das Eisbärbaby istEnde November auf die Welt gekommen. Es ist der erste Eisbär-Nachwuchs im Zoo Hannover. Damit das Tier in Ruhe aufwachsen kann, werden Mutter und Kind gerade ausschließlich aus der Ferne per Kamera beobachtet.

++ Rathaus-Affäre: Wichtiger Zeuge gehört ++

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Vierter Tag im Untreue Prozess um die Rathaus-Affäre. Am Mittwoch ist am Landgericht der Chef der Kommunalaufsicht als Zeuge gehört worden. Es ging um die Frage, ob sich die beim Innenministerium angesiedelte Rechtsaufsicht Versäumnisse vorwerfen lassen muss - also ob die Kommunalaufsicht die gesetzeswidrigen Gehaltszulagen an Spitzenbeamte im Rathaus hätte verhindern können. Der im Prozess mitangeklagte Ex-Personaldezernent Harald Härke behauptet, er habe die Gehaltszulagen damals mit der Kommunalaufsicht abgesprochen und grünes Licht dafür bekommen. Der Leiter der Kommunalaufsicht, sagte vor Gericht aber aus, er könne sich an keine Gespräche mit Härke zu diesem Thema erinnern. Auch nicht daran, solchen Zulagen zugestimmt zu haben. Er betonte zudem, dass er niemals einer solchen Lösung zugestimmt und eine so weittragende Aussage auch nicht ohne Rücksprache mit seinen Mitarbeitern getroffen hätte. Der damalige Büroleiter des früheren Oberbürgermeisters hatte jahrelang illegale Zulagen kassiert, ebenso Hannovers früherer Feuerwehrchef. Dieser hat das Geld aber zurückgezahlt.

++ Milliardenschwere Investition: Region plant Ausbau des ÖPNV ++

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Zusätzliche Haltestellen, Linien und Fahrzeuge: Im Verkehrsausschuss der Region ist am Dienstag ein zehn Punkte Plan vorgestellt worden, der den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs vorsieht. Insgesamt sind Ausgaben in Höhe von über einer Milliarde Euro geplant. Mit dem Geld soll unter anderem das bestehende Streckennetz, Linien, Stationen und der Service ausgebaut werden. Einige Ziele wie "neue Tarifangebote für Rentner" will die Region in diesem Jahr umsetzen. Unter den Punkten sind aber auch langfristige Investitionen zusammengefasst, so etwa der Bau von Fahrradparkhäusern.

++ Sportler*in des Jahres: Imke Onnen und Morten Olsen ausgezeichnet++

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Hochspringerin Imke Onnen und Recke Morten Olsen sind gestern bei der NP-Sportgala zur Sportlerin und zum Sportler des Jahres gekürt worden. Der Handballspieler hatte sogar doppelt Grund zur Freude. Sein Team –die TSV Hannover Burgdorf- wurde nach einer herausragenden Saison zum sechsten Mal zur „Mannschaft des Jahres“ gewählt. Im Rahmen der Auszeichnung stimmten laut Veranstalter über 10.000 Menschen  ab. 1200 Geladene Gäste waren am Dienstag bei der Verleihung im Theater am Aegi dabei. Darunter "Scorpions" Sänger Klaus Meine, Oberbürgermeister Belit Onay und Ministerpräsident Stephan Weil.

++ Mehrere Feuer: Gemeindehaus in Mellendorf brennt ab ++

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Mehrere Feuer in der Region Hannover: In Mellendorf in der Wedemark ist das Gemeindehaus St. Georg abgebrannt. Grund soll ein technischer Defekt gewesen sein. Das hat die Polizei am Dienstag mitgeteilt. Die Freiwillige Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte ein Übergreifen auf die angrenzende Kirche. Die Überreste des Gebäudes am Kirchweg in Mellendorf sind nun einsturzgefährdet, der Schaden beläuft sich auf rund 750.000 Euro. In dem Gemeindehaus war auch eine Kita untergebracht, die ihre Räumlichkeiten verlor. Wie Medien berichteten, konnten die Kinder zunächst in der Kita Krausenstraße unterkommen. Und – das ist die gute Nachricht – die Einsatzkräfte retteten auch mehrere Kaninchen und Meerschweinchen aus einem Stall. Die Tiere gehören zu der Kita.

Weniger Glück hatte eine Schlange in einer Dachgeschosswohnung in Gehrden. Dort brach ebenfalls ein Feuer aus. Grund soll ein technischer Defekt im Schlangen-Terrarium gewesen sein. Für das Tier kam jede Hilfe zu spät.

Und auch in Barsinghausen hat es gebrannt: Ein Einfamilienhaus in Egestorf ist in Flammen aufgegangen, auch hier war ein technischer Defekt schuld. Bei dem Feuer verbrannten offenbar auch asbesthaltige Dämmstoffe. Die Rettungskräfte warnten Anwohner vor giftigem Rauch und rieten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

++ Keks-Erbin Verena wird nicht Bahlsen-Chefin ++

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Keks-Erbin Verena Bahlsen kommt bei der Besetzung des Chefpostens offenbar nicht zum Zuge: Laut Firmenpatriarch Werner Bahlsen soll „kein Familienmitglied der nächsten Generation“ den Kekshersteller leiten, das sagte der 70-Jährige dem „Handelsblatt“. Bahlsen hatte sich 2018 als Vorstandschef zurückgezogen, seither ist die Position unbesetzt. Tochter Verena soll zwar Interesse gehabt haben. Allerdings sei nicht alles, was dazu geschrieben werde, auch richtig, so Bahlsen.

Die 26-jährige Keks-Erbin hatte heftige Kritik geerntet, als sie vergangenes Jahr sagte, Bahlsen habe sein Zwangsarbeiter in der NS-Zeit gut behandelt. Ein unabhängiger Historiker arbeite nun die Familiengeschichte und insbesondere die NS-Zeit auf. Bei Bahlsen laufen die Geschäfte derzeit nicht wirklich prächtig, das Unternehmen ist unter anderem von US-Strafzöllen betroffen.

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