++ Vahrenheide: Kinder bleiben mit Fahrstuhl stecken - schwierige Rettung ++

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In einem Mehrfamilienhaus in Vahrenheide sind sieben Kinder in einem Fahrstuhl stecken geblieben. Die Feuerwehr musste die Neun- bis 14-Jährigen befreien – das gestaltete sich aber schwierig. Der Aufzug in dem achtstöckigen Gebäude war gestern Abend zwischen zwei Geschossen stecken geblieben. Die Feuerwehr brauchte rund anderthalb Stunden, um den Lift einen halben Meter nach unten zu bewegen und die Kinder durch einen Spalt heraus zu ziehen. Zwei von ihnen erlitten eine Panikattacke, eins musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Zweirichtungsradwege: Grüne kritisieren Abschaffung - "Rad zurückgedreht" ++

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Die Stadt Hannover hat die meisten der sogenannten Zweirichtungsradwege abgeschafft. Kritik daran kommt von den Grünen. Die verkehrspolitische Sprecherin Elisabeth Clausen-Muradian sagte, der Ausbau des Radverkehrs und die Bemühungen um den Klimaschutz würden behindert. Das Rad werde faktisch zurückgedreht. Die Stadt hatte einen Erlass des Landes Niedersachsen umgesetzt und die meisten der Radwege abgeschafft, auf denen man in beide Richtungen fahren konnte. Grund war eine juristische Feinheit bei der Beschilderung. So stellten Radweg-Schilder eine verbindliche Nutzungspflicht dar, der ein Radfahrer aber nicht auf beiden Seiten der Straße gleichzeitig nachkommen könne. Die Grünen schlagen deshalb vor, auf die Radweg-Beschilderung und damit auf die Nutzungspflicht zu verzichten – und breite Radwege wieder in beide Richtungen befahrbar zu machen. Das Land hier solle das Gespräch mit der Stadt suchen.

++ Achtung: üstra testet Brandmeldeanlage im Kröpcke ++

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Und Achtung Probealarm im Kröpcke! Dort testet die üstra am Dienstag und Mittwoch die Brandmeldeanlage. Und dabei kommt auch die Sprachalarmierung zum Einsatz. Zwischen 6 Uhr 30 und 18 Uhr sind daher immer mal wieder Alarme und Durchsagen zu hören, in denen die Fahrgäste aufgefordert werden, die Station zu verlassen. Dem ist aber bitte NICHT Folge zu leisten. Entsprechende Durchsagen mit diesem Hinweis laufen auch vor jedem Probealarm. Auch protec-Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner in der U-Bahn-Station zur Verfügung.

 

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++ Feuerteufel in Neustadt? Polizei ermittelt wegen Brandstiftung in fünf Fallen ++

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Eine regelrechte Brandserie hat Feuerwehr und Anwohner in Neustadt am Wochenende in Atem gehalten. Und nun steht fest: alle Brände wurden absichtlich gelegt. Nachdem Spezialermittler die Orte am Montag untersucht haben, sucht die Polizei also einen möglichen Feuerteufel.

Zwei im Stadtgebiet geparkte LKW, diverse Holzpaletten in einer Gartenfirma, 270 Strohballen in Bordenau und mehrere Autos auf einem Verwertungshof bei Poggenhagen: All das ist abgebrannt am Wochenende. Der Gesamtschaden liegt bei fast 200.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung in fünf Fällen. Ob jeweils derselbe Täter am Werk war ist noch unklar. Ein Zusammenhang  sei aber nicht ausgeschlossen, so die Ermittler.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die verdächtige Menschen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Sie melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst.

++ "Beides geht nicht" - Pistorius kein Innenminister mehr wenn er SPD-Chef werden sollte ++

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Berlin statt Hannover – könnte es für Innenminister Boris Pistorius künftig heißen. Denn nachdem Pistorius angekündigt hatte, für den SPD Vorsitz zu kandidieren, hat er am Montag klar gemacht: Sollte das was werden mit dem Spitzen-Partei-Amt, dann würde er sein Ministeramt hier in Niedersachsen niederlegen.

Für den Zeitraum des Wahlkampfes werde seine Minister-Arbeit aber nicht beeinträchtigt, so Pistorius. Er müsse einfach ein paar Stunden mehr arbeiten. Es werde aber keine Lücken in der Arbeit des Ministeriums geben. Pistorius sagte wörtlich: „Mein Haus funktioniert!“

Anfang Dezember soll feststehen, wer die Bundes-SPD künftig anführt. Pistorius kandidiert gemeinsam mit der sächsischen Integrationsministerin Petra Köpping.

++ Auf den Roller gekommen: in Hannover stehen schon 1.100 E-Scooter ++

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Die einen sind genervt, die anderen begeistert – fest steht aber: Die neuen E-Scooter zum Ausleihen haben Hannovers Stadtbild schon jetzt verändert. Die elektrischen Tretroller scheinen aber gut ausgelastet zu sein. Denn nach weniger als drei Wochen hat das Berliner Startup TIER seine Roller-Anzahl in Hannover schon mehr als vervierfacht. 250 E-Scooter waren es zu Beginn, jetzt sind es schon 1.100, sagte ein Unternehmenssprecher zu Radio Hannover.

Und das ist noch nicht alles: denn als nächstes drängt auch Marktführer „Lime“ nach Hannover. Der genaue Termin sei noch offen, sagte uns ein Sprecher. Es könne sich aber nur noch um Tage handeln. Der US-Anbieter plant zunächst mit mehreren hundert Scootern. Auch hier werde die Zahl aber stetig der Nachfrage angepasst.

++ Bessere Bedingungen für Turner und Judoka: Sportleistungszentrum ist jetzt größer und moderner ++

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Eine größere Trainingsfläche für Judoka und eine Erweiterung der Geräteturnhalle – damit Spitzensportler wie Olympiaheld Andreas Toba ideale Bedingungen vorfinden: Das Sportleistungszentrum am Maschsee ist wieder ein Stück moderner geworden. Am Montagnachmittag wurde der Erweiterungsbau feierlich eingeweiht. 4,8 Millionen Euro hat er gekostet. Gut anderthalb kamen vom Land. Und so war auch Sportminister Boris Pistorius vor Ort und sagte: „Jeder Euro ist hier gut angelegt“.

Bereits am Vormittag kündigte der Minister weitere Finanzspritzen im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms an. In Hannover profitiert erneut das Sportleistungszentrum. Das bekommt jetzt eine neue Heizung. Auch Vereine werden gefördert: 100.000 Euro gehen in diesem Jahr zum Beispiel an den TSV Burgdorf für neue Umkleiden, den SV Arnum für eine neue Gymnastikhalle und den Golfclub Isernhagen für die die Sanierung der Beregnungsanlage.

 

 

++ Untreue-Affäre bei der üstra: Haben Betriebsräte zu viel verdient? ++

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Haben Betriebsräte bei der üstra jahrelang zu viel kassiert? Die Staatsanwaltschaft ermittelt bei Hannovers Nahverkehrsunternehmen. Der Vorwurf: Untreue. Im Fokus stehen derzeit fünf Mitarbeiter. Namen sind nicht bekannt. Aber es handelt sich um diejenigen, die die Zahlungen bewilligt haben sollen. Staatsanwalt Oliver Eisenhauer bestätigte die Ermittlungen gegenüber Radio Hannover. Und sagte, es handele sich um eine Summe von 180.000 Euro. So viel sollen die Betriebsräte innerhalb von vier Jahren zu viel erhalten haben.

Eine üstra-Sprecherin sagte uns, dass ein Experte bereits an einem neuen System für die Bezahlung von Betriebsratsmitgliedern arbeitet.

++ Mehrere Brände: Feuerteufel in Neustadt am Rübenberge? ++

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Möglicherweise treibt ein Feuerteufel in Neustadt am Rübenberge sein Unwesen. Die Feuerwehr war am Wochenende im Dauereinsatz: In der Nacht zu Samstag hatten nacheinander zwei Lkw in der Stadt gebrannt, Schaden rund 150.000 Euro. Von Samstag auf Sonntag brannte zunächst ein Stapel Holzpaletten in einem Gartencenter, später standen rund 270 Strohballen in Bordenau in Flammen, und anschließend noch ein Auto auf einem Verwertungshof bei Poggenhagen. Hier griff das Feuer auf sechs weitere Fahrzeuge über, der Schaden betrug 35.000 Euro. Die Polizei teilte mit, dass wegen der zeitlichen und räumlichen Nähe ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden könne, Brandermittler sollen die Tatorte heute untersuchen.

++ Maschseefest: Deutlich weniger Besucher als 2018 ++

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Deutlich weniger Besucher als im Rekordjahr 2018: Das ist die Bilanz des diesjährigen Maschseefestes. Knapp zwei Millionen Menschen haben die Veranstalter gezählt, 400.000 weniger als im Vorjahr. Hannover-Marketing-Chef Hans Nolte nannte als Grund vor allem das durchwachsene Wetter, zeigte sich aber dennoch zufrieden. Eine erfreuliche Entwicklung gab es bei den Straftaten: Die gingen um rund 40 Prozent zurück – es gab deutlich weniger Diebstähle. Heute werden die Stände des Maschseefestes abgebaut. Verkehrsbehinderungen im Bereich Maschsee sind daher möglich.

++ OB-Wahlkampf: Eckhard Scholz will Hannover zur Fahrradhauptstadt machen ++

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Hannover soll Deutschlands Fahrradhauptstadt werden. Dies sei das Ziel von Eckhard Scholz, dem Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, bis zum Jahr 2035, erklärte der Ex-VWN-Manager im Gespräch mit der HAZ. Demnach möchte Scholz den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen von 20 auf 30 Prozent steigern. Seine Ideen reichen dabei vom Ausbau der Radwege über Fahrradparkhäuser bis hin zu grünen Ampelwellen für Radfahrer an Hauptverkehrsrouten. Die Ausgaben für Radwege wolle er verdreifachen. Nach dem Thema Sicherheit beschäftigt nun also der Radverkehr die Bewerber ums Hannovers Chefposten. Wenige Tage zuvor hatte der grüne OB-Kandidat Belit Onay angekündigt, Hannovers älteste Fahrradstraße, die Lange Laube, verkehrssicherer zu machen und den Autoverkehr dort zurückzudrängen.

++ Leichenfund: Unbekannter Toter im Mittellandkanal ++

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Die Polizei hat eine Leiche aus dem Mittellandkanal geborgen, und zwar in Höhe Werftstraße. Passanten hatten den Toten Donnerstagnachmittag im Yachthafen entdeckt und die Beamten alarmiert. Die Identität des Toten ist derzeit noch unklar. Der Polizei liegen derzeit keine Anhaltspunkte auf ein Fremdverschulden vor. Die Ermittlungen dauern an.

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