++ Dieseldiebstahl in Langenhagen ++

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Wie die Polizei Langenhagen mitteilte waren im Zeitraum von Freitagnachmittag bis Mittwochmittag, 300 Liter Diesel aus einem LKW an der Bayernstraße verschwunden. An der gleichen Straße gab es zwischen Montagnachmittag und Mittwochnachmittag noch einen weiteren Fall. Ebenfalls unbekannte Täter entwendeten ca. 250 Liter Diesel aus dem Tank eines geparkten Sattelzuges. In beiden Fällen bittet die Polizei um Hinweise zu den Tätern- es wird wegen schweren Diebstahls von Diesel Ermittelt. Ob die Taten in Verbindung zueinander stehen könnten teilte die Polizei nicht mit.

++ Tötungsdelikt in der List: Zwei Tatverdächtige festgenommen ++

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Hannovers Polizei hat zwei Männer festgenommen die im Verdacht stehen Ende September einen 43-Jährigen erschossen zu haben. Wie die Beamten mitteilten sitzen ein 24-Jähriger und ein 31-Jähriger Tatverdächtiger auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Offenbar brachte „intensive Ermittlungsarbeit“ die Polizei auf die Spur der beiden Männer. Demnach konnte die eingerichtete Mordkomission „Gorch-Fock“ auch über die Vernehmung diverser Zeugen den Fluchtwagen ermitteln. Aktuell wird davon ausgegangen, dass sich die drei Männer kannten. Ihre Wohnungen wurden bereits nach weiteren Beweismitteln durchsucht. Am 29.September kam es offenbar zum Streit zwischen den drei Männern. Dabei wurde dem 43-Jährigen ins Bein geschossen. Die Verletzung die er erlitt war so schwer, dass er anschließend im Krankenhaus verstarb. Gegen die beiden Verdächtigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Totschlags eingeleitet.

++ Überfall in Vahrenwald: Trio raubt Spielhalle aus ++

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Drei bisher unbekannte Täter haben eine Spielothek in Vahrenwald überfallen. Nach Angaben der Polizei betrat das Trio die Spielhalle in der Melanchthonstraße am Dienstag um kurz nach 01:00 Uhr morgens. Offenbar bedrohten sie die Mitarbeiterin am Tresen mit einem Messer und forderten Geld. Einer der Männer ging zur Kasse und hinter dem Tresen entwickelte sich eine Auseinandersetzung mit der Angestellten. Die Kasse fiel dabei herunter und der Räuber sammelte das Geld vom Boden auf. Ohne dass jemand verletzt wurde flüchteten die drei Männer aus der Spielothek. Neben der Angestellten sollen noch vier Gäste im Gebäude gewesen sein. falls Sie Hinweise zu den Tätern geben können melden Sie sich beim Kriminaldauerdienst.

++ Urteil zu Wasserstadt Limmer: Conti-Ruinen bleiben stehen ++

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Die Conti-Ruinen auf dem Gelände der Wasserstadt Limmer bleiben stehen. Das Verwaltungsgericht hat eine Klage des Eigentümers Günter Papenburg gegen die Stadt am Dienstag abgewiesen. Die hatte den Abriss der Conti-Ruinen mit Verweis auf den Denkmalschutz untersagt. Inzwischen soll auch ein Kaufangebot einer Immobilienfirma für die schadstoffbelasteten Industriebrachen vorliegen, sagte Verwaltungsgerichtssprecher Burkhard Lange gegenüber Radio Hannover. Papenburg ist nun zunächst weiter zum Erhalt der denkmalgeschützten Conti-Ruinen verpflichtet.

++ Rathausaffäre: Prozessauftakt - Schostok rechnet mit Freispruch ++

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In der Rathausaffäre um unzulässige Gehaltszulagen unter anderem für den früheren Büroleiter von Ex-OB Stefan Schostok, Frank Herbert, war am Dienstag Prozessauftakt: Vor dem Landgericht haben Schostok und Herbert den ehemaligen Personaldezernenten der Stadt, Harald Härke, belastet. Härke räumte Versäumnisse ein. So habe er etwa die Kommunalaufsicht nicht über die Gehaltszulagen für Herbert informiert. Auch einen entsprechenden Vermerk von Mitarbeitern habe er nicht beachtet. Herbert hatte unrechtmäßige Gehaltszulagen von insgesamt 50.000 Euro kassiert. Schostok sagte, mit Gehaltsfragen sei er nicht befasst gewesen, dafür habe er ja einen Personaldezernenten, also Härke, gehabt. Entsprechend rechne er mit einem Freispruch, so Schostok.

Schostok, Herbert und Härke sind angeklagt wegen Untreue in besonders schwerem Fall beziehungsweise Beihilfe. Für den Prozess um die Rathausaffäre vor dem Landgericht sind sechs Verhandlungstage angesetzt bis März.

++ Baustellenv-Verkehrschaos in Oberricklingen: Betonsperren sollen bleiben ++

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Der Streit um das Baustellen-Verkehrschaos rund um Wettbergen und Oberricklingen geht in die nächste Runde: Die umstrittenen Betonsperren auf den Straßen Am Sauerwinkel und Am Grünen Hagen sollen nun doch bleiben. Und das obwohl sich der Bezirksrat dagegen ausgesprochen hatte und die Stadtverwaltung dem Beschluss eigentlich folgen wollte. Jetzt hat sich aber die Polizei in die Debatte eingeklinkt: die Behörde warnte die Stadt vor einem massiveren Verkehrschaos im Falle einer Aufhebung der Sperrung. Und die gibt laut Medienberichten nun nach. Die Betonpoller sollen voraussichtlich bis zum Sommer 2020 bleiben und so den Baustellen-Schleichverkehr in Oberricklingen eindämmen. Die Maßnahme ist umstritten  – zu den Befürwortern zählen Anwohner in den betroffenen Wohngebieten; zu den Kritikern Verkehrsteilnehmer, die durch die Sperren längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen müssen.

++ Erweiterung Maschinenbau-Campus: Spatenstich für Forschungsstätte Scale ++

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Der Maschinenbau-Unicampus in Garbsen wird noch weiter ausgebaut:  Leibniz Universität, Land Niedersachsen, Region Hannover und Stadt Garbsen haben am Montag den symbolischen Spatenstich für den Forschungsbau Scale gesetzt. Im Frühjahr sollen die tatsächlichen Bauarbeiten beginnen. Der Neubau entsteht auf 7.000 Quadratmeter Fläche in direkter Nachbarschaft zum Produktionstechnischen Zentrum Hannover an der Bremer Straße. In Zukunft soll hier an effizienteren und nachhaltigeren Fertigungsmethoden für Großbauteile geforscht werden – die etwa in Windkrafträder, Flugzeuge oder Schiffe verbaut werden. Rund 160 Mitarbeiter werden in der neuen Forschungsstätte arbeiten, die bis 2022 fertiggestellt sein soll. Die Baukosten belaufen sich auf rund 50 Millionen Euro, die je zur Hälfte von Bund und Land getragen werden.

++ Lügen über Chef verbreitet: Verfassungschützler wegen versuchter Nötigung verurteilt ++

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Weil er seinen Dienstwagen auch privat fahren wollte, scheute ein Beamter des niedersächsischen Verfassungsschutzes nicht davor seinen Vorgesetzten zu erpressen. Das Amtsgericht Hannover verurteilte den 43-Jährigen am Montag wegen versuchter Nötigung zu einer siebenmonatigen Gefängnisstrafe auf Bewährung. Im vergangenen Jahr hatte der Mann in einer anonymen SMS von seinem Vorgesetzten verlangt, dass er und sein Team die Dienstwagen wieder privat nutzen dürfen – andernfalls erfahre der Innenminister von sexuellen Belästigungen junger Kolleginnen und der sexuellen Beziehung zu einer ehemaligen Kollegin. Zwei Wochen später schwärzte er seinen Chef tatsächlich beim Ministerium an – weil er den Brief aber per Einschreiben verschickt hatte,  konnte der 43-Jährige als Absender ermittelt und als Lügner entlarvt werden. Pikant: Im Zuge der Ermittlungen waren auch kinderpornografische Dateien und Waffenmunition in seinem Besitz entdeckt worden.

++ Nach Aufspaltung: Gilde einigt sich mit Betriebsrat ++

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Nach der Aufspaltung der Gilde-Brauerei in vier Einzelfirmen haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat am Montag vor dem Arbeitsgericht getroffen. Die Arbeitnehmervertreter wollten die Aufspaltung eigentlich im Eilverfahren rückgängig machen – so ist es dann aber doch nicht gekommen.

Die Gilde-Geschäftsführung und Betriebsrat haben sich auf einen Vergleich geeinigt. Demnach bleibt es bei der Aufspaltung in vier Einzelfirmen, aber es soll eine Einigungsstelle eingerichtet werden, in der über einen Interessenausgleich der Mitarbeiter verhandelt werden soll. Die Geschäftsführung teilte heute mit, sie sehe sich darin bestärkt, dass die Aufspaltung der Gilde rechtens war.

Im Rahmen des Vergleichs hat die Geschäftsführung auch das gesetzliche Übergangsmandat von sechs Monaten für den Betriebsrat akzeptiert. Das heißt, die bisherigen Mitglieder machen erstmal so weiter wie bisher. Und sie müssen auch keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen fürchten. Der Gilde-Betriebsratschef Julian Weinz zeigte sich in diesem Punkt auch erleichtert –, weil die Kollegen nun verbindlich wüssten, wer sie vertritt.

Ruhe dürfte bei der Gilde trotzdem erstmal nicht einkehren, denn der Tarifstreit schwelt weiter. Die Gewerkschaft NGG hat die Gilde-Beschäftigten für Donnerstag zu einer Kundgebung vor dem Hauptbahnhof aufgerufen.

++ Gas-Alarm in der Wedemark: Familie heizt mit Grillkohle ++

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Die Heizung ist kaputt. Um es trotzdem warm zu haben, stellt eine Familie in ihrem Haus in Negenborn einen Topf mit glühender Holzkohle auf den Wohnzimmertisch. Die Luft füllt sich langsam aber sicher mit Kohlenmonoxid. Als der 13-Jährige Sohn spätabends ins Schlafzimmer der Eltern geht, können weder Mutter noch Vater aufstehen. Beide haben eine Kohlenmonoxidvergiftung. Der 13-Jährige ruft eine Bekannte an, die alarmiert die Feuerwehr. Das Ganze hat sich abgespielt an Sonntagabend gegen 23 Uhr in Negenborn in der Wedemark. Unter Atemschutz haben die Einsatzkräfte dann das Haus betreten und die sechsköpfige Familie gerettet. Vater, Mutter und die vier Kinder mussten allesamt mit Gasvergiftungen in ein Krankenhaus. Inzwischen soll es ihnen aber besser gehen.

++ Rathausaffäre: Schostok muss auf die Anklagebank ++

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In der Rathausaffäre müssen sich Hannovers Ex-OB Stefan Schostok, sein früherer Büroleiter Frank Herbert und der ehemalige Personaldezernent Harald Härke ab Dienstag vor dem Landgericht verantworten. Der Vorwurf lautet auf Untreue im besonders schweren Fall beziehungsweise Anstiftung dazu. Es geht um rechtswidrige Gehaltszulagen für Herbert in Höhe von fast 50.000 Euro, die Härke genehmigt haben soll. Schostok soll erst später davon erfahren, die Zahlungen aber nicht gestoppt haben. Auch an den früheren Chef der städtischen Feuerwehr, Claus Lange, soll Geld geflossen sein: hier waren es rund 15.000 Euro. Anders als Herbert hat Lange die Summe bereits zurückgezahlt. Für den Untreue-Prozess sind sechs Verhandlungstermine bis März angesetzt.

++ Endlich Heimsieg! Hannover 96 kommt wieder in Form ++

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Da ist er endlich – der erste Heimsieg der Saison! Acht Heimspiele hat es gedauert bis Hannover 96 im eigenen Stadion drei Punkte holen konnte. Mit einem 3:2 schickten die Roten am Samstag den FC Erzgebirge Aue wieder nach Hause. Eine schöne Zwischenbilanz für Kenan Kocak. An seinem dritten Spieltag als 96-Cheftrainer fuhr er mit der Mannschaft den zweiten Sieg in Folge ein. Nicht alles sei perfekt gewesen; dennoch zeigte sich Kocak mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Mit beiden Siegen hat sich 96 etwas Luft in der Tabelle verschafft – aktuell liegen die Zweitligisten auf Platz 12. Am Freitag treffen die Roten auswärts auf den VfL Bochum.

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