++ Freie Wähler stellen 12. Kandidat für Oberbürgermeisterwahl ++

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Auch die Freien Wähler schicken einen Mann ins Rennen um den Posten als Oberbürgermeister: Ronald Rüdiger, 38 Jahre alt, wohnt im Landkreis Rothenburg, wuchs aber in Hannover auf und unterrichtet an der Gesamtschule Badenstedt. Wichtige Themen sind für Rüdiger laut Medienberichten unter anderem der Radwegausbau und Wahlfreiheit bei Kitaplätzen. Etwa 100 Unterstützer hat Rüdiger er bereits – unabhängige Kandidaten müssen jeweils eine Liste mit 320 Unterschriften vorlegen. Wenn Mitte September die Bewerbungsfrist endet, müssen alle Kandidatenvorschläge im Wahlamt vorliegen. Am 27. Oktober wird der neue Oberbürgermeister für Hannover gewählt.

++ Abriss von Südschnellwegbrücke schafft neue stadtplanerische Möglichkeiten ++

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Die marode Südschnellwegbrücke wird abgerissen und durch einen Tunnel ersetzt. Dadurch ergeben sich auch stadtplanerisch neue Möglichkeiten: Die Stadt rechnet laut Medienberichten bereits mit Wohnungsbau und will Bäume für eine Allee pflanzen. Die Industrie- und Handelskammer machte sich für Gewerbeflächen stark. Nach Ansicht der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wird der Stadtteil Döhren langfristig von dem Umbau profitieren. Die Anwohner an der Südschnellwegbrücke sehen dem geplanten Brückenabriss allerdings unterschiedlich entgegen. Während sich die einen auf weniger Lärm, weniger Verkehr und schönere Aussicht freuen, sehen andere die massiven Bauarbeiten skeptisch. Und ein fertiger Tunnel ist noch in weiter Ferne: Aktuell wird von einer Bauzeit von mindestens sechs Jahren ausgegangen.

++ Stephan Weil verzichtet offenbar auf SPD-Bundesvorsitz ++

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Stephan Weil zieht es offenbar nicht nach Berlin. In einem internen Gespräch soll Niedersachsens Ministerpräsident einem möglichen SPD Bundesvorsitz eine Absage erteilt haben. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Parteikreise. Er habe in einer Telefonkonferenz mit der kommissarischen Dreierspitze der Partei erklärt, stattdessen die Bewerbung von Lars Klingbeil zu unterstützen. Offiziell bestätigt ist Weils Absage allerdings noch nicht. Zuvor hatte Weil noch in einem Interview verkündet, er habe zwar keine Ambitionen für einen Wechsel aus Hannover in die Bundeshauptstadt, ließ sich aber zu keiner Absage hinreißen.

++ 19-Jähriger in Lehrte wegen Vielzahl an Straftaten festgenommen ++

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Geschlagen, getreten, sexuell belästigt, dazu noch gedroht, beleidigt und Widerstand geleistet hat ein ein Mann in Lehrte. Die Polizei hatte es auf dem dortigen Schützenfest am Samstag mit einem 19-Jährigen zu tun. Gerufen wurden die Beamten zunächst, weil er am Rande der Veranstaltung auf eine am Boden liegende Person eingetreten haben soll. Beim Klärungsversuch mit einer Gruppe von Leuten, die sich unterdessen dort mit versammelt hatten, soll der 19-Jährige unvermittelt einen Polizisten gegen den Kopf geschlagen haben. Er wurde daraufhin festgenommen, leistete aber weiterhin Widerstand, kratzte laut Polizeiangaben einen Beamten und bedrohte und beschimpfte sie. Bei einer Durchsuchung fand man in seinen Sachen zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel. Wie sich später herausstellte, soll der 19-Jährige bereits zuvor zwei 13- und 14 Jahre alte Mädchen unsittlich berührt haben. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

++ Viele freie Ausbildungsstellen für Handwerker in Region Hannover ++

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Zum Start des neuen Ausbildungsjahres sind in Hannover und der Region noch etliche Lehrstellen im Handwerk frei. "Wer noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, sollte sich intensiv in der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Hannover umsehen", so Peter Karst, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover. Es gebe noch rund 500 freie Lehrstellen in vielen verschiedenen Handwerksberufen von Anlagenmechaniker und Augenoptiker bis Zimmerer oder Zweiradmechatroniker. Auch bei den Kraftfahrzeugmechatronikern, Friseuren sowie in den kaufmännischen Ausbildungsberufen des Handwerks gebe es noch etliche freie Stellen. Es werden noch bis zum 31. Oktober Lehrverträge für dieses Ausbildungsjahr eingetragen, so die Handwerkskammer. In der Region Hannover gibt es die meisten freien Lehrstellen. Hier sind noch rund 280 Plätze frei.

++ Mutter schlägt Mann Brett gegen den Kopf ++

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In Vinnhorst hat eine Mutter einem Mann im Streit ein Holzbrett gegen den Kopf geschlagen. Die Frau war zuvor mit ihrem Sohn an der Friedenauer Straße aus der Stadtbahn ausgestiegen. Der betrunkene Mann schubste das 2 Jährige Kind plötzlich zu Boden. Daraufhin entwickelte sich ein Streit zwischen dem Fremden und der Mutter. Sie griff im weiteren Verlauf nach einem Brett und schlug es dem Mann gegen den Kopf, sodass er verletzt wurde. Als die Frau mit ihren Kind weiterging, nahm der Betrunkene wiederum das Brett und warf es in die Richtung der beiden, traf aber nur ein Auto das am Straßenrand geparkt war.  Die inzwischen alarmierte Polizei nahm den Mann fest und brachte ihn zur ärztlichen Behandlung in einen Rettungswagen. Dort attackierte der 36-Jährige noch einen Polizisten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,4 Promille. Gegen den Mann wird nun wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und tätlichem Angriff auf Polizeivollzugsbeamte ermittelt, die 31 Jahre alte Mutter muss sich wegen Körperverletzung verantworten.

++ Ortsumgehung von Hemmingen verzögert sich ++

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Es dauert länger als geplant. Die Ortsumgehung von Hemmingen kommt erst im Frühjahr 2020. Das bestätigte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gegenüber Radio Hannover. Es haben sich einige Ausführungspläne verändert, heißt es. Statt wie geplant in zwei Monaten, kann die siebeneinhalb Kilometer lange Umgehungstraße deshalb erst Ende des ersten oder Mitte des zweiten Quartals 2020 freigegeben werden. Ein Grund für die Verzögerungen sind zum Beispiel zusätzliche Arbeiten am Entwässerungssystem im Unterbau der Straße. Deshalb konnte die Strecke bislang noch nicht fertig asphaltiert werden. Nach dem Ausbau der Fahrbahn müssen entlang der Strecke dann auch noch die Schutzplanken und die Beschilderungen angebracht werden. Und die Fahrbahnmarkierung wird witterungsbedingt dann erst im Frühjahr durchgeführt werden können. Durch die verzögerten Bauarbeiten steigen auch die Kosten für die Ortsumgehung von Hemmingen, von ursprünglich 55 auf 70 Millionen Euro.

++ Ressourcen aufgebraucht: Aktionsbündnis macht am Opernplatz auf Earth Overshoot Day aufmerksam ++

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Die Menschheit lebt weit über ihren Verhältnissen: Darauf macht der heutige Erdüberlastungstag aufmerksam. Klimaaktivisten haben sich bereits Sonntagabend auf dem Opernplatz versammelt, um Plakate, Stände und Zelte aufzubauen, die einen besseren Umgang mit der Erde fordern. Ab 8 Uhr Morgens begann am Montag die dortige Mahnwache, die insgesamt 24 Stunden dauert. Zu den Initiatoren in Hannover gehören vor allem Jugendorganisationen, darunter die  Bewegungen Fridays und students for future, die BUND Jugend Hannover sowie die jungen Ableger von Grünen, SPD und Linken. Mit Gesprächen, Workshops und weiteren Aktionen machen sie darauf aufmerksam, dass die jährlichen Ressourcen der Erde bereits jetzt für dieses Jahr aufgebraucht sind. Um 17 Uhr veranstalten die Gruppen eine Menschenkette. 

++ Zwei gewalttätige Obdachlose am Hauptbahnhof festgenommen ++

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Dass sich das neue Sicherheitskonzept am Hauptbahnhof Hannover lohnt, hat sich am Wochenende erneut bestätigt.Gleich zwei gewaltbereite obdachlose Männer sind da nämlich festgenommen worden. Beide wurden sogar mit Haftbefehl gesucht, teilte die Polizei mit. Sonntag Morgen wurde ein 35-Jähriger mit 4,6 Promille im Zuge einer Streiterei auffällig. Der Wohnungslose musste gefesselt und in Polizeigewahrsam genommen werden. Nach ihm war zuvor schon wegen gefährlicher Körperverletzung gefahndet worden. Bereits am Freitag nahm die Polizei einen anderen Obdachlosen fest: Der 36-Jährige war zuvor in eine Schlägerei verwickelt und ein Haftbefehl stand aus wegen Leistungserschleichung. Auf der Wache zeigte der Mann außerdem den Hitlergruß. Das Areal rund um den Hauptbahnhof gilt seit Längerem als Kriminalitätsschwerpunkt.

++ Kind zieht Klage für 50+1-Ausnahmeregelung zurück ++

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Martin Kind hat seine Übernahmepläne bei Hannover 96 offenbar endgültig aufgegeben. Der Verein teilte am Abend auf seiner Homepage mit, dass die ohnehin bereits ruhende Klage vor dem Schiedsgericht für eine Ausnahmegenehmigung der 50+1-Regel zurückgezogen worden sei. Nach der Abwahl von Kind als Clubchef hatte sich das bereits abgezeichnet. Sein Nachfolger Sebastian Kramer hatte angekündigt, den weiteren Umgang mit dem Antrag prüfen zu wollen. Kinds Anwalt hatte das Gericht laut Medienberichten am 11. Juli über die Rücknahme informiert. Ob die Debatte nun vollständig beendet ist, ist fraglich. Denkbar wäre weiterhin, dass Kind eine Grundsatz-entscheidung zur 50+1-Regel vor dem Landgericht einfordert.

++ Wilde Verfolgungsjagd in Mittelfeld: Mann versucht mit 180 km/h Polizei zu entrinnen ++

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Am späten Samstagabend ist ein Mann mit 180 km/h durch Hannover gerast, um sich vor einer Polizeikontrolle zu drücken und hat sich so eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Am Wülferoder Weg in Mittelfeld begann seine Flucht. Dort wurde der Mann etwa eine halbe Stunde später auch gestoppt und festgenommen. In der Zwischenzeit wurde er durch Mittelfeld und benachbarte Stadtteile von etlichen Streifenwagen und einem Hubschrauber verfolgt. Nach Angaben der Polizei soll der 31-Jährige stellenweise Tempo 180 gefahren sein. Auch ein Polizeifahrzeug soll er beschädigt haben. Wie sich herausstellte, hatte der Mann keinen Führerschein.

++ Südschnellweg: Tunnel ist beschlossen ++

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Es gibt eine Entscheidung für den Südschnellweg: Die marode Brücke über die Hildesheimer Straße soll weichen – dafür kommt ein Tunnel. Das hat das Bundesverkehrsministerium mitgeteilt und die Kosten auf 140 Millionen Euro veranschlagt. Für Döhren bedeute der Tunnel eine deutliche Entlastung beim Verkehr und eine höhere Lebensqualität, sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium, am Freitag laut Mitteilung.

Der Neubau ist nötig, weil die Brücke über die Hildesheimer Straße marode ist. Im vergangenen Jahr musste der Verkehr zeitweise einspurig und mit Tempo 10 über die Brücke geführt werden. Rund 60.000 Fahrzeuge nutzen den Südschnellweg pro Tag. Um die Frage, ob Brücke oder Tunnel, hatte es immer wieder Streit gegeben. Der Bund, der zuständig für die B3 ist, musste beide Varianten durchspielen. Laut Verkehrsministerium starten nun die Detailplanungen, dann folgt das Planfeststellungsverfahren.

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