++ Coronaverdacht: Unterricht an Evangelischer IGS Wunstorf wieder eingestellt ++

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Erst am Montag hatte der Unterricht für die Abschlussklassen wieder begonnen. Am Donnerstag war die Evangelische IGS Wunstorf schon wieder geschlossen, es fand kein Unterricht statt.  Es liegt der Verdacht vor, dass sich ein Schüler mit dem Coronavirus infiziert hat. Es handelt sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme, hieß es von der Schulleitung in einem Schreiben an die Schüler und Eltern. Die Schule nehme trotz aller Hygieneregeln ihre Fürsorgepflicht sehr ernst und möchte alle Beteiligten schützen. Das Gesundheitsamt wird jetzt über weitere Schritte entscheiden. Die Notbetreuung für die jüngeren Schüler konnte aber laut Schulleitung weiter stattfinden, weil eine Infektionskette völlig ausgeschlossen werden konnte. Spätestens am Wochenende soll das Labor-Ergebnis zum Corona-Verdachtsfall vorliegen.

++ Zwölf Flüchtlingskinder bleiben in Niedersachsen ++

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Vor fast zwei Wochen sind die ersten Kinder und Jugendlichen aus den griechischen Flüchtlingslagern nach Deutschland geholt worden. Zwölf der 47 jungen Flüchtlinge bekommen in Niedersachsen ein neues Zuhause. Jetzt steht fest, in welchen Kommunen sie künftig leben werden. So werden unter anderem die Region Hannover zwei und die Stadt Hannover drei Jungen aufnehmen. Sozialministerin Carola Reimann sagte am Donnerstag, dass die Bereitschaft und Solidarität niedersächsischer Kommunen sehr groß gewesen sei. Sie hoffe sehr, dass die Kinder nach ihren schrecklichen Erlebnissen bei uns endlich zur Ruhe kommen, sich schnell einleben und so auch die Chance für ein kind- und jugendgerechtes Aufwachsen bekommen werden. Innenminister Boris Pistorius hatte sich seit November dafür stark gemacht, Kinder aus den Flüchtlingslagern nach Deutschland zu holen. Der Minister sagte: „Ich bin sehr froh, dass die Kinder nun nach allem, was sie in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln erleben mussten, in Sicherheit sind. Ich kenne die schreckliche Situation vor Ort und ich fordere den Bund auf, dafür zu sorgen gemeinsam mit anderen EU-Staaten schnell weitere Kinder aus dem Elend in Griechenland zu holen, diese Aktion darf nur ein Anfang sein."

++ Stadt und Region stellen Corona-Sozialfonds bereit ++

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Stadt und Region Hannover haben einen gemeinsamen Corona-Sozialfond eingerichtet. Um besondere soziale Härten zu vermeiden, werden demnach 750.000 Euro bereitgestellt. 250.000 Euro trägt die Stadt, 500.000 Euro die Region. Der Sozialfonds ist für Einwohner der Stadt Hannover und der 20 Umlandkommunen in der Region gedacht, die als Kurzarbeiter, Solo-Selbstständige, Freiberufler oder Kleinunternehmer oder Arbeitslose während der Corona-Pandemie unmittelbar von einem individuellen Notfall betroffen sind. Voraussetzung für die Unterstützung aus dem Sozial-Fonds ist, dass bereits alle gesetzlichen Leistungsansprüche ausgeschöpft sind. Es muss sich um besondere Härtefälle handeln und die Notlage glaubhaft begründet und belegt werden. Die Höhe der Unterstützung kann im Einzelfall bis zu 1.500 Euro betragen. Über die Gewährung der Hilfe wird durch den Fachbereich Soziales der Landeshauptstadt Hannover zusammen mit dem Fachbereich Soziales der Region Hannover entschieden. Das konkrete Antragsverfahren ist in der Vorbereitung.

++ Drei-Stufen-Plan für Öffnung: Erst Zoo, dann Restaurants und Hotels ++

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In der Corona-Krise sind weitere Lockerungen geplant: Das Land Niedersachsen hat zusammen mit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ein Drei-Phasen-Konzept entwickelt, wie Auflagen für die Tourismusbranche, die Hotellerie und Gastronomie schrittweise zurückgenommen werden können. Wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte, sollen in einer ersten Phase touristische Outdoor-Angebote wie Zoos, Freizeitparks und Klettergärten wieder aufmachen. In einer zweiten Phase werden den Plänen zufolge dann Restaurants und mit eingeschränkter Nutzung Ferienwohnungen sowie Hotels folgen. Mit der letzten Phase soll der Übernachtungstourismus ohne Einschränkung erlaubt sein. Alles unter strikter Abstandsregelungen und Hygienevorgaben. Einen konkreten Zeitrahmen für den Start der verschiedenen Lockerungsphasen nannte das Wirtschaftsministerium zunächst noch nicht. Dies würden die Länder in Absprache mit dem Bund eigenverantwortlich bestimmen. Wie die Haz berichtet, werden aber durchaus bereits konkrete Daten ins Auge gefasst: Als Erstes sollen ab dem 7. Mai angeblich die Zoos und Freizeitparks wieder aufmachen dürfen, am 11. Mai die Restaurants und am 25. Mai dann offenbar die Hotels.

++ Nach starkem Andrang: Geänderte Regeln für Wertstoffhöfe ++

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Der Andrang an den Wertstoffhöfen ist weiterhin groß. Er hat sogar zugenommen, seitdem die Höfe am Dienstag wieder jede Art von Abfällen annehmen. Um die langen Autoschlangen zu verkleinern, hat der Abfallentsorger aha entschieden, dass ab Donnerstag an allen Wertstoffhöfen neue Regeln gelten, die sich am Kennzeichen der Fahrzeuge orientieren. An geraden Kalendertagen dürfen ab sofort nur noch Autos Abfall und Schrott anliefern, die eine gerade End-Kennziffer auf dem Kennzeichen haben. An ungeraden Tagen nur Fahrzeuge mit ungerader Endziffer. Am Dienstag und auch am Mittwoch hatte aha einige Wertstoffe schließen müssen, weil der Andrang so groß war. Am Wertstoffhof Schörlingstraße in Linden-Mitte waren nach Angaben des Abfallentsorgers sogar Mitarbeiter beim Regeln des Verkehrs bedroht worden.

++ Tag der Arbeit: Gewerkschaftler verlegen Aktionen ins Netz ++

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will den Tag der Arbeit im Internet feiern. Das kündigte der Stadtverband Hannover an. Am Freitag sollen zum 1.-Mai-Feiertag diverse Online-Mitmach-Aktionen stattfinden, geplant ist unter anderem ein Livestream mit Gesprächen und Musik, teilte der DGB mit. In Hannover wird dafür am Goseriedeplatz mit einer Illumination geworben. Hintergrund ist, dass Demonstrationen corona-bedingt abgesagt sind. Die Gewerkschaftler zeigten sich aber überzeugt, dass auch digital ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt werden könne.

++ "stayathome"-Marathon: Läufer trotzen der Absage des HAJ-Marathons ++

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Der Hannover Marathon ist ausgefallen, gelaufen wurde trotzdem. Der Veranstalter des Sportevents rief stattdessen zu einem "stayathome"-Marathon auf. Läufer gingen am Sonntag in Hannover allein für sich ins Freie und liefen ihren eigenen Marathon. Teilnehmer sollten lediglich auf genug Abstand achten und frequentierte Strecken wie Maschsee oder Eilenriede meiden. Auch die Polizei hatte die Initiative im Vorfeld begrüßt. Ursprünglich sollte am Sonntag die 30. Auflage des Hannover Marathons steigen. Zehntausende Amateur- und Profi-Läufer waren angemeldet.

++ Erste Schulöffnungen: Hygienekonzepte auf dem Prüfstand ++

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Nach sechs Wochen Pause startet in Hannover der Schulunterricht. Zunächst kehren in Gymnasien sowie Gesamt-, Real- und Hauptschulen nur die angehenden Abschlussklassen zurück. Unter besonderer Beobachtung stehen in der erste Woche vor allem die entwickelten Schutzmaßnahmen der Schulen. Bei Familien und Schulpersonal herrschte bis zuletzt Verunsicherung und Skepsis. Viele fürchten, dass die Hygienekonzepte noch nicht praxistauglich sind. Schulen beklagten, dass das Kultusministerium bei den Vorbereitungen zu wenig unterstützt habe.

++ Geschäfte und ÖPNV: Maskenpflicht tritt in Kraft ++

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In Hannover ist am Montag die Maskenpflicht in Kraft getreten. Sie soll dort greifen, wo ein Mindestabstand von 1,50 Meter nicht konsequent eingehalten werden kann: in Supermärkten und anderen Geschäften, Einkaufszentren, bei der Post und auf Wochenmärkten. Ausgenommen sind Banken. Außerdem gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr: in Bussen und Bahnen, an Haltestellen und an Bahnhöfen. Polizei und Ordnungsamt werden die neue Regel durchsetzen, auch die Geschäfte können Leuten ohne Mund-Nasen-Schutz den Zutritt verweigern. Mit Bußgeldern als letztes Druckmittel will die Landesregierung für den Anfang noch warten. 

++ Schulen: Keine Maskenpflicht im Unterricht ++

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Am Montag geht die Schule wieder los, zumindest für die Abschlussklassen. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes im Unterricht ist dabei nicht vorgesehen, der Mindestabstand in den Räumen sei gewährleistet. Das hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Freitag in Hannover gesagt bei der Vorstellung der neuen Corona-Verordnung des Landes. Trotzdem sollten sich Schüler und Lehrer regelmäßig die Hände desinfizieren und sich nicht zu nahe kommen: Händeschütteln und Umarmungen seien tabu, so Tonne.

In den Bussen und Bahnen zur Schule gilt die Maskenpflicht ab Montag natürlich schon. Allerdings sind die Fahrer laut Corona-Verordnung nicht verpflichtet, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes zu kontrollieren. Verkehrsbetriebe hätten allerdings eigene Regeln, an die sich die Schülern halten müssten.

++ Frisöre öffnen wieder - unter Auflagen ++

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Privat die Haare schneiden, das ist – notgedrungen – voll im Trend. Wem die Kontrolle über die Mähne inzwischen aber entglitten ist, der kann sich freuen: Ab 4. Mai dürfen Frisöre wieder öffnen, allerdings unter Auflagen. Das geht aus der geänderten Corona-Verordnung des Landes hervor, die die Vize-Chefin des Krisenstabs, Claudia Schröder am Freitag vorgestellt hat.

Frisöre müssen sich demnach die Hände vor und nach dem Haareschneiden desinfizieren. Und sie müssen den Namen und beispielsweise die Telefonnummer jedes Kunden notieren und für drei Wochen aufbewahren. So soll gewarnt werden können, wenn ein Corona-Fall auftritt.

++ Land will private Kinderbetreuung erlauben ++

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Das Thema „Wohin mit den Kindern“ beschäftigt viele Eltern. Ab Mitte Mai will die Landesregierung nun private Kinderbetreuung erlauben. Eine Öffnung der Kitas sieht Kultusminister Tonne derzeit nicht, wie er am Freitag im Landtag in Hannover sagte. Das lasse der Infektionsschutz noch nicht zu.

Künftig sollen bis zu fünf Kinder einschließlich der eigenen zu Hause betreut werden können. Allerdings müsse es dafür feste Betreuer geben, außerdem dürfe kein anderes Kind nachrücken, wenn eines ausscheide. Die genauen Regeln will das Land in den kommenden Tagen mit den Kommunen erarbeiten und im Mai vorstellen.

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