++ Calenberger Neustadt: Einbrecher kocht sich was ++

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Nicht schlecht gestaunt haben die Bewohner einer WG in der Calenberger Neustadt: Am Donnerstagmorgen trafen sie einen wildfremden Mann in der Küche ihrer Wohnung in der Emdenstraße an. Der 49-Jährige hatte die Terrassentür aufgehebelt und war gerade dabei, sich Essen zu kochen. Weil sich der Obdachlose weigerte zu gehen, riefen die Bewohner die Polizei. Die nahm den Mann fest und ermittelt nun wegen Einbruchdiebstahl. Der Mann musste wegen Fluchtgefahr in U-Haft.

++ Landwehrkreisel: Nun wird der Südbereich teilweise gesperrt ++

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Die gute Nachricht vom Landwehrkreisel: Ab Samstag wird die Spuren-Sperrung im Norden aufgehoben. Die schlechte Nachricht: Dafür wird dann auf der Südseite gearbeitet und auch teilweise gesperrt.

Grund ist die Suche nach möglichen Bombenblindgängern, denn der Kreisel soll umgebaut werden. Wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitteilte, sind bisher weder Munition noch Blindgänger gefunden worden.

Voraussichtlich nächste Woche Freitag soll der Landwehrkreisel dann wieder komplett frei sein.

++ Region Hannover ruft Klimanotstand aus ++

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Nun also tatsächlich: Die Region Hannover will den Klimanotstand ausrufen. Am 12. November soll der Antrag von der Regionsversammlung verabschiedet werden, berichtete zuerst die NP. Zuvor durchläuft der Antrag den Umweltausschuss. Eine Gruppierung um Linke, Piraten und der Partei hatte den Vorstoß im Mai ins Spiel gebracht. Die Grünen hatten den Antrag zunächst als zu unkonkret kritisiert, jetzt stehen aber zehn konkrete Klimaschutzmaßnahmen, auf die sich die Fraktionen einigen konnten. Darunter die Aufforstung des Waldes und eine häufigere Offenlegung von CO2-Bilanzen. Außerdem soll der ÖPNV gestärkt werden: Gefordert wird, dass sich Hannover beim Bund als Modellkommune für 365-Euro-Jahrestickets bewirbt.

++ Aus Kupferplatten des Anzeiger Hochhauses: Skulptur-Koloss in Pariser Museum ++

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Neun Meter hoch und eine Tonne schwer – eine kolossale Skulptur, die ihre Wurzeln in Hannover hat, ist aktuell in einem Pariser Museum zu sehen. Ein begehbares Kunstwerk, erbaut aus 90 Jahre alten, abgetragenen Kupferplatten des Anzeiger Hochhauses - ebenfalls mit dem wohlbekannten Grün, das auch jetzt noch die Kuppel des Anzeiger Hochhauses schmückt. Die Bildhauerin Katinka Bock hat die monströse Skulptur erschaffen. „Rauschen“ ist der Name. Um den Hohlkörper aus Kupfer zu bestaunen, muss man allerdings nicht extra nach Frankreich fahren. Im März 2020 kommt das Werk zu uns in die Kestnergesellschaft für eine Soloausstellung.

++ 5G-Konferenz: Hannover testet autonomes Fahren in Messehalle ++

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Im Rahmen der Fachkonferenz 5G CMM wird ´seit Dienstag vorgeführt, was irgendwann der Standard sein kann: Autonomes Fahren. Das Messegelände in Hannover soll im kommenden Jahr eines der weltweit größten Testgelände für autonomes Fahren werden. Zum Auftakt kurvte bereits am Dienstag ein Fahrzeug durch eine Messehalle und wich auf beeindruckende Weise projizierten Hindernissen aus. Besucher konnten das mit einer VR Brille mitverfolgen. Irgendwann soll das dann auch mit realen Hindernissen funktionieren, natürlich auf Basis ultraschneller 5G Datenübertragung.

++ Richtfest gefeiert: Wohnheim am Berggarten soll nächstes Jahr fertig sein ++

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Die Wohnungsnot in Hannover ist nicht zuletzt für Studierende ein Problemthema. Aber der Rohbau für ein neues Studentenwohnheim am Berggarten gibt Anlass zur Vorfreude. Am Dienstag wurde an der Haltenhoffstraße in der Nordstadt Richtfest gefeiert, unter anderem mit Bürgermeister Thomas Herrmann, Niedersachsens Bauminister Olaf Lies und Leibniz-Uni-Präsident Volker Epping. Zum Wintersemester 2020/2021 soll das schicke neue Wohnheim fertig sein. 184 Studierende sollen darin Platz finden, neben Wohnraum soll es auch Arbeitsflächen geben. Für Hannover gibt es enormen Nachholbedarf: Rund 50.000 junge Menschen studieren im neuen Semester bei uns in Hannover. Dem stehen aktuell rund 2.500 Wohnheimplätze gegenüber. Studentenwohnheime werden allerdings in der Mehrheit von ausländischen Studierenden genutzt.

++ Exposeeum muss noch diesen Monat aus den Räumlichkeiten raus ++

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Das Exposeeum verliert laut Medienberichten seine Räumlichkeiten am Messegelände. Das Museum, das mit Ehrenamtlichen an die Weltausstellung Expo 2000 erinnert, muss bereits zum Ende des Monats raus. Der Vermieter kündigte dem Verein aber rechtmäßig so kurzfristig. Da er nur als Zwischenmieter drin war, gab es keinen festen Vertrag und deshalb auch günstigere Konditionen, erklärte die Vorsitzende des Exposeeums Gil Koebberling. Eine Immobiliengruppe will die Räumlichkeiten an der Expo Plaza anders verwenden und umbauen. Das Exposeeeum sucht jetzt dringend neue Räumlichkeiten. Den deutschen Pavillon als Ersatz-Bleibe lehnte die Stadt bereits ab. Eine andere Lösung gibt es bislang offenbar nicht.

++ Begrünte Dächer über Hannover: "Roofwalk"-Vision wird auf Investorenmesse präsentiert ++

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Was würden Sie davon halten?! Fantastische Ausblicke genießen auf begrünten Dächern in Hannovers Innenstadt, diese miteinander verbunden durch kleine Brücken. Der sogenannte "Roofwalk" könnte durchaus Realität werden. Auf der Investorenmesse Expo-real in München wird die Vision laut Medienberichten bereits präsentiert, unter anderem von Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette und vom Karstadt-Kaufhof-Eigentümer Signa. Die Idee, Hannovers Dächer zu bepflanzen, stammt ursprünglich von Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten. Derzeit wird bereits eine Machbarkeitsstudie zum Roofwalk erarbeitet. Mit der Dachlandschafts-Vision wirbt Hannover bei der Investorenmesse auch für den eigenen Wirtschaftsstandort.

++ Ehrlich und mutig: Taxifahrer aus Hannover hilft, wo er kann ++

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Atila Tuna ist Taxifahrer und vor allem ist er couragiert und aufrichtig. Denn der Hannoveraner ist am Sonntag nicht zum ersten Mal vorbildlich in Erscheinung getreten. Gegen 13 Uhr stand er mit seinem Wagen an einer Ampel, als er eine Auseinandersetzung am Schwarzen Bären mitbekam. Dort hatten Polizisten Schwierigkeiten, einen mit Küchenmesser bewaffneten Pöbler zu beschwichtigen. Der hatte einen Polizisten sogar im Schwitzkasten. Der muskulöse Taxifahrer zögerte nicht und eilte den Beamten zur Hilfe. So konnte der aggressive Mann überwältigt und in Handschellen gelegt werden. Tuna erntete Lob und Applaus. Nicht zum ersten Mal: Vor gut anderthalb Jahren, im Februar 2018, fiel er bereits durch sein gutes Herz auf: Ein Fahrgast hatte damals über 100.000 Euro in bar in dessen Taxi liegenlassen, die er vollständig an den Besitzer zurückgab.

++ Feuerwehrleitstelle am Weidendamm - bis nächsten Sommer fertig? ++

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Ist die neue Feuerwehrleitstelle am Weidendamm kommendes Jahr endlich bezugsfertig? Nach Informationen der HAZ, die sich auf Feuerwehrkreise beruft, stehen die Chancen offenbar nicht schlecht. Und das wird auch Zeit. Schließlich sind die Bauarbeiten an der zentralen Feuerwache bereits zwei Jahre in Verzug. Bis Sommer 2020 könnten die Bauarbeiten durch sein. Dann könnte es aber noch einige Zeit dauern, bis die aufwändige Technik komplett eingerichtet ist. Die neue Leitstelle soll künftig alle Notrufe in Hannover und Umland zentral koordinieren, deckt also rund 1,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger ab. Ursprünglich war der Start der Feuerwehrleitstelle im Oktober 2017 geplant, allerdings hatten Streitigkeiten zwischen der Stadt und der zuständigen Baufirma für Stillstand gesorgt.

++ OB-Wahl: Briefwahlstellen ab jetzt geöffnet ++

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Seit Montag können Hannoveraner ihren neuen Oberbürgermeister wählen. Knapp drei Wochen vor dem offiziellen Wahltag sind am Morgen (8 Uhr) die beiden Briefwahlstellen im neuen Rathaus und im Podbi Park in der List geöffnet worden. Unter Vorlage des Personalausweises kann dort laut Stadtangaben auch direkt gewählt werden. Am 27. Oktober ist Wahltag, bis zum Freitag vorher haben die Briefwahlstellen geöffnet. Insgesamt sind rund 406.000 Hannoveraner aufgerufen, ihr Votum abzugeben, wahlberechtigt sind bereits Menschen ab 16 Jahren. Zehn Bewerber stehen für das Amt des Oberbürgermeisters zur Wahl.

++ Stromschläge am Fahrgeschäft: Vier Verletzte beim Oktobermarkt Burgdorf ++

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Ein Fahrgeschäft auf dem Oktobermarkt in Burgdorf hat am Freitag und Samstag vier Verletzte hervorgebracht. Die Opfer erlitten Stromschläge, nachdem sie das Geländer des Autoscooters angefasst hatten. Das teilte die örtliche Polizei mit. Zwei 13-jährige Jugendliche und ein 50-Jähriger Mann seien am Freitag leicht verletzt worden. Daraufhin wurde das Fahrgeschäft geschlossen und sollte von einem Elektriker überprüft werden. Doch der Defekt wurde offenbar nicht behoben. Am Samstag stand das Geländer erneut unter Strom, erneut wurde ein 13-jähriger Teenager verletzt und musste sogar zur Behandlung nach Hannover in die MHH gebracht werden. Am Sonntag wurde die Hauptstromleitung abgeschaltet, dadurch waren dann alle Fahrgeschäfte außer Betrieb.

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