++ Versuchter Hundeklau: Pärchen muss zahlen ++

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Sprichwörtlich auf den Hund gekommen ist ein Pärchen aus Hannover. Das Amtsgericht hat den 52-Jährigen und seine 48 Jahre alte Partnerin am Mittwoch zu Geldstrafen verurteilt wegen gemeinschaftlicher versuchter Nötigung. Im August hatten die beiden versucht, einer 24-Jährigen den Hund klauen, genauer gesagt eine kleine Mischlingshündin. An der Stadtbahn-Haltestelle Hogrefestraße in Stöcken hob der 52-Jährige das Tier hoch, seine Partnerin drohte der Besitzerin mit Pfefferspray. Die 24-Jährige konnte sich ihre Hündin aber schnappen und mit der Bahn flüchten.

Wie gestern vor dem Amtsgericht bekannt wurde, kannten sich die drei schon länger. Die 24-Jährige hatte dem Pärchen das Tier geschenkt, der 52-Jährige gab es dann aber zurück, angeblich weil sich die beiden getrennt hatten. Der Richter nahm das den Angeklagten nicht ab und verurteilte sie zu Geldstrafen von insgesamt 800 Euro. Die kleine Mischlingshündin darf bei der 24-Jährigen bleiben.

++ Kulturhauptstadt 2025: Ein Kiosk tourt durch Hannover

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Hannover will Kulturhauptstadt 2025 werden. Am Donnerstag hat die Stadt in Ricklingen über das Thema informiert, und zwar mit einem mobilen Kulturhauptstadt-Kiosk. Interessierte konnten dort auch eigene Ideen einbringen. Die stellvertretende Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf sagte, man wolle wissen, was man tun müsse, um die Menschen zu erreichen, die im normalen Leben wenig mit Kultur zu tun haben.

Am 2. März soll der Kulturhauptstadt-Kiosk in Mitte stehen, am 30. März in Groß Buchholz. Weitere Termine sind in Planung. Alle 13 Stadtbezirke sollen drankommen.

++ Staubilanz 2018: ADAC veröffentlicht Verkehrsstatistik ++

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Autofahrer standen in Niedersachsen im vergangenen Jahr noch öfter im Stau als im Vorjahr.  Insgesamt summierten sich die Kilometer in Niedersachsen auf mehr als 155.250. Das bedeutet: trauriger Spitzenreiter unter den norddeutschen Bundesländern. Die meisten Staukilometer in Niedersachsen wurden auf der A1 gemessen, die von Norden über Bremen und Osnabrück Richtung Ruhrgebiet führt. An zweiter Stelle in der Staubilanz landete die Nord-Süd-Achse A7 mit insgesamt fast 43.672 Kilometern. Hier waren besonders häufig die Abschnitte zwischen Schwarmstedt und Berkhof sowie zwischen Westenholz und Schwarmstedt betroffen. Die folgenschwersten Unfälle des Jahres gab es auf der A2, die meisten davon waren mit LKW-Beteiligung. Der staureichste Abschnitt war dabei im Raum Lehrte, gefolgt von der Baustelle zwischen Wunstorf-Kolenfeld und Bad Nenndorf sowie dem Abschnitt zwischen Wunstorf-Luthe und Garbsen.

++ Weil: Briten in Niedersachsen sollen doppelte Staatsbürgerschaft beantragen

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich am Donnerstag besorgt über einen möglichen „harten Brexit“ gezeigt – auch mit Blick auf die hier lebenden Briten. Weil sagte in Hannover, Betroffene hätten noch bis zum 29. März Zeit, eine doppelte Staatsbürgerschaft zu beantragen. Dann könnte es zu einem „harten Brexit“ kommen, also einem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU ohne Verträge.

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann warnte vor gravierenden Folgen für Unternehmen, die mit Großbritannien verbandelt seien. Allerdings bereite sein Ministerium betroffene Betriebe mit einem eigenen Brexit-Beauftragten darauf vor.

Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok sprach von möglichen Belastungen für den Zusammenhalt und den Frieden in Europa aktuell.

++ A7: Lkw-Fahrer kommt bei schwerem Unfall ums Leben

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Auf der A7 Richtung Kassel hat es am Donnerstag einen schweren Lkw-Unfall gegeben. Ein Mensch ist dabei ums Leben gekommen, wie die Polizei mitteilte. Demnach durchbrach am Nachmittag ein Lastwagen nahe der Anschlussstelle Großburgwedel die Mittelleitplanke und stürzte um. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und tödlich verletzt. Die A7 musste gesperrt werden.

++ Stöcken: Junger Mann bewusstlos geschlagen und ausgeraubt

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Raubüberfall in Stöcken: Mittwochfrüh ist ein junger Mann an der Stadtbahnhaltestelle „Freudenthalstraße“ bewusstlos geschlagen und ausgeraubt worden. Gegen halb zwei habe der 25-Jährige eine Bahn nehmen wollen, dann aber festgestellt, dass keine mehr fährt. Kurz darauf sei er von hinten niedergeschlagen worden, teilte die Polizei mit. Der oder die Täter raubten Bargeld und ließen den 25-Jährigen bewusstlos liegen. Als der Mann wieder zu sich kam, sei er durch Stöcken geirrt, bis er gegen 3 Uhr zur Feuerwache 2 gelangte und um Hilfe bat. Der Rettungsdienst brachte den Mann in ein Krankenhaus. Hinweise bitte an die Polizei.

++ ÖPNV: Fast 100 Millionen Euro für Busse und Bahnen

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Und passend zum Verkehr noch das: Das Land Niedersachsen will in diesem Jahr fast 100 Millionen Euro in den öffentlichen Nahverkehr stecken. Das hat Verkehrsminister Bernd Althusmann am Mittwoch mitgeteilt. Demnach fließt der größte Teil der Mittel nach Hannover, unter anderem in den Ausbau der A-, B- und D-Linie. Aber auch etliche Bushaltestellen sollen barrierefrei werden, unter anderem am „Königsworther Platz“ und am „Emmichplatz“ an der Musikhochschule.

++ Südschnellweg: Brücke ab Donnerstag wieder frei

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Die Südschnellwegbrücke über die Hildesheimer Straße soll wie geplant am Donnerstag wieder freigegeben werden. Das hat der Leiter der Niedersächsischen Verkehrsbehörde, Friedhelm Fischer, am Mittwoch auf Nachfrage von Radio Hannover gesagt. Derzeit erledige eine Spezialfirma die vorerst letzten Arbeiten. Im Lauf des Tages solle die Sperrung dann aufgehoben werden, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, so Fischer.

Die Bauarbeiten an der Brücke sind damit aber noch nicht ganz abgeschlossen – es müssen weitere Übergangskonstruktionen erneuert werden. Das soll in den Oster- oder den Sommerferien passieren.

++ Althusmann: Harter Brexit hätte gravierenden Folgen für die Region

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Ein möglicher „harter Brexit“ dürfte nach Meinung von Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann gravierende Folgen für hiesige Unternehmen haben. Das sagte Althusmann am Mittwoch am Rande einer Veranstaltung gegenüber Radio Hannover: "Kleine und mittlere Betriebe werden betroffen sein, wenn sie mit Großbritannien Handelsverflechtungen haben." Althusmann rät betroffenen Unternehmen, sich vom Wirtschaftsministerium beraten zu lassen, dort gibt es einen Brexit-Beauftragten.

Der Wirtschaftsminister mahnte aber auch zur Gelassenheit. Man werde sich zusammen mit der Wirtschaft auf den „Brexit“ vorbereiten – getreu dem Motto: „Keep calm and carry on.“

++ Trickbetrüger erbeuten 120.000 Euro ++

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120.000 Euro - Diese Summe haben Trickbetrüger von einem Senior aus der Calenberger Neustadt ergaunert. Sie hatten gestern in der Mittagszeit bei dem Rentner angerufen und sich als Polizisten ausgegeben. Sie gaukelten ihrem Opfer vor, dass das Ersparte bei der Bank nicht mehr sicher sei. Um seine Besitztümer zu sichern, sollte der Rentner seine Wertgegenstände dort abholen und an die falschen Polizisten übergeben. Der Senior holte anschließend 50.000 Euro in bar sowie Goldmünzen im Wert von 70.000 Euro von der Bank ab. Der ältere Mann wollte das Geld jedoch selbstständig bei einer Polizeidienststelle abgeben. Die falschen Polizeibeamten sagten daraufhin, dass ihn ein Streifenwagen abholen und zur nächsten Dienststelle bringen würde. Als es losgehen sollte, riss ihm einer der Täter aber den Stoffbeutel mit dem Geld und den Goldmünzen aus der Hand und flüchtete. Die Trickbetrüger konnten bislang nicht ermittelt werden. 

++ Ausfälle am Hbf Hannover: Weitere Störung am Stellwerk ++

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Nicht mal zwei Tage nach dem Totalausfall am Hauptbahnhof Hannover durch eine Störung am Stellwerk ist die Bahnanlage in der Nacht zu Dienstag schon wieder ausgefallen. Mittlerweile sei das Problem aber wieder behoben, teilte die Deutsche Bahn am Dienstagmorgen mit. Dennoch könnte es noch vereinzelt zu Folgeverspätungen kommen.  Die Deutsche Bahn untersucht aktuell wie es zu den Störungen am Stellwerk kommen konnte. Nach ersten Erkenntnissen soll Wasser in das Bauwerk eingedrungen sein und so die Stromversorgung beschädigt haben.  Die genaue Ursache ist noch unklar. Mithilfe der Untersuchungsergebnisse will die Deutsche Bahn Verbesserungen für die Zukunft vornehmen. Aus dem Stellwerk wird der Bahnverkehr gesteuert. Bei einer massiven Störung können Züge am Hauptbahnhof  Hannover weder ein- noch ausfahren.

++ Fahrkartenautomaten gesprengt: Handelt es sich um Serientäter? ++

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Schon wieder ist ein Fahrkartenautomat in der Region Hannover gesprengt worden. Diesmal in Isernhagen, vergangene Woche in Herrenhausen. Und tatsächlich häufen sich die Vorfälle seit Ende vergangenen Dezember. Es gab bereits Automatensprengungen in Sehnde, Laatzen, Ronnenberg und Badenstedt. Die Polizei prüft Zusammenhänge. Beim aktuellen Fall in Isernhagen schlugen die Täter in der Nacht zu Dienstag gegen 2 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Altwarmbüchen-Zentrum zu. Mittels Explosion öffneten sie den Fahrkartenautomaten und klauten eine Geldkassette. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen.

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