Jetzt läuft auf Radio Hannover:
Hannover News - Radio Hannover - die Stimme der Stadt auf 100,0

++ Niedersachsen befreit Grundschüler von Präsenzpflicht ++

Kategorie:

Erst am Montag waren die Grundschüler in Niedersachsen mit geteilten Klassen wieder in die Schulen zurückgekehrt. Zunächst sah es nach den harten Bund-Länder-Verhandlungen danach aus, als würde Niedersachsen den Primarbereich erneut schließen. Doch die Landesregierung geht einen eigenen Weg und lässt die Grundschulen mit dem bisherigen Wechselunterrichtsmodell weiter geöffnet. Allerdings befreit das Land Niedersachsen die Grundschüler von der Präsenzpflicht. Eltern können also selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken wollen oder zu Hause im Homeschooling behalten wollen. Gerade für junge Schüler sei das Lernen in der Schule besonders wichtig, ebenso der Kontakt zu Gleichaltrigen, betonte Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Mittwochvormittag in Hannover. Das Land rechnet durch die Befreiung von der Präsenzpflicht, dass sich die Schülerzahl in den Klassen um 75 Prozent reduzieren wird.

++ Stadt startet neues Obdachlosenprojekt ++

Kategorie:

In Hannover geht am Mittwoch ein weiteres Angebot für Obdachlose an den Start. Das neue Modellprojekt heißt "Plan B - OK" und bietet den Wohnungslosen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern zusätzlich auch soziale Beratung und Anschlussperspektiven. Die Stadt stellt dafür ein Gebäude in Döhren in der Nähe des Fiedelerplatzes zur Verfügung. Das Mehrfamilienhaus bietet Platz für 21 Bedürftige, die aus eigener Kraft nicht aus der Obdachlosigkeit herausfinden. Sie können dort drei Monate in Einzelzimmern wohnen. Während ihres Aufenthaltes werden die Odachlosen von Mitarbeitern und Sozialpädagogen des Deutschen Roten Kreuzes intensiv betreut und dabei unterstützt eine neue Lebensperspektive zu finden. Die Stadt Hannover möchte das Projekt zukünftig auf 70 Wohnplätze ausweiten. Insgesamt hat die Stadt Kosten von rund 2,2 Millionen Euro für den Zeitraum von drei Jahren eingeplant.

++ Spezielle Masken in Öffis und Geschäften + mehr Homeoffice ++

Kategorie:

Nach zähen Verhandlungen bis spät in den Abend haben die Bundeskanzlerin und die 16 Ministerpräsidenten eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar mit einigen Verschärfungen beschlossen. Für Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln und auch in Geschäften reichen Alltagsmasken aus Stoff nicht mehr aus. Künftig sind medizinische Masken oder FFP2-Masken vorgeschrieben. Für das Arbeiten aus dem Homeoffice soll mit einer neuen Verordnung deutlich mehr Verbindlichkeit einziehen. Demnach müssen Arbeitgeber künftig überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen. Bis Mitte Februar sollen laut Aussage der Kanzlerin grundsätzlich auch die Schulen geschlossen bleiben. Niedersachsen hat sich hier bislang für einen Sonderweg entschieden: Grundschüler und Schüler von Abschlussklassen werden im Wechselmodell mit geteilten Klassen unterrichtet. Ministerpräsident Stephan Weil erklärte allerdings am späten Dienstagabend, dass bei der Situation in den Grundschulen Änderungen zu erwarten seien. Über deren Inhalt werde die Landesregierung im Laufe des Tages entscheiden.

++ Kommt die Homeoffice-Pflicht? Arbeitgeberverband dagegen ++

Kategorie:

Wenn Bund und Länder am Dienstag über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beraten, dann will sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil für verbindliche Homeoffice-Regelungen aussprechen. Beim Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall stößt das auf Missfallen. Bei der von Weil  vorgeschlagenen Rechtfertigungsverpflichtung für Arbeitgeber befürchtet der Verband eine starke Gefährdung des Betriebsfriedens. Das bisher gesetzlich geschützte Direktionsrecht des Arbeitgebers werde damit eingeschränkt, so NiedersachsenMetall-Chef Volker Schmidt.  Dies sei justiziabel und würde eine Klagewelle lostreten. Zudem gibt der Arbeitgeberverband zu Bedenken, dass eine Homeoffice-Pflicht die finanziell angespannte Situation der Betriebe weiter verschärfen würde, da der Heimarbeitsplatz in puncto Ausstattung, Ergonomie und IT-Sicherheit Büro-Anforderungen erfüllen müsste. Um die Bereiche Homeoffice und Mobiles Arbeiten weiter auszubauen, plädiert NiedersachsenMetall für steuerliche Anreize für Arbeitgeber.

++ Vermissten-Fall aus Seelze: War das Verschwinden nur vorgetäuscht? ++

Kategorie:

Fast eine Woche lang galt eine Frau aus Seelze-Lohnde als vermisst. Die Kriminalpolizei befürchtete, dass der 32 Jährigen etwas Schlimmes zugestoßen sein könnten. Jetzt soll die Frau laut HAZ gestanden haben, den Vorfall bewusst inszeniert zu habenDie ganze Geschichte war nur erfunden und das Verschwinden vorgetäuscht. Das soll die Frau aus Lohnde bei ihrer Vernehmung bei der Polizei eingeräumt haben. Die Behörde ermittelt jetzt gegen die Frau wegen des Verdachts der Vortäuschung einer Straftat. Warum die 32-Jährige am Sonntag vor einer Woche aber einen Notruf absetzte, um Hilfe bat, ist weiterhin unklar. Der Anruf wurde abrupt beendet und die Polizei befürchtete eine Notsituation. Die Frau blieb verschwunden und Passanten entdeckten später das Handy der Vermissten sowie blutverschmierte Kleidungsstücke am Mittellandkanal. Am Wochenende war die Frau allerdings wohlbehalten in Berlin aufgespürt worden. Die Polizei prüft nun auch, ob die 32-Jährige die Kosten für den großen Sucheinsatz am Mittellandkanal übernehmen muss.

++ Corona-Beratung: Niedersachsen hat klare Vorstellungen ++

Kategorie:

Die niedersächsische Landesregierung geht mit klaren Vorstellungen in die Corona-Beratungen von Bund und Länder. Ministerpräsident Stephan Weil sprach sich bereits für verbindliche Regelungen zum Homeoffice aus. Insofern, dass sich Arbeitgeber erklären müssen, wenn Arbeitnehmern die Arbeit von Zuhause verwehrt wird. Auch eine Verpflichtung zu mehr Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz wird gefordert. Darüber hinaus plädiert die Landesregierung für eine Lockdown-Verlängerung bis zum 14. Februar, von einem verschärften kompletten Lockdown hält das Land mit Blick auf die wirtschaftlichen Schäden aber nichts. Nach Auffassung von Ministerpräsident Weil erfordert die aktuelle Corona-Lage in Niedersachsen allerdings weder eine FFP2-Maskenpflicht noch eine nächtliche Ausgangssperre. Die Bund-Länder-Konferenz beginnt um 14 Uhr. Angesichts der weiterhin angespannten Infektionslage und der Sorge um Virusmutationen werden die Beratungen um knapp eine Woche vorgezogen.

++ Grundschüler zurück im Präsenzunterricht ++

Kategorie:

Die Grundschüler sind am Montag in den Präsenzunterricht mit geteilten Gruppen in die Klassen zurückgekehrt. Kultusminister Grant Hendrik Tonne bewertete den ersten Tag im Szenario B als „geglückt, aber herausfordernd". Die Kinder und die Lehrkräfte seien überwiegend froh, dass auch wieder Präsenzunterricht stattfindet. Gerade für die Jüngsten sei die Zeit ohne Klassenkameraden, Freunde und Lehrer sehr lang gewesen. Sozialer Kontakt und gemeinsames Lernen unter Abstands- und Hygienebedingungen sei insbesondere für diejenigen Kinder, die erst mit dem Lesen und Schreiben beginnen, ganz wichtig, betonte Tonne. Dies sei im Distanzlernen schwierig bis unmöglich. Laut Kultusministerium haben die Schulen zurückgemeldet, dass durch den zeitlichen Vorlauf und durch die gesammelten Erfahrungen im Szenario B der Betrieb größtenteils reibungslos angelaufen ist. Trotz anhaltender Kritik, auch aus dem Kanzleramt, hatte Minister Tonne an der teilweisen Öffnung von Schulen in Niedersachsen festgehalten.

++ IcanDo aus der Norstadt mit dem Großen Stern des Sports in Gold ausgezeichnet++

Kategorie:

Riesiger Erfolg für IcanDo e.V. aus der Nordstadt: Der Verein für Spiel, Sport, Bewegung und soziale Arbeit ist mit dem Großen Stern des Sports in Gold ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gab das Ergebnis des bundesweiten Wettbewerbs am Montag in Berlin im Rahmen einer digitalen Siegerehrung bekannt. Jedes Jahr würdigt der Deutsche Olympische Sportbund das ehrenamtliche Engagement in Sportvereinen. IcanDo e.V hatte während der Corona-Pandemie die Initiative IcanDo@School ins Leben gerufen. Der Verein entwickelte dafür ein Bewegungsangebot, bei dem Kinder in Schulen und Kindergärten spielerisch den Umgang mit Nähe und Distanz lernen können. Der "Oscar des Breitensports" ist mit 10.000 Euro dotiert.

++ Fehlalarm löst Großeinsatz in Herrenhausen aus ++

Kategorie:

Große Rettungsaktion in Herrenhausen: Ein Großaufgebot der Feuerwehr hat am Sonntag in der Leine nach einer vermeintlich ertrunkenen Person gesucht. Eine Passantin hatte die Rettungskräfte am frühen Nachmittag alarmiert. Sie habe in Höhe Dorotheenstraße einen Menschen in die Leine stürzen gesehen. Trupps der Feuerwehr machten sich daraufhin am Ufer und auf dem Wasser auf die Suche. Auch ein Polizeihubschrauber flog den Bereich ab. Am Ende stellte es sich aber glücklicherweise als Fehlalarm heraus. Bis 16 Uhr waren  rund 80 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der DLRG waren im Einsatz.

++ Seelzer Vermissten-Fall: Gesuchte Frau wohlbehalten aufgefunden ++

Kategorie:

Überraschende Wende im Fall der Vermissten aus Seelze: Die gesuchte 32-jährige Frau ist wohlbehalten aufgefunden worden. Die Umstände ihres knapp einwöchigen Verschwindens bleiben aber weiterhin rätselhaft. Ermittler trafen die 32-Jährige am Wochenende in einer nicht näher genannten Großstadt an, allerdings nicht in Hannover – Beamte von hier konnten bis Sonntag zunächst nicht mit ihr sprechen. Fraglich ist, ob die zweifache Mutter eine Straftat vortäuschen wollte. Nach ihrem Verschwinden waren Handy und Kleidung mit Blutresten gefunden worden. Vieles deutete auf eine Notsituation hin. Allerdings war sie unversehrt und gilt nicht als psychisch krank. Unklar ist auch, warum sie spurlos verschwand, denn einen vorherigen Streit gab es laut Aussage des Ehemanns nicht, und auch, wie sie unterwegs war und ob und wann die Frau nach Lohnde zurückkehrt. Sie war am vorvergangenen Sonntag als vermisst gemeldet worden.