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++ Corona-Ausbruch bei UPS in Langenhagen - keine Zusteller betroffen ++

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Corona-Ausbruch bei UPS: Im Langenhagener Paketzentrum haben sich 72 Mitarbeiter mit dem Virus angesteckt, 55 weitere müssen noch getestet werden. Das hat die Region Hannover am Donnerstag mitgeteilt. Paketzusteller sind demnach nicht von dem Krankheitsausbruch betroffen.

Dafür stünden aber die Covid-19-Fälle in einer Kita und einer Schule hier in Hannover aber in Zusammenhang mit UPS, so die Region. Das Gesundheitsamt bittet Familien mit einem beruflichen Bezug zu UPS daher, ganz besonders auf das Auftreten eventueller Krankheitssymptome zu achten und ggf. den Hausarzt zu kontaktieren.

Amtsarzt Mustafa Yilmaz sagte heute, man verfolge die Kontakte jedes gemeldeten Corona-Falls nach, auch bei UPS, um die Infektionsketten zu durchbrechen. Laut Region trat der erste Corona-Fall bei dem Paketdienst mit den braunen Fahrzeugen bereits vor zwei Wochen auf. UPS beschäftigt in Langenhagen mehr als 1000 Mitarbeiter.

++ Wertstoffhöfe öffnen nach Pfingsten wieder normal ++

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Wer Müll zum Wertstoffhof fahren wollte, musste bislang gucken, ob er eine gerade oder eine ungerade Zahl auf dem Autokennzeichen hat. War die Zahl gerade, durfte er an Tagen mit geradem Datum wie dem 2. oder dem 4. zum Wertstoffhof. War die Zahl auf dem Autokennzeichen ungerade … genau. Damit ist nun Schluss: Ab Dienstag sollen alle Aha-Wertstoffhöfe in der Region Hannover wieder wie gewohnt öffnen. Die Gerade-Ungerade-Regelung entfällt. Das hat der Abfallentsorger mitgeteilt. Einzig die Beratungs- und Verkaufsleistungen würden noch nicht wieder angeboten. Natürlich gilt Abstandspflicht und das Tragen von Masken auf den Wertstoffhöfen ist erwünscht.

++ Corona-Schutz: Obdachlose dürfen länger in Jugendherberge bleiben ++

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Rund 100 Obdachlose bewohnen derzeit die Jugendherberge am Sportpark hier in Hannover. Grund ist die Corona-Krise. Stadt, Region und Land haben sich darauf geeinigt, das Angebot um einen Monat bis zum 15. Juli zu verlängern.

Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf sagte am Donnerstag, viele Obdachlose seien durch Versorgung und geregelte Tagesabläufe in der Jugendherberge zur Ruhe gekommen, hätten Hoffnung und Kraft geschöpft, und teilweise sogar Arbeit gefunden. Zudem verringere das Angebot die Gruppenbildung auf der Straße und verlangsame so die Verbreitung des Corona-Virus.

Stadt, Region und Land teilen sich die Kosten für die Unterbringung der Obdachlosen in der Jugendherberge.

++ Autofreie City: Grüne stellen Verkehrskonzept vor ++

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Die Kurt-Schumacher-Straße: Für Autos gesperrt. Ebenso die Otto-Brenner-Straße und das gesamte Steintor. Was für manchen wohl klingt wie eine Horrorvorstellung, ist Teil des neuen Verkehrskonzepts für die City, das die Grünen am Mittwoch vorgestellt haben. Die Vorsitzende des Grünen Stadtverbands Gisela Witte sagte gegenüber „Radio Hannover“, man wolle Autos nicht aus der City verbannen. Aber man wolle sie leiten. So sollten vom Cityring aus sämtliche Parkhäuser und Wohnquartiere erreichbar bleiben.

Oberbürgermeister Belit Onay hatte zuletzt die teilweise Sperrung der Schmiedestraße noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Hannovers CDU und die Innenstadt-Händler sind skeptisch gegenüber Straßensperrungen.

++ Kultusminister Tonne: Kitas sollen Mitte Juni wieder öffnen ++

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Hoffnungsschimmer für gestresste Eltern: Die Kitas in Hannover und ganz Niedersachsen könnten bald wieder öffnen. Die Zahl der Corona-Infektionen pendle sich auf niedrigem Niveau ein, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Mittwoch. Deshalb strebe er an, dass Kinder wieder in ihre Kitas dürfen – und zwar möglicherweise ab Mitte Juni, wenn auch noch nicht im vollen zeitlichen Umfang. Das Ganze müsse jedoch noch mit den Kommunalen Spitzenverbänden und den Kita-Trägern abgestimmt werden.

++ Test: Orangene Mülleimer mit flotten Sprüchen auf dem Steintorplatz ++

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Farbenfroh statt Grau-in-grau: So sollen Hannovers Mülleimer künftig aussehen – zumindest wenn es nach dem Abfallentsorger Aha geht. Der startet am Donnerstag nämlich einen Test auf dem Steintorplatz in der City. Die 75 Mülleimer auf dem Platz sollen mit orangener Signalfarbe markiert werden, damit sie besser sichtbar sind – und die Menschen ihren Abfall öfter in die Eimer werfen statt auf die Straße. Ein Aufkleber mit einem Spruch wie "Innere Werte zählen" soll die Bürger zusätzlich anspornen, sagte der Chef der Stadtreinigung Mathias Quast heute gegenüber Radio Hannover.

++ Abgesagt wegen Corona-Unsicherheiten: Kein Winterzoo 2020 ++

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Noch bevor der Sommer begonnen hat, ist der diesjährige Winterzoo bereits abgesagt. Das kündigte der Erlebniszoo Hannover am Rande eines Pressetermins an, berichtet die NP. Die Verträge müssten jetzt unterschrieben werden, heißt es vom Zoo als Begründung, das Risiko sei wegen Corona zu hoch. Damit müssen wir Hannoveraner kommenden Winter auf das beleuchtete Eislaufen und Rodeln verzichten. Der Winterzoo hätte von Ende November bis Anfang Februar des nächsten Jahres gehen sollen. Vergangenen Winter waren rund 200.000 Besucher dort.

++ Poolnudeln für mehr Abstand: Radfahrer leben weiterhin gefährlich ++

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Viele Radfahrer in Hannover wissen das längst: Autofahrer halten zu ihnen im Straßenverkehr meist zu wenig Abstand. Zu diesem Ergebnis kam am Dienstag auch ein Bündnis aus Hannoveranern. Vor dem Hintergrund der neuen Straßenverkehrsordnung, die seit Ende April einen Mindestabstand von 1,50m vorschreibt, hatten sie in der Innenstadt einen Praxistext gemacht. Die Gruppierungen Hannovair Connection und Parents for Future Hannover setzten sich dafür mit angeklemmten sogenannten Poolnudeln aufs Fahrrad. Diese länglichen Schwimmutensilien sollten den Mindestabstand zum Autoverkehr zeigen. Die Veranstalter forderten in ihrem Resümee eine fahrradfreundlichere Infrastruktur für Hannover: Oftmals seien Straßen gar nicht breit genug, um den Mindestabstand umzusetzen.

++ Betrug bei Soforthilfen: Staatsanwaltschaft ermittelt in 80 Fällen ++

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Die Soforthilfen wegen Corona rufen allein in Hannover Dutzende Betrüger auf den Plan. Wie die NP berichtet, ermittle die Staatsanwaltschaft allein in der Landeshauptstadt in 80 Fällen. Fast überall seien die Gelder bereits ausgezahlt worden. Das wäre ein Schaden von über 700.000 Euro. Die Betrüger nutzten aus, dass die Gelder sehr unbürokratisch bewilligt werden, sagte die Staatsanwaltschaft.

Unternehmen und Soloselbstständige müssen nachweisen, dass sie für die Soforthilfe berechtigt sind. Bei Betrug drohen Geldstrafen oder bis zu fünf Jahre Haft. Auch versehentlich fehlerhafte Angaben werden in der Regel schon als Betrug gewertet. Bundesweit haben die Staatsanwaltschaften mit dem Soforthilfebetrug zu tun.

++ Ricarda-Huch-Schule: Corona-Verdacht bestätigt ++

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Inzwischen besteht Klarheit über den Corona-Verdacht an der Ricarda-Huch-Schule. Der Test bei einem Schüler des Gymnasiums fiel laut Medienberichten positiv aus. Er sowie 13 Mitschüler und zwei Lehrkräfte sind bereits vergangene Woche vorsorglich in Quarantäne gegangen. Der 12.-Klässler ist bisher der einzige bestätigte Corona-Fall in Schulen der Region Hannover. Einen weiteren Verdachtsfall meldete zuletzt das Gymnasium Isernhagen. Nach Bekanntwerden waren dort am Dienstag alle 220 Schüler vorzeitig nach Hause geschickt worden. Solche Maßnahmen seien bei Verdacht oder einem bestätigten Fall nicht notwendig, sagte uns die Region auf Nachfrage.