++ Mief in der Karmarschstraße: Gülle-Angriff auf "Thorenz" ++

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Gülle-Angriff in der City: Unbekannte haben in der Nacht zu Montag eine stinkende Flüssigkeit in den Eingangsbereich des Elektronikhändlers Thorenz an der Karmarschstraße gekippt. Wände und Türen waren braun bespritzt. Kunden mussten das Geschäft über den angrenzenden Hausflur betreten. Polizei und Feuerwehr machten sich ein Bild von der Lage, die Ermittlungen laufen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Inhaber Jürgen Thorenz schließt sein Geschäft Ende des Monats nach 44 Jahren, weil er keinen Nachfolger gefunden hat.

++ "Hannover ist Putzmunter": aha stellt Programm vor ++

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Die Planung für den Frühjahrsputz in Hannover steht. Am Freirag haben Abfallentsorger aha und die Stadt das Programm für die Müllsammelaktion „Hannover ist Putzmunter“ vorgestellt. Dabei sammeln Bürger am 30. März gemeinsam Müll aus den Stadtteilen, im vergangenen Jahr hatten 8000 Freiwillige rund 4000 Rote Säcke gefüllt und bei den Wertstoffhöfen abgegeben. Als zusätzlichen Ansporn hat der Leiter der aha-Stadtreinigung, Mathias Quast, auch in diesem Jahr wieder eine Stadtteilwette initiiert. Er wettet, dass der Bezirksbürgermeister es nicht schafft, eine gewisse Anzahl von rot gefüllten Säcken beim Abschlussfest vorbeizubringen. Schafft er es wirklich nicht, muss dieser einen Tag lang als Straßenreiniger tätig sein. Gewinnt der Bezirksbürgermeister, zahlt aha 5000 Euro für eine gemeinnützige Sache. In diesem Jahr ist Bezirksbürgermeister Henning Hofmann im Roderbruch an der Reihe. Dort – am Roderbruchmarkt- findet auch das diesjährige Abschlussfest statt.

++ Siloah: Gestohlene Endoskope wieder aufgetaucht ++

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40 hochwertige Endoskope im Wert von rund 1,2 Millionen Euro waren vor knapp zwei Wochen aus dem Klinikum Siloah in Linden gestohlen worden. Wie das Landeskriminalamt Niedersachsen am Freitag mitgeteilt hat, sind die Geräte nun wieder aufgetaucht, dank enger Zusammenarbeit mit Zoll und Staatsanwaltschaft. So hatte der Zoll am Flughafen Frankfurt mehrere Pakete gestoppt die durch die Staatsanwaltschaft auch beschlagnahmt wurden. Darin waren nicht nur die Endoskope aus Hannover. Sondern auch noch Geräte, die am gleichen Wochenende in Bielefeld gestohlen wurden. Das LKA geht von einer vernetzt agierenden Tätergruppe aus. Die Ermittlungen dauern an.

++ Welfen: Marienburg-Verkauf doch vor dem Aus? ++

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Steht der Deal zwischen dem Land Niedersachsen und Erbprinz Ernst August zum Verkauf von Schloss Marienburg vor dem Aus? Laut einem Bericht des Politikjournals Rundblick gibt es bei der Klosterkammer Hannover nun auch Bedenken zu dem Deal. Es sollte die Rettung des Maroden Welfen-Schlosses bei Pattensen werden, der Kauf für einen Symbolischen Euro durch die Klosterkammer-Tochter-Limak, und die anschließende 27-Millionen Euro Sanierung durch Bund und Land. Doch Offenbar wird der der Deal, über den ein neuer Familienstreit zwischen den Welfen entbrannt ist, der Kammer nun doch zu heikel. So soll dem Bericht zufolge die von der Klosterkammer geforderte Garantie-Erklärung der Knackpunkt sein. Nach Informationen des Rundblicks weigert sich die Landesregierung, diese Garantie abzugeben – im Falle von Komplikationen stünde die Kammer dann ohne Finanziellen Rückhalt da. Die Klosterkammer selbst wollte einen möglichen Rückzug aus dem Deal gegenüber Radio Hannover weder bestätigen noch dementieren und verwies auf das zuständige Kulturministerium, wo es lediglich hieß es gebe keinen neuen Sachstand.

++ Versuchter Mord vor 35 Jahren: Prozess beginnt ++

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Vor fast 35 Jahren, im Jahr 1984 soll ein Einbrecher einem Polizisten in der Calenberger Neustadt in den Rücken geschossen und ihn schwer verletzt haben. Am Freitag hat nun der Prozess gegen den inzwischen 62 Jährigen Kosovo Albaner vor dem Schwurgericht Hannover begonnen. Der Angeklagte, der zur Tatzeit 27 Jahre alt war, schwieg zum Prozess Auftakt, wie Gerichtssprecher Hans Christian Rümke gegenüber Radio Hannover erklärte. Der Polizist hingegen, der den Einbruch damals nur durch Zufall außerhalb seiner Dienstzeit mitbekommen hatte, weil sich das betroffene Geschäft unter seiner Wohnung an der Brühlstraße befand, brach bei seiner Aussage vor Gericht mehrfach in Tränen aus. Er schilderte, wie der Schuss, der sein Herz nur knapp verfehlte, sein Leben komplett aus der Bahn geworfen hatte. Der Prozess wird am 21. Februar fortgesetzt.

++ Neustadt-Nöpke: Wolf zum Abschuss freigegeben ++

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In der vergangenen Woche hatten Wölfe in Neustadt-Nöpke ein Fohlen gerissen und damit das 600-Einwochner Dorf beunruhigt. Experten sind sich sicher, dass dafür das Rodewald Exer Wolfsrudel verantwortlich war. Jetzt hat das Verwaltungsgericht Oldenburg den Abschuss des Rodewalder Wolfsrüden zugelassen. Umweltminister Olaf Lies kann das Tier nun töten lassen. Der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz hatte mit Ausnahmegenehmigung den Abschuss des Rodewalder Rüden zugelassen. Gegen die Ausnahmegenehmigung hat sich der Verein Freundeskreis freilebender Wölfe, gewandt. Diesen Eilantrag lehnte das Verwaltungsgericht nun aber ab, die Einwände der Wolfsschützer hätten das Gericht nicht überzeugt. „Zumutbare Alternativen zur Tötung des Tieres konnte auch das Gericht nicht erkennen“, heißt es in dem Gerichtsbeschluss, der noch nicht rechtskräftig ist. Der Freundeskreis freilebender Wölfe kann noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen.

++ Recken zittern sich zum Sieg gegen Ludwigshafen ++

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Knapper Sieg für die Recken: Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf haben am Donnerstag das Tabellenschlusslicht Ludwigshafen mit 27:25 bezwungen. Recken-Sportchef Sven-Sören Christophersen sagte, er sei stolz auf seine Mannschaft, der Gegner habe alles in die Waagschale geworfen. Und in der Tat, es war eine Zitterpartie gegen die „Eulen“. Bereits zur Pause stand es 15: 15. In der Schlussphase zeigten die „Recken“ aber Nerven, Timo Kastening verwandelte einen Siebenmeter zum Sieg. Die TSV Hannover-Burgdorf in der Tabelle nun auf Platz 13.

++ Falscher Staubsaugervertreter zu Haftstrafe verurteilt ++

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Gut die Hälfte seines Lebens hat er im Gefängnis verbracht – nun muss er wieder hinter Gitter: Ein 68-Jähriger ist am Donnerstag vom Amtsgericht zu drei Jahren Haft verurteilt worden wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Der Mann hatte sich in insgesamt 24 Fällen als Staubsaugervertreter ausgegeben. So erschlich er sich das Vertrauen von Senioren. Sie zahlten für Ersatzteile, die sie nie bekamen. Außerdem stahl der 68-Jährige Schmuck und Geld aus den Wohnungen seiner Opfer. Schaden: über 5000 Euro. Als Motiv gab der Mann „Altersarmut“ an. Insgesamt hat er bereits 35 Jahre im Gefängnis gesessen, hauptsächlich wegen Betrugs und Diebstahls.

++ Zu Tisch in Hannover: Gerichtskantine wieder geöffnet ++

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Am Freitag öffnet die Gerichtskantine wieder. Der Speisesaal, der beim Landgericht untergebracht ist, war fast ein Jahr wegen Sanierung geschlossen. Die Kantine hat nun unter anderem eine neue Lüftung, neue Möbel und einen neuen Fußboden. Landgerichtspräsident Ralph Guise-Rübe sagte, er freue sich, dass der Raum nun wieder allen zur Verfügung stehe. Die Gerichtskantine ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

++ Versuchter Mord: Prozessbeginn 35 Jahre nach Tat ++

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35 Jahre nach den Schüssen auf einen Polizisten in Hannover muss sich der mutmaßliche Täter ab Freitag vor dem Landgericht verantworten. Er ist wegen versuchten Mordes angeklagt. Alles begann mit einem Einbruch im Juni 1984 – damals war der Angeklagte 26 Jahre alt. Er soll nachts mit einem Komplizen in ein Surfgeschäft an der Brühlstraße eingebrochen sein. Ein Kriminalbeamter, der über dem Laden wohnte, nahm damals die Verfolgung auf. Bei einem Festnahmeversuch wurde der Polizist von dem Angeklagten angeschossen. Sein Komplize wurde damals gefasst und verurteilt. Der Schütze selbst konnte aber trotz eines internationalen Haftbefehls nie gefasst werden. Bis zum September 2016. Nachdem Spuren des Gesuchten nach Albanien führten, konnte er schließlich in der Hauptstadt Tirana festgenommen werden. Da versuchter Mord nicht verjährt, wird dem heute 61 Jährigen nun am Landgericht Hannover der Prozess gemacht. Nach 35 Jahren.

++ Ab 2020: Weniger Zonen und einfachere Tarife im ÖPNV ++

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Weniger Zonen und einfachere Tarife im öffentlichen Nahverkehr: Die Region Hannover hat am Donnerstag erste Ergebnisse der neuen GVH-Tarifreform vorgestellt, die Anfang 2020 in Kraft treten soll. In Zukunft wird es nur noch drei Tarifzonen für alle Fahrkarten geben. „Die Unterteilung in zwei Zonen innerhalb der Landeshauptstadt fällt weg – was bedeutet, dass wir bisherige Preisstufen miteinander mischen mussten“, sagt Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz. Konkret heißt das: für mehr als 60 Prozent der Kunden von Zeitfahrkarten bleibt der Preis ab 2020 stabil, rund 30 Prozent werden weniger bezahlen als bisher. Etwa ein bis zwei Prozent der Fahrgäste müssen mit Preisanhebungen rechnen – jene, die bisher aus der Zone „Umland“ oder der Zone „Region“ in die Zone „Hannover 2“ gefahren sind. Günstiger wird es vor allem für Kunden aus dem Umland, die nicht nach Hannover ein- und auspendeln. Es wird ab 2020 eine neue Monatskarte eingeführt, die ausschließlich für die Zonen außerhalb der Stadt Hannover gilt.

++ Versuchte Kindes-Entführung in Linden? ++

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In sozialen Netzwerken wurde die Nachricht verbreitet, dass ein Mann mehrfach versucht haben soll in Linden-Nord Kinder mitzunehmen. Der Polizei ist seit Donnerstag tatsächlich erst ein Verdachtsfall bekannt. Dazu laufen die Ermittlungen. Wie die Polizei dazu berichtet, hatte eine 24 Jahre alte Mutter vergangene Woche (am 7.2.) ihren 3-jährigen Sohn aus einer Kita in Linden-Nord abgeholt. Sie schob den Kinderwagen zusammen mit ihrer Schwiegermutter entlang der Bennostraße, als plötzlich ein unbekannter Mann die Oma des Kindes beiseite drängte und dann den Kinderwagen an sich nehmen wollte. Die beiden Frauen konnten das aber verhindern.  Der etwa 50 Jahre alte Mann stieg dann in einen silbernen VW, der davon fuhr. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Entziehung Minderjähriger und sucht Zeugen. Zeitgleich mahnt die Polizei auch zur Besonnenheit und bitten darum keine Gerüchte in den sozialen Netzwerken zu streuen, sondern sich bei Beobachtungen bei den Polizeidienststellen zu melden. Informationen zu weiteren Zwischenfällen liegen den Ermittlern derzeit nicht vor.

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