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++ Landwirte protestieren: 10 Tage Mahnwache vor dem Ministerium ++

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Landwirte protestieren in Hannover für bessere Bedingungen und gegen das Agrarpaket. Seit Sonntag stehen sie mit etwa 10 Traktoren vor dem Landwirtschaftsministerium in der Archivstraße – und da bleiben sie jetzt vorerst, um im Schichtsystem Tag und Nacht eine Mahnwache abzuhalten. Die Bewegung „Land schafft Verbindung“ kündigte den Protest für mindestens zehn Tage an. Auch Toiletten- und Schlafwagen wurden mitgebracht. Die Landwirte fordern Transparenz, Sichtbarkeit und direkte Gespräche mit der Politik. Sie wollen Preise, die sich wenigstens am Mindestlohn orientieren.

++ Frau steckt sich zum zweiten Mal mit Corona an - Ist es die Mutation? ++

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Eine Frau aus Hannover soll sich ein zweites Mal mit dem Corona-Virus angesteckt haben, obwohl sie die Krankheit schon hatte. Die Region geht nun eigenen Angaben zufolge dem Verdacht nach, dass es sich dabei um eine mutierte Form des Virus handeln könnte. Um welche Mutation es sich dabei handele, müssten weitere Laboruntersuchungen in den kommenden Tagen zeigen. Das Gesundheitsamt habe entsprechende Schritte eingeleitet und die Kontakte nachverfolgt. Dabei habe sich auch gezeigt, dass Verbindungen zu vier Kitas und mindestens einer Schule bestünden. Um welche Einrichtungen es sich handelt, teilte die Region am Freitag zunächst nicht mit. Allerdings würden Reihentestungen veranlasst.

++ Kahlschlag bei Tui: Zahl der Mitarbeiter sinkt dramatisch ++

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Kahlschlag bei der Tui: Der weltgrößte Tourismuskonzern soll die Zahl der Mitarbeiter binnen eines Jahres um 37 Prozent gesenkt haben. Das berichtet die Deutsche Presseagentur unter Berufung auf Konzernkreise. Demnach schrumpfte die Belegschaft zwischen November 2019 und 2020 von rund 60.000 auf 38.0000 Menschen. Grund seien neben den üblichen Saisoneffekten die Corona-Auswirkungen. Tui ist wegen der Pandemie in Schieflage geraten und wird vom Staat mit Milliarden gestützt. Konzernchef Fritz Joussen hat einen rigiden Sparkurs angekündigt und will 800 Stellen streichen, besonders außerhalb Deutschlands. Laut dem Bericht soll der Jobabbau in Deutschland bis zum November bei 17 Prozent gelegen haben, in den Hotels an den Urlaubsorten hingegen bei 57.

++ Wahl zum Regionspräsidenten: CDU schickt Frau ins Rennen ++

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Die CDU schickt eine Frau ins Rennen um das Amt des Regionspräsidenten: Christine Karasch soll im September Nachfolgerin von Hauke Jagau werden, das hat die Partei am Freitag mitgeteilt. Die 51-jährige Juristin arbeitet seit 2017 als Umweltdezernentin bei der Region. Regions-CDU-Chef Hendrik Hoppenstedt sagte, Karasch habe bewiesen, dass sie unterschiedliche Interessen zusammenführen könne. Zudem kennen sie die Region und sei mit den Herausforderungen bestens vertraut. Karasch tritt gegen den Kandidaten der SPD an, den 41 Jahre alten Steffen Krach. Die Wahl zum Regionspräsidenten ist am 12. September.

++ CDU fordert kostenlose FFP2-Masken für Schüler ++

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Celle hat es vorgemacht – nun soll auch Hannover seinen Schülern kostenlose FFP2-Masken gegen Corona zur Verfügung stellen. Das fordert die CDU im Stadtrat. Die Partei wollte im Verwaltungsschuss einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag einbringen. Die Angst vor Infektionen sei groß und der Schulträger in der Pflicht, dem bestmöglich entgegenzuwirken, sagte Ratsfraktionschef Jens Seidel laut Mitteilung.

Alle Schüler, die am Präsenzunterricht teilnehmen, sollten nach dem Willen der CDU je drei kostenlose FFP2-Masken bekommen. Zuvor hatte die Stadt Celle einen entsprechenden Entschluss gefasst zum Schutz der Grundschüler. Diesen nehme sich die CDU nun zum Vorbild, weite ihn aber auf alle Schüler aus, die Präsenzunterricht haben.

Das Land Niedersachsen lässt gegen den Willen der Bundesregierung die Grundschulen offen, setzt die Präsenzpflicht allerdings aus. Eltern müssen also entscheiden, ob ihre Kinder Zuhause bleiben oder im Wechselunterricht zur Schule gehen. Für Abschlussklassen besteht weiterhin Präsenzpflicht.

++ Illegales Autorennen in der City - Polizei sucht Mercedes-Fahrer ++

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Illegales Autorennen in der City, am Mittwochabend kurz vor sieben an der Kreuzung Leibnizufer/Friederikenplatz: Der Fahrer eines Audi steht an der roten Ampel und lässt den Motor aufheulen, dabei knallt es immer wieder. Als die Ampel auf grün springt, gibt der Mann Gas und rast Richtung Friedrichswall. Dann überholt plötzlich ein Mercedes, setzt sich vor den Audi, lässt ihn nicht vorbei. Die beiden Autos rasen weiter und schneiden andere beim Überholen. In Höhe Aegi hält der Audi plötzlich an. Zivilfahnder der Polizei, die auf das Rennen aufmerksam geworden sind, überprüfen den 30 Jahre alten Fahrer und seinen 21-jährigen Beifahrer. Die Beamten stellen fest, dass der Wagen getunt ist. Der Mercedes aber rast davon. Die Polizei ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen. Der Fahrer des Audis muss sich wegen unerlaubten Autorennens verantworten.

++ Bundespolizei will Züge in den Harz kontrollieren ++

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Das Wetter soll winterlicher werden zum Wochenende – vielleicht zieht es dann wieder etliche in den Harz, trotz der Corona-Auflagen. Nicht nur Straßen und Parkplätze waren in den vergangenen Wochen immer wieder verstopft, auch in den Zügen von Hannover nach Bad Harzburg gab es Gedränge. Deshalb will die Bundespolizei dort nun stärker kontrollieren.

Jeder Verstoß gegen die Corona-Verhaltensregeln werde sofort zur Anzeige bei der Gesundheitsbehörde gebracht, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit. Außerdem könnten Regelbrecher von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden.

Zuletzt hätten Reisende immer wieder gegen die Abstandsregeln in den Zügen zwischen Hannover und Bad Harzburg verstoßen. Auch sei dort ausgiebig gegessen und getrunken worden. Anweisungen des Personals seien ignoriert worden. Die Bundespolizei appelliert entsprechend, keine Vergnügungsfahrten in den Harz zu unternehmen.

++ Niedersachsen befreit Grundschüler von Präsenzpflicht ++

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Erst am Montag waren die Grundschüler in Niedersachsen mit geteilten Klassen wieder in die Schulen zurückgekehrt. Zunächst sah es nach den harten Bund-Länder-Verhandlungen danach aus, als würde Niedersachsen den Primarbereich erneut schließen. Doch die Landesregierung geht einen eigenen Weg und lässt die Grundschulen mit dem bisherigen Wechselunterrichtsmodell weiter geöffnet. Allerdings befreit das Land Niedersachsen die Grundschüler von der Präsenzpflicht. Eltern können also selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken wollen oder zu Hause im Homeschooling behalten wollen. Gerade für junge Schüler sei das Lernen in der Schule besonders wichtig, ebenso der Kontakt zu Gleichaltrigen, betonte Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Mittwochvormittag in Hannover. Das Land rechnet durch die Befreiung von der Präsenzpflicht, dass sich die Schülerzahl in den Klassen um 75 Prozent reduzieren wird.

++ Stadt startet neues Obdachlosenprojekt ++

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In Hannover geht am Mittwoch ein weiteres Angebot für Obdachlose an den Start. Das neue Modellprojekt heißt "Plan B - OK" und bietet den Wohnungslosen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern zusätzlich auch soziale Beratung und Anschlussperspektiven. Die Stadt stellt dafür ein Gebäude in Döhren in der Nähe des Fiedelerplatzes zur Verfügung. Das Mehrfamilienhaus bietet Platz für 21 Bedürftige, die aus eigener Kraft nicht aus der Obdachlosigkeit herausfinden. Sie können dort drei Monate in Einzelzimmern wohnen. Während ihres Aufenthaltes werden die Odachlosen von Mitarbeitern und Sozialpädagogen des Deutschen Roten Kreuzes intensiv betreut und dabei unterstützt eine neue Lebensperspektive zu finden. Die Stadt Hannover möchte das Projekt zukünftig auf 70 Wohnplätze ausweiten. Insgesamt hat die Stadt Kosten von rund 2,2 Millionen Euro für den Zeitraum von drei Jahren eingeplant.

++ Spezielle Masken in Öffis und Geschäften + mehr Homeoffice ++

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Nach zähen Verhandlungen bis spät in den Abend haben die Bundeskanzlerin und die 16 Ministerpräsidenten eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar mit einigen Verschärfungen beschlossen. Für Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln und auch in Geschäften reichen Alltagsmasken aus Stoff nicht mehr aus. Künftig sind medizinische Masken oder FFP2-Masken vorgeschrieben. Für das Arbeiten aus dem Homeoffice soll mit einer neuen Verordnung deutlich mehr Verbindlichkeit einziehen. Demnach müssen Arbeitgeber künftig überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen. Bis Mitte Februar sollen laut Aussage der Kanzlerin grundsätzlich auch die Schulen geschlossen bleiben. Niedersachsen hat sich hier bislang für einen Sonderweg entschieden: Grundschüler und Schüler von Abschlussklassen werden im Wechselmodell mit geteilten Klassen unterrichtet. Ministerpräsident Stephan Weil erklärte allerdings am späten Dienstagabend, dass bei der Situation in den Grundschulen Änderungen zu erwarten seien. Über deren Inhalt werde die Landesregierung im Laufe des Tages entscheiden.